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		<title>Paid Content III: Personalisierung von Nachrichtenangeboten</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 17:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im dritten Teil unserer Artikelreihe rund um das Thema Paid Content wird es diesmal um die Personalisierung von Nachrichtenangeboten gehen. Zunächst kennen wir personalisierte Inhalte aus unseren Briefkästen, sowohl online als auch offline. In den meisten Werbemailings ist zumindest die Anrede auf uns zugeschnitten, im Idealfall entsprechen auch die Angebote unseren Interessen und Kaufgewohnheiten. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im dritten Teil unserer Artikelreihe rund um das Thema Paid Content wird es diesmal um die Personalisierung von Nachrichtenangeboten gehen.</p>
<p>Zunächst kennen wir personalisierte Inhalte aus unseren Briefkästen, sowohl online als auch offline. In den meisten Werbemailings ist zumindest die Anrede auf uns zugeschnitten, im Idealfall entsprechen auch die Angebote unseren Interessen und Kaufgewohnheiten.</p>
<p>Im Internet hat sich <a href="http://www.relevantmedianow.com/2010/07/online-werbung-die-sie-verfolgt/" target="_blank">personalisierte Werbung</a> längst schon etabliert, Portale mit personalisierten Angebote kennt man vor allem von E-Commerce-Betreibern. Als Vorzeigebeispiel gilt hierfür Amazon, denn durch das einzigartige Empfehlungssystem gelingt es dem Unternehmen immer wieder neue Produkte vorzuschlagen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf das Interesse des Nutzers stoßen. Zudem wird auf der personalisierten Startseite und durch Mailings das immense Angebot nach dessen Präferenzen gefiltert.</p>
<p>Im Bereich der Online-Nachrichten sind derartige Angebote nicht oder nur im rudimentären Status zu finden. Eigentlich verwunderlich, schließlich weisen Nachrichtenportale spätestens mit der Einführung von Paid Content sehr viele Gemeinsamkeiten mit E-Commerce-Portalen auf. Und doch unterscheiden sich Online-Nachrichten in einigen Punkten grundsätzlich von klassischen Produkten im E-Commerce:</p>
<ul>
<li>Online-Nachrichten sind immateriell</li>
<li> Ausführliche Produktbeschreibungen sind schwer möglich</li>
<li>Die Artikel werden schon durch das Betrachten konsumiert (im Gegensatz zu einem Rasenmäher bei Amazon)</li>
<li> Es werden täglich neue Artikel eingestellt, deren Erscheinen nicht im Voraus angekündigt wird</li>
<li>Die Aktualität ist entscheidend, daher sinkt der Marktwert eines Artikels ähnlich wie verderbliche Ware eines Supermarktes</li>
</ul>
<p>Bei Betrachtung des gesamten Angebots gleicht das Online-Portal einer Zeitung einem breitgefächerten „Gemischtwarenladen“, was auf das bekannte Angebot der gedruckten Zeitungen zurückzuführen ist.</p>
<p>Das Internet, mit seiner direkten Vernetzung von Konsumenten und Produzenten, ermöglicht nun, dass der Nutzer dem Unternehmen gezielt mitteilen kann welche Produkte er konsumieren möchte. Für die Anbieter von digitalen Medienprodukten und vor allem Online-Nachrichten ergibt sich dadurch eine nie dagewesene Chance das Angebot auf die Bedürfnisse des Nutzers zuzuschneiden.</p>
<p><strong>Wie können diese Konzepte für Online-Nachrichten verwendet werden?</strong></p>
<p>Die schnellsten Ergebnisse werden erzielt, indem der Nutzer bei einem Nachrichtenportal ein Profil erstellt, in das er mit Schlagwörtern eingibt welche Themen ihn interessieren (z.B. Ölkrise, „Barack Obama“, Integrationsdebatte). Der Anbieter filtert daraufhin permanent sein Angebot nach diesen Schlagwörtern und schickt dem Nutzer eine E-Mail, sobald ein entsprechender Artikel gefunden wurde. Zudem wird dem Nutzer angeboten über weitere Kanäle die Artikel zu erhalten, wie z.B. als RSS-Feed, Twitter- oder Facebookstream und per iPhone-Applikation. Diese sogenannten &#8220;Alert-Systeme&#8221; werden z.B. von <a href="http://www.google.de/alerts">Google</a> oder auch der <a href="https://select.nytimes.com/mem/tnt.html" target="_blank">New York Times</a> verwendet. Dieses Prinzip wird auch beim <a href="http://www.zelect.de/themen-alarm/" target="_blank">Themen-Alarm der zelect GmbH</a> bereits bei einer Vielzahl von Kunden aus der Verlagsbranche eingesetzt. (Auf ein wenig Eigenwerbung kann bei dieser Thematik nur schwer verzichtet werden.)</p>
