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« Verzettelt im Netz | Home | Online-Werbung: Angebot und Nachfrage »
Von André Hellmann | 11.Juni 2008
(AH) – Trotz problematischer wirtschaftlicher Entwicklung in den USA sieht IDC zwischen 2008 und 2012 einen Siegeszug der Online-Werbung im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Danach sollen sich die Erlöse, die für Werbung ins Web fließen, von 25,5 Milliarden US-Dollar (2007) auf 51,1 Milliarden Dollar (2012) verdoppeln. In dieser Zeit würden die Web-Erlöse acht Mal so schnell wachsen als das gesamte Werbeaufkommen in den Staaten. Es wird also viele viele Budgets der traditionellen Medien klauen und die Situation gerade von Zeitungen und Zeitschriften dramatisch verändern.
In diesem Prozess wird sich das Web als Werbemedium von Platz 5 auf Platz 2 nach oben bewegen und sowohl TV und Print hinter sich lassen – mit Hilfe der ehemaligen Umsätze dieser Plattformen. Allein an Direktmarketing wird es noch nicht vorbeiziehen – Wahrscheinlich, weil Email-Spam so günstig ist. Am meisten Wachstum wird dabei Web-TV zugeschrieben, da das Werbemittel so einfach und bequem übertragen werden kann. Gerade Markenartikler, die ihre Nische und Community zielgenau erreichen wollen um Engagement zu fördern, werden ihre Spots und somit Gelder den breit streuenden “Broadcast TV Stations” entreißen.
Ganz oben wird weiterhin Suchmarketing stehen, allerdings Federn lassen und im Mix von 41% (2007) auf 34% (2012) fallen. Google wird es nicht stören – Die sollen laut IDC immernoch 70% vom diesem Stück Kuchen abbekommen. Folgen sollen Video-Werbung so wie Empfehlungsmarketing und Kontakt-Marketing. Am Ende steht Mobile, das 2012 einen Marktanteil der Online-Werbung von 1% hält.
Stichworte: , Advertising, Online, Studie, USA |