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Von André Hellmann | 22.Mai 2008
(AH) – Der Mediabistro Circus im Herzen von New York brachte im Interview der beiden Technologie-Redakteure Aron Pilhofer und seinem Boss Jim Roberts des Metropolen-Blattes New York Times interessante Einsichten.
Zum einen steht man hinter Print. Mehr als 80% der Erlöse kommen noch aus dieser Sparte. Man weiß zwar, dass sich das ändern kann / wird (diese Diskussion ist wo anders zu suchen und führen) – ist sich aber auch sicher, dass es Leute gibt, die niemals auf die gedruckte Ausgabe der Times verzichten wollen. Er verziert die Aussage mit einem Zitat (angeblich vom Waffen-Boss Charlton Heston): …mann muss sie ihnen schon aus ihren toten, kalten Fingern reissen.”
Nun ja. Kennt man die New York Times Company, deren Situation wir hier bereits ausführlich analysierten, dann muss es soweit nicht kommen. Denn ab einem bestimmten Punkt (den meisten als “Break Even” bekannt) macht es keinen Sinn mehr, die Zeitung zu drucken. Es mag zwar sein, dass dann die Hände dieser printaffinen Zielgruppe bereits tot und kalt sind – die Times wird dann aber nicht mehr ihren Fingern zu entreissen sein. Eher ein Kindle, iPhone oder sonstiges elektronisches Papier.
Mein guter Freund vom Poynter Jim Romenesko fügt sogar noch ein Zitat der New York Press hinzu. Dort leckt man sich wohl vor dem umblättern der Times sogar genüsslich den Zeigefinger.
Weitere Einblicke in den NYT-Tech-Newsroom:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=mWPvc0-zYMs&hl=en]
Die andere Version gibt es hier auf unserem YouTube-Channel.
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