<p>Eine andere Herangehensweise ist, dass der Nutzer keine Präferenzen angibt, das System jedoch sein Nutzerverhalten analysiert, seine Interessen „erlernt“ und sukzessive ein Nutzerprofil erstellt. Dabei können die beiden dargestellten Verfahren auch in Kombination verwendet werden.</p>
<p>Der Nutzer weiß jedoch nicht immer was ihn genau interessiert, er möchte auch etwas über neue Themen erfahren, die er noch nicht kennt. Trotzdem sollen diese aber auf seine Interessen abgestimmt sein. Zu diesem Zweck werden die anfangs erwähnten Empfehlungssysteme eingesetzt:</p>
<p>Dem Nutzer werden zunächst Artikel vorgeschlagen, die seinen bisherigen Lesegewohnheiten thematisch ähneln. Gegenwärtig wird sehr viel an semantischen Systemen geforscht, die die Bedeutung von Schlagwörtern und Themen erkennen und somit auf intelligente Weise Verbindungen zu weiteren Themen herstellen können, um daraus Empfehlungen zu generieren.</p>
<p>Ein weiteres Konzept mit sehr hohem Potenzial ist der Einbezug  der Masse, das kollaborative Filtern. Wie bei Amazon wird ausgewertet welche Themen Nutzer mit ähnlichen Lesegewohnheiten konsumieren, um diese dann zu empfehlen.</p>
<p>Bei den verschiedenen Konzepten für die Profilerstellung und die Empfehlungen von Artikeln sollte jedoch nicht auf redaktionelle Empfehlungen verzichtet werden. Denn nur so kann gewährleistet werden, dass sich der Nutzer thematisch nicht völlig „abschottet“ und trotz spezieller Präferenzen Themen von sehr hoher allgemeiner Relevanz nicht verpasst.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Personalisierte Nachrichten bieten dem Nutzer neben der Bekämpfung des sogenannten „Information Overload“ also eine Vielzahl an Vorteilen.</p>
<p><strong>Welche Vorteile ergeben sich für den Anbieter eines Nachrichtenportals?</strong></p>
<p>Gegenwärtig wird der Wert von allgemeinen Online-Nachrichten häufig als sehr gering eingeschätzt, da eine sehr hohe Konkurrenz unter den Anbietern herrscht. Die Verlage müssen daher spezielle Angebote und einzigartige Inhalte schaffen, um eine hohe Nutzerzufriedenheit zu erreichen und Wertschöpfung betreiben zu können. Das Zuschneiden des Angebots auf den Nutzer durch Personalisierung erhöht den Wert enorm und er weist für personalisierte Inhalte eine höhere Zahlungsbereitschaft auf. Personalisierung ist daher als ein wichtiges Instrument anzusehen, um Paid Content oder Paid Services einzuführen.</p>
<p>Die Profile der Nutzer können zudem verwendet werden, um wiederum personalisierte Werbung im Kontext der personalisierten Artikel zu schalten. Vor allem dient die Personalisierung des Nachrichtenangebots jedoch als Kundenbindungsinstrument, denn Einmal-Nutzer werden in treue Nutzer gewandelt und an das Angebot gebunden.</p>
<p><strong>Wie können Sie Personalisierung für Ihr Angebot nutzen?</strong></p>
<ul>
<li>Verwenden Sie spezielle, immer wiederkehrende Themen (bspw. Ölkrise am Golf von Mexiko), um den Nutzer nicht nur an den Artikel, sondern auch an das Thema und Ihr gesamtes Angebot zu binden. Personalisierungsservices unterstützen den Nutzer an (seinen) Themen &#8220;dranzubleiben&#8221; und rechtzeitig wiederzukehren.</li>
<li>Empfehlungssysteme helfen nicht nur dem Nutzer das Angebot zu filtern, sondern gleichzeitig auch tiefer in das Angebot und spezielle Themen hineinzufinden und neue Themen zu entdecken. Dadurch erhöhen Sie die Verweildauer auf Ihrer Seite.</li>
<li>Bieten Sie dem Nutzer alle  möglichen Kanäle, um Ihre Inhalte zu empfangen. RSS-Feeds, Tweets und Facebook-Streams können hierfür recht einfach genutzt werden und sorgen dafür, dass der Nutzer die Nachrichten auch dort erhält wo er sich am häufigsten aufhält.</li>
<li>Lernen Sie nicht nur die Interessen der einzelnen Nutzer kennen, sondern erfahren Sie auch was eine ganze Masse an Nutzern für Präferenzen hat und an welchen Themen sie dranbleibt.</li>
<li>Mit den Präferenzen der Nutzer können Sie zielgerichtete Werbung schalten und Sie erhöhen damit die Zufriedenheit und Akzeptanz der Nutzer sowie die der Werbetreibenden.</li>
