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Von Stephan Sperling | 4.August 2008
(SS) – Vor knapp zwei Wochen habe ich hier die Bemühungen der France Telecom vorgestellt, eine digitale Zeitung mit dem Namen “Read & Go” auf den Markt zu bringen. Aber auch in Deutschland gibt es ein derartiges Vorhaben. Und auch hierzulande sind es nicht die Medienhäuser die an einer Lösung basteln, sondern die Telekom. InteressantVerständlich, denn schließlich hoffen die Telekommunikationsriesen mit den für die Services notwendigen mobilen Endgeräte auch auf das entsprechende Transfervolumen für Daten. Während der Markt was bloßes Telefonieren berifft gut gesättigt ist, steht man mit Datentarifen noch am Anfang.
Der französischen Variante der digitalen Zeitung möchten die Deutschen Forscher eine weitere Dimension hinzufügen. Der Name “News4Me” verrät, dass Nachrichten nicht nur auf ein digitales Endgerät gebracht werden, sondern auch für den einzelnen Leser angepasst werden sollen.
“Die entwickelte Plattform erlaubt es, Inhalte und Layout kontinuierlich anzupassen, denn News4Me lernt jedes Mal dazu, wenn der Benutzer seine Artikel liest. Dabei werden Änderungen in den Präferenzen laufend registriert und das Artikel-Angebot für die nächste Ausgabe angepasst.” “An den T-Labs forschen die Softwaretechniker nun an Algorithmen, mit denen es der News4Me-Software ermöglicht wird, jene Artikel herauszufiltern, die den Leser aktuell interessieren. Damit entfällt sowohl das Durchblättern der Zeitung auf der Suche nach interessanten Themen als auch der Kauf vieler Printprodukte.” (pcwelt.de)
“Die entwickelte Plattform erlaubt es, Inhalte und Layout kontinuierlich anzupassen, denn News4Me lernt jedes Mal dazu, wenn der Benutzer seine Artikel liest. Dabei werden Änderungen in den Präferenzen laufend registriert und das Artikel-Angebot für die nächste Ausgabe angepasst.”
“An den T-Labs forschen die Softwaretechniker nun an Algorithmen, mit denen es der News4Me-Software ermöglicht wird, jene Artikel herauszufiltern, die den Leser aktuell interessieren. Damit entfällt sowohl das Durchblättern der Zeitung auf der Suche nach interessanten Themen als auch der Kauf vieler Printprodukte.” (pcwelt.de)
Besonders das zweite Zitat erklärt dann wohl auch, warum die Zeitungen bislang nicht allzu eifrig selber Forschen und Entwickeln. Ob das allerdings die richtige Strategie ist, darf bezweifelt werden. Denn das Beispiel zeigt: Chancen bleiben selten “liegen” – und am Ende verdienen eben andere.
Zumindest ist man auf Seiten der Verlage konsequent und überhäuft das Telekom-Projekt nicht gerade mit Hilfsangeboten:
“Einen News-Lieferanten für das Projekt hat die Telekom bislang offenbar nicht.” (manager-magazin.de)
Wir warten gespannt, was in den T-Labs entsteht. Im Herbst soll die digitale Zeitung in Berlin mit “einigen Dutzend Kunden” (manager-magazin.de) getestet werden. Wir bleiben dran und werden berichten.
Stichworte: , digitale Zeitung, news4me, read&go, tageszeitungen, telekom |