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Von André Hellmann | 16.Juli 2008
(AH) – Wie gerade in der Diskussion beim Herrn Dr. Schmidts Blog Netzökonom der FAZ angekündigt, wollte ich hier eben eine Grafik veröffentlichen, die ein wenig unsere Theorie der “Themen-Treue” vs. “Titel-Treue” darstellt. Dazu gibt es auch einen älteren Post, der das Thema aufgreift.
Themen-Treue vs. Titel-Treue
Wir denken, dass die Themen, die Menschen bewegen tatsächlich das Kitt in den crossmedialen Fugen der heutigen Medienlandschaft ist. Dabei ist die Definition des Begriffs “Thema” genauso schwierig wie die der “Relevanz”, da beide verschiedene Halbwertszeiten für Personen und Gruppen haben und von einer Vielzahl von Parametern abhängen.
Herkunft und Stabilität von Themen
Eine meiner Thesen ist daher: Print lebt, aber das Abo stirbt (bzw. wird es langfristig nicht mehr ausreichend zur Kostendeckung beitragen). Naja, und der Kiosk ist ja für die meisten Zeitungen schon fast tot. Da fehlt einfach der Kaufanreiz und die bunten Magazine, denen es ja nicht wesentlich besser geht, sind hier am POS definitiv ansprechender. Auch leichter nach den eigenen Themen zu durchsuchen und somit der Kaufgrund schneller gefunden. Und so schließt sich der Kreis.
Beziehungen zu den Print-Medien von 20-29-Jährigen (AWA 2008)
Wo ich ohnehin gerade dabei bin, hier auch die Auswertungen aus der AWA mit der Darstellung, dass gerade Internet-Affine 20-29-Jährige auch stärker print-affin sind als ihre Offline-Freunde. Wenn ich das sehe denke ich mir, vielleicht macht die Differenzierung in Online und Offline gar keinen Sinn. Vielleicht müssen wir uns eine andere Trennlinie überlegen wie “Medien-Affin” oder “News-Affin”?
Stichworte: , Crossmedia, Mediennutzung, Online, print |