<li>Etablieren Sie spezielle Premium-Angebote für Nutzer, die personalisierte Services intensiv nutzen. Sie erhöhen damit die Akzeptanz für Paid Content und Paid Services und können Ihren Content einfacherer monetarisieren.</li>
</ul>
<p>Das Thema Personalisierung von Online-Nachrichtenangeboten befindet sich in Deutschland noch eher im Anfangsstadium, jedoch lässt ein Blick auf den amerikanischen Markt sowie auf die Technologiebranche erahnen wieviel Potenzial darin steckt.</p>
<p>In Kürze wird an dieser Stelle ein weiterer Blogbeitrag entstehen, der vertiefend auf das Thema „Personalisierung von Online-Nachrichtenangeboten bei Zeitungsverlagen“ eingehen wird.</p>
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		<title>Paid Content II: Treuer Nutzer = zahlender Nutzer?</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2010/09/paid-content-treue-nutzer-zahlende-nutzer/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 10:14:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[Newspapers worldwide]]></category>
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		<category><![CDATA[Kundenbeziehungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Paywall]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellen Sie sich vor, Sie führen eine Paywall ein, und (fast) niemand zahlt. Gleichzeitig verlieren Sie einen Großteil Ihrer Nutzer. Sie hätten eine Menge Zeit und Geld in den Sand gesetzt und aus allen Ecken würden Sie zu hören bekommen: „Habe ich doch gleich gewusst, dass das nichts wird. War doch klar!“ Bei den meisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellen Sie sich vor, Sie führen eine Paywall ein, und (fast) niemand zahlt. Gleichzeitig verlieren Sie einen Großteil Ihrer Nutzer.</p>
<p>Sie hätten eine Menge Zeit und Geld in den Sand gesetzt und aus allen Ecken würden Sie zu hören bekommen:<br />
„Habe ich doch gleich gewusst, dass das nichts wird. War doch klar!“</p>
<p>Bei den meisten der bislang getestet Paywall-Konzepte wurde ein fundamentaler Fehler gemacht. Man hat viel über die beste Technik diskutiert, die Nutzer und ihre Bedürfnisse dabei aber größtenteils vernachlässigt. Im <a href="http://www.relevantmedianow.com/2010/09/neue-serie-%E2%80%9Epaid-content%E2%80%9C-teil-1-%E2%80%93-traffic-analyse-als-strategische-basis/" target="_self">ersten Teil unserer Serie</a> haben Sie bereits erfahren, welche Analysen im Vorfeld einer Paywall-Einführung unbedingt notwendig sind. Nur wenn Sie <a href="http://www.relevantmedianow.com/2010/09/neue-serie-%E2%80%9Epaid-content%E2%80%9C-teil-1-%E2%80%93-traffic-analyse-als-strategische-basis/" target="_self">treue Nutzer</a> haben, die Ihren redaktionellen Content intensiv nutzen, haben Sie eine Grundlage für die Einführung einer Paywall.</p>
<p>Beide Faktoren garantieren aber noch lange nicht, dass Ihre Paywall ein Erfolg wird.</p>
<p><strong>Für den Erfolg sind meiner Meinung nach zwei weitere Faktoren maßgeblich:</strong></p>
<ol>
<li>Die optimale Nutzer-Betreuung im Kaufprozess</li>
<li>Das laufende Umschichten von Einmalnutzer zu treuen Nutzern.</li>
</ol>
<p>In diesem Beitrag geht es vor allem um den ersten Punkt. Wie Sie Ihre Nutzer zu treuen Nutzern machen, erfahren Sie dann im nächsten Teil.</p>
<p><strong>Ein Beispiel aus der gedruckten Welt:</strong></p>
<p>Würden Sie eine gedruckte Zeitung abonnieren, wenn Sie vorher keinen Blick auf die Inhalte werden dürften?</p>
<p>Bevor ein Leser zum Abonnent wird, wird er sich Ihre Zeitung vielleicht ein paar Mal am Kiosk kaufen. Oder er bestellt ein Probeabo. Sie begrüßen ihn als neuen Leser mit einem netten Brief. Nach 14 Tagen rufen Sie den Leser an und fragen nach seiner Zufriedenheit. Sie bieten dem Leser verschiedene Abo-Pakete an, damit er zum zahlenden Kunden wird. Sie haben ein umfangreiches Prämienprogramm sowie einen Club mit diversen Vorteilen.</p>
<p><strong>Und im Internet?</strong></p>
<p>Stellen Sie sich vor, ein Nutzer landet über die Suche das erste Mal auf Ihrer Website. Dort prallt er auf Ihre Bezahlschranke mit umfangreichem Registrierungsprozess. Er muss ein Abo abschließen, um diesen einen Artikel lesen zu können. Und selbst wenn ein Einzelabruf möglich ist, ist meistens eine weitere Registrierung bei einem Payment-Anbieter nötig. Hat der Nutzer all das hinter sich gebracht, hört er erst wieder etwas von Ihnen, wenn die nächste Rechnung ansteht.</p>
<p>Würden Sie so mit Ihren Print-Kunden umgehen?  Wohl kaum.<br />
Im Internet sieht die Realität leider viel zu oft genau so aus.</p>
<p><strong>Deshalb:</strong></p>
<ul>
<li>Bieten Sie eine Blitz-Registrierung mit den allernötigsten Daten. Als Belohnung gibt es den sofortigen kostenlosen Zugriff auf den gewünschten Artikel. Aber nur diesen.</li>
<li>Stocken Sie das Starguthaben auf, wenn der Nutzer sein Profil vervollständigt. So können Sie sich gegenseitig besser kennenlernen.</li>
<li>Informieren Sie den Nutzer regelmäßig über Neuigkeiten zu seinen Interessen. Diese finden Sie über das Nutzungsverhalten einfach heraus. (Mehr dazu im nächsten Teil).<br />
So demonstrieren Sie Ihre Relevanz und rufen sich immer wieder in Erinnerung.</li>
<li>Kümmern Sie sich um diesen Kunden. Auch, wenn er noch nicht zahlt!</li>
<li>Fragen Sie ihn nach seiner Zufriedenheit, bieten Sie ihm Hilfe bei der Bedienung der Paywall und der Services auf Ihrer Seite an. Lassen Sie die Beziehung nicht abreißen. Überlegen Sie sich Entwicklungsstufen, die Ihre Nutzer durchlaufen sollen: vom Einmal-Leser zum Abonnenten.</li>
</ul>
<p><strong>Sie merken es:</strong></p>
<p>Schnell eine Paywall aus dem Boden zu stampfen klingt zwar verlockend, ist aber leider auch zum Scheitern verurteilt. Eine Paywall bedeutet nicht nur eine Investition in etwas Technik, sondern vor allem eine Investition in den Aufbau und die Pflege von Kundenbeziehungen.</p>
<p>Sie werden viel experimentieren müssen, um den optimalen Umgang mit Ihren Nutzern zu finden. Es wird viele Rückschläge und viele kleine Erfolge ergeben. Sie brauchen Ausdauer und müssen immer ganz genau auf Ihre Nutzer hören. In Print haben Sie Jahrzehnte lange Erfahrung in der Pflege von Leser-Beziehungen. Dass der Aufbau von Kundenbeziehungen im Internet nicht weniger kompliziert ist, fangen viele erst jetzt an zu realisieren.</p>
<p>__________________________</p>
<p><strong>Teil 1:</strong> &#8220;<a href="http://www.relevantmedianow.com/2010/09/neue-serie-%E2%80%9Epaid-content%E2%80%9C-teil-1-%E2%80%93-traffic-analyse-als-strategische-basis/">Paid Content: Traffic-Analyse als strategische Basis</a>&#8220;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Google für Einsteiger</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2010/06/google-fur-einsteiger/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 08:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Hellmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Newspapers worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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		<description><![CDATA[Scheinbar ist es ja wirklich für ein paar Leute interessant, was ich so auf meinen Vorträgen erzähle. Daher werde ich sie jetzt hier konsequent einstellen&#8230; und starten will ich mit dem Vortrag gestern über &#8220;Google und die lokalen  Märkte&#8221;, den ich auf der Internet-Tagung des Bundesverbands der Deutschen Anzeigenblätter (BVDA) gehalten habe. Vor allem die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Scheinbar ist es ja wirklich für ein paar Leute interessant, was ich so auf meinen Vorträgen erzähle. Daher werde ich sie jetzt hier konsequent einstellen&#8230; und starten will ich mit dem Vortrag gestern über &#8220;Google und die lokalen  Märkte&#8221;, den ich auf der Internet-Tagung des <a href="http://www.bvda.de">Bundesverbands der Deutschen Anzeigenblätter</a> (BVDA) gehalten habe. Vor allem die Diskussion im Anschluss war prima; die Bodenständigkeit der Anzeigenblatt-Verleger hat mich schwer beeindruckt.</p>
<p>An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die Einladung an <a href="http://twitter.com/red_zet">Herrn Zabel</a> und eine Entschuldigung an alle Teilnehmer, dass ich so schnell nach meinem Vortrag leider wieder los musste.</p>
<div id="__ss_4588226" style="width: 425px;"><strong><a title="20100623   netzstrategen - bvda - google-vortrag" href="http://www.slideshare.net/AndreHellmann/20100623-netzstrategen-bvda-googlevortrag">20100623   netzstrategen &#8211; bvda &#8211; google-vortrag</a></strong><object id="__sse4588226" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=20100623-netzstrategen-bvda-google-vortrag-100623111140-phpapp01&amp;stripped_title=20100623-netzstrategen-bvda-googlevortrag" /><param name="name" value="__sse4588226" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<div style="padding: 5px 0 12px;">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/AndreHellmann">AndreHellmann</a>.</div>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Lese-Empfehlung: John Paton über den Wandel vom Zeitungs- zum Medienhaus</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 09:41:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Grasemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[Newspapers worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[John Paton]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern nachmittag unserer Zeit sprach John Paton, seines Zeichens Journal Register co. CEO,  auf der Editor &#38; Publisher Interactive Media Conference &#38; Trade Show und gab Empfehlungen, wie Verlage die Transformation vom Zeitungshaus zum Medienhaus gestalten sollten. Er hebt drei Aspekte hervor, die dabei besonders beachtet werden müssen. Aspekt 1: How do you know what the [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern nachmittag unserer Zeit sprach John Paton, seines Zeichens Journal Register co. CEO,  auf der <a href="http://www.interactivemediaconference.com/" target="_blank">Editor &amp; Publisher Interactive Media Conference &amp; Trade Show</a> und gab Empfehlungen, wie Verlage die Transformation vom Zeitungshaus zum Medienhaus gestalten sollten. Er hebt drei Aspekte hervor, die dabei besonders beachtet werden müssen.</p>
<p>Aspekt 1:</p>
<blockquote><p>How do you know what the argument is when the argument is no longer in the newspaper? It&#8217;s increasingly on the web.</p></blockquote>
<p>Paton weist darauf hin, dass Diskussionen und Meinungsbildung künftig verstärkt im Netz stattfinden werden. In bestimmten Bereichen finden diese bereits überwiegend online statt. Das kann eine Bedrohung für den Stellenwert der Zeitung bedeuten. Andererseits kann man dies auch als Chance interpretieren, sich langfristig zu positionieren.</p>
<p>Aspekt 2:</p>
<blockquote><p>How are you going to know what to build if you don&#8217;t know what people want. How do you know what type of information they want?</p>
<p>Research has to be your tool.</p></blockquote>
<p>Der Leser, das unbekannte Wesen. In der Vergangenheit war oft nur umständlich zu ermitteln, was die Leser wirklich interessiert. Im Zweifelsfall wurde aus dem Bauch heraus entschieden, was den Leser <em>zu interessieren hat</em>. In Zukunft müssen sich Verlage dem neuen Selbstverständnis des Rezipienten stellen, der selbst seine Interessen definiert und seine Mediennutzung danach ausrichtet. Das war in der Vergangenheit auch so, nur haben wir es dort nicht mitbekommen: es konnte uns auch egal sein, wer in der Familie den Sportteil und wer die Todesanzeigen liest. Das Produktbündel Zeitung löste für uns das Problem. Doch im Netz funktioniert das pauschale Bundling nicht. Wer hier am Markt vorbei produziert, wird auf Sicht keine Chance haben. Deshalb legt Paton allen Verlagen ans Herz, verstärkt <em>Research </em>zu betreiben.</p>
<p>Statement 3:</p>
<blockquote><p>two thirds of all your costs are in legacy infrastructure, not in the three things that build value: content, advertising, marketing. You are going to have to get rid of those infrastructure costs.</p></blockquote>
<p>Die Organisation und Infrastruktur der meisten Verlage ist auf die komplette Wertschöpfungskette inkl. Druck und Distribution ausgerichtet. Dabei gibt es eine Schieflage zwischen kostenverursachenden Bereichen(Herstellung, Logistik) und den wirklich wertschöpfenden Bereichen (Redaktion, Vermarktung, Vertrieb im weitesten Sinne). Paton appelliert, dass ein Medienhaus langfristig nur überleben kann, wenn es diese Schieflage beseitigt, sprich: &#8220;Steine und Eisen&#8221; abbauen und in die Kernkompetenzen investieren. Dazu zählt Paton auch die Ausstattung der Redaktionen mit den modernsten Techniken.</p>
<p>Aus meiner Sicht hat Paton hier wesentliche Aspekte genannt und Empfehlungen abgegeben. Es bleibt spannend zu beobachten, wer a) den Empfehlungen folgt und b) den Wandel vom Zeitungs- zum Medienhaus schafft.</p>
<p>Weitere Zitate zu seiner Rede finden Sie hier:  <a href="http://www.newshare.com/wiki/index.php/Eppy-paton">http://www.newshare.com/wiki/index.php/Eppy-paton</a></p>
<p>Die Folien zu seiner Präsentation hier: <a href="http://www.newshare.com/pdfs/eppy-paton.pdf" target="_blank">http://www.newshare.com/pdfs/eppy-paton.pdf</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Völlig überraschend: Apple kennt seine Verhandlungsposition</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2010/02/vollig-uberraschend-apple-kennt-seine-verhandlungsposition/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 10:46:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars Grasemann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[meedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Meedia in seiner Topstory, kehrt bei den Verlagen erste Ernüchterung in Sachen Hoffnungsträger iPad ein. Man sei mit Apples Verhandlungsposition nicht einverstanden. Allein wundern sollte es niemand. Zum Einen ist Apple ohnehin nicht für überbordende Transparenz und mangelndes Selbstbewusstsein bekannt. Zum Anderen preisen Verlage das iPad noch vor der Markteinführung als großen Hoffnungsträger der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Meedia in seiner <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/kampf-um-ipad-konditionen-beginnt_100026267.html" target="_blank">Topstory</a>, kehrt bei den Verlagen erste Ernüchterung in Sachen Hoffnungsträger iPad ein. Man sei mit Apples Verhandlungsposition nicht einverstanden. Allein wundern sollte es niemand. Zum Einen ist Apple ohnehin nicht für überbordende Transparenz und mangelndes Selbstbewusstsein bekannt. Zum Anderen preisen Verlage das iPad noch vor der Markteinführung als großen Hoffnungsträger der Branche. Warum sollte also Apple diese starke Verhandlungsposition nicht nutzen? Es bleibt abzuwarten, wie sich das ganze entwickelt, wenn andere Anbieter konkurrenzfähige Produkte an den Markt bringen. Für die Verlage sollte sich aber zunächst vor allem eine Frage stellen: WIE können  sie die Möglichkeiten der neuen Technologien für sich nutzen? Denn wenn man selbst wertvolle und marktfähige Angebote geschaffen hat, verbessert sich automatisch die Verhandlungsposition.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Google News &#8220;akzeptiert&#8221; Paywalls</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/12/google-news-akzeptiert-paywalls/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 09:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newspapers worldwide]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor wenigen Tagen hat Google angekündigt, bestehende Paywalls auf Verlagswebsites zu akzeptieren. Doch was hat es damit genau auf sich? Unser Erklärungsversuch: Hintergrund Um bei Google News als Nachrichtenquelle aufgenommen zu werden war es bisher erforderlich, dass Nutzer, die bei Google News auf eine Nachricht geklickt haben, den vollen Artikel  auf der Verlagswebsite lesen können [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Tagen hat Google angekündigt, bestehende Paywalls auf Verlagswebsites zu akzeptieren. Doch was hat es damit genau auf sich? Unser Erklärungsversuch:</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
Um bei Google News als Nachrichtenquelle aufgenommen zu werden war es bisher erforderlich, dass Nutzer, die bei Google News auf eine Nachricht geklickt haben, den vollen Artikel  auf der Verlagswebsite lesen können mussten &#8211; selbst wenn dieser eigentlich kostenpflichtig waren. Google begründet seinen Erfolg ja vor allem auf den besonders hohen Nutzerfreundlichkeit: Der Nutzer soll immer das bekommen, was er erwartet. Und beim Klick auf eine Nachricht erwartet der Nutzer eben keine Bezahlschranke, sondern den vollen Artikel. Verlage, die auf den Besucherstrom von Google News nicht verzichten wollten haben deswegen ihre Paywall für Google News aufgebohrt. Wer für einen Artikel nicht bezahlen wollte musste diesen einfach nur über den &#8220;Umweg&#8221; Google News suchen &#8211; und schon war der Zugriff frei möglich.</p>
<p>Die Verlage hatten unterdessen nur zwei Optionen:</p>
<ol>
<li>Google News den freien Zugriff auf die Inhalte zu gewähren &#8211; oder</li>
<li>auf den (oft nicht unerheblichen) Traffic über Google News zu verzichten.</li>
</ol>
<p><strong>Lösung<br />
<span style="font-weight: normal;">Google News bietet Verlagen mit kostenpflichtigen Inhalten nun folgende Lösung an:<br />
Jeder Verlag kann einrichten, dass ein Nutzer maximal 5 Artikel pro Tag kostenlos über Google News abrufen kann. Ist dieses Artikel-Volumen ausgeschöpft, wird der Nutzer darüber informiert und gebeten, sich kostenpflichtig auf der Verlagsseite zu registrieren.<br />
Von diesem Vorgehen können beide Seiten profitieren:</span></strong></p>
<ol>
<li><strong>Google</strong> minimiert sein Risiko, Inhalte von Verlagen zu verlieren, die keinen kostenlosen Zugriff auf Bezahlinhalte gewähren wollen. Gleichzeitig bleibt aber die Nutzerfreundlichkeit gewahrt, denn immerhin noch fünf Artikel können kostenlos abgerufen werden.</li>
<li>Die <strong>Verlage</strong> müssen nicht auf den Traffic von Google News verzichten und bekommen zudem Wasser auf die &#8220;Paywall-Mühlen&#8221;.</li>
</ol>
<p><strong>Sicher lässt sich noch über die Anzahl der kostenlosen Artikel diskutieren. </strong>In aller Regel werden Nutzer nicht bei Google News suchen, auf einer Verlags-Website landen &#8211; um dann wieder zu Google News für die nächste Suche zurückzukehren. Realistischer ist, dass Nutzer gleich auf der Verlagsseite bleiben oder auf andere Seiten im Web weitersurfen. Die Anzahl der Nutzer, die das Tageslimit erreichen dürfe also gering sein.</p>
<p>Trotzdem sollten aber die Verlage anfangen, ihre Bestellprozesse und Angebot entsprechend zu optimieren. Denn sehr oft wird es den Nutzern immer noch viel zu schwer gemacht, Bestellungen abzusetzen. Und oft fehlt es eben auch noch ganz grundsätzlich an an passenden, auf die Nutzerbedürfnisse zugeschnittenen Angeboten.<br />
Alles Wasser auf den Paywall-Mühlen nutzt nichts, wenn diese klemmen und sich nicht bewegen lassen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>USA-Update: Wo die Reise hingeht</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/10/usa-update-wo-die-reise-hingeht/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 08:30:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newspapers worldwide]]></category>

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		<description><![CDATA[zelect-Boss André Hellmann bereist gerade die USA und hat dort eine ganze Menge Termine mit Verlags- und Medienhäusern von klein bis groß. Das zelect-Team hält er dabei mit regelmäßgen Updates auf dem Laufenden: &#8220;Insgesamt ist die Lage hier wesentlich kritischer als in Deutschland. Die Leute in den Verlagen sind irgendwo zwischen mild-depressiv und massiv-frustriert. Zumindest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>zelect-Boss <a href="https://www.xing.com/profile/Andre_Hellmann" target="_blank">André Hellmann</a> bereist gerade die USA und hat dort eine ganze Menge Termine mit Verlags- und Medienhäusern von klein bis groß.</p>
<p>Das zelect-Team hält er dabei mit regelmäßgen Updates auf dem Laufenden:</p>
<blockquote><p>&#8220;Insgesamt ist die Lage hier wesentlich kritischer als in Deutschland. Die Leute in den Verlagen sind irgendwo zwischen mild-depressiv und massiv-frustriert. Zumindest hier in NYC. Die Werbekrise schlägt hier noch stärker auf das Tagesgeschäft ein da die Vertriebserlöse im Vergleich minimal sind (10-20%). Und das Geld für Werbung bleibt wirklich einfach auf den Konten der Werbekunden; die geben gerade nichts aus und haben wahrscheinlich auch nichts auszugeben, da der Konsum stark eingebrochen sein muss (was man hier in NYC aber wirklich nicht sieht oder spürt).&#8221;</p></blockquote>
<p>Wie groß die Probleme der Verlage sind, zeigt auch die neueste Auflagenmeldung aus den USA:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1136" title="&quot;Wachstum&quot;" src="http://www.relevantmedianow.com/wp-content/uploads/2009/10/growth.png" alt="&quot;Wachstum&quot;" width="630" height="309" /></p>
<blockquote><p>&#8220;Not surprisingly, the numbers are bad — okay, awful. Exactly <strong>one</strong> of the top newspapers has shown growth when compared to where they were 6 months ago. That paper is The Wall Street Journal, which is now the number one paper in the country thanks to USA Today’s staggering loss of nearly 20% of its readership the past 6 months.&#8221; (Quelle: <a href="http://www.techcrunch.com/2009/10/26/whats-black-and-white-and-red-all-over-top-newspaper-circulation-numbers/" target="_blank">Techcrunch</a>)</p></blockquote>
<p>Keine guten Aussichten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das lange Warten</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 20:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[Newspapers worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[print on demand]]></category>
		<category><![CDATA[tageszeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[valora retail]]></category>
		<category><![CDATA[zeitungsdrucker]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Abend konnte ich es endlich einmal einrichten, den neuen Zeitungsdrucker am Münchner Hauptbahnhof auszuprobieren. 18:18 Uhr - Ankunft im richtigen Presseladen, am Münchner Hauptbahnhof gibt es ja trotz Print-Krise immer noch mehrere Verkaufsstellen zur Auswahl. Seitlich der Kasse befindet sich ein kleiner unscheinbarer Touchscreen. Wer in den Laden kommt ohne vorher vom Zeitungsdrucker gehört [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Abend konnte ich es endlich einmal einrichten, den neuen <a href="http://www.relevantmedianow.com/2009/04/print-on-demand-jetzt-auch-fur-zeitungen/" target="_self">Zeitungsdrucker am Münchner Hauptbahnhof</a> auszuprobieren.</p>
<p><strong>18:18 Uhr </strong>- Ankunft im richtigen Presseladen, am Münchner Hauptbahnhof gibt es ja trotz Print-Krise immer noch mehrere Verkaufsstellen zur Auswahl. Seitlich der Kasse befindet sich ein kleiner unscheinbarer Touchscreen. Wer in den Laden kommt ohne vorher vom Zeitungsdrucker gehört zu haben, wird sich vermutlich nicht für das Ding interessieren. Für die Präsentation am Point of Sale gibt’s also schon mal ganz klar Punktabzüge.</p>
<p><strong>18:20 Uhr</strong> – Schnell klicke ich mich durch das Menü, das einfach gehalten ist. Da ich ja nur den Druck-Service testen möchte wähle ich einfach mal die USA als Herkunftsland meiner Wunsch-Zeitung, scrolle kurz en bisschen und wähle dann den „Boston Globe“ aus.</p>
<p><strong>18:21 Uhr</strong> – Ich gebe meinen Namen ein und sage an der Kasse bescheid. Die Verkäuferin bestätigt über den Touchscreen offenbar meine Bestellung und kassiert 6 Euro von mir. Stolzer Preis.</p>
<p><strong>18:21 Uhr</strong> – Der große, hinter der Verkäuferin aufgebaute Drucker beginnt zu blinken.</p>
<p><strong>18:22 Uhr</strong> – Der Drucker spuckt die eine erste Doppelseite des Globe im Format DIN A3 aus. Dann passiert lange nichts. Zu lange.</p>
<p><strong>18:38 Uhr </strong>– Ich sage der Verkäuferin, dass mein Zug in wenigen Minuten fährt. Sie greift zum Telefon und ruft bei einem für den Zeitungsdrucker zuständigen Menschen an. Der rät ihr wohl noch etwas zu warten. Noch während des Telefonats beginnt der Drucker, weitere Doppelseiten auszuspucken. Die Verkäuferin wirft einen Blick auf die Ausdrucke und sagt zu mir: „…wenn Sie sich auch eine Zeitung mit so viel Werbung aussuchen!“</p>
<p><strong>18:42 Uhr</strong> – Der Drucker spuckt immer noch fleissig weitere Seiten aus, es wird langsam eng. Die Verkäuferin reicht mir eine Plastik-Tüte und meint „für’s Zusammenheften reicht es wohl nicht mehr“.</p>
<p><strong>18:43 Uhr</strong> – Ich sage der Dame, dass ich jetzt wirklich los muss. Sie drückt mir den Stapel Papier in die Hand, den der Drucker bisher ausgespuckt hat. Während ich schon halb aus dem Laden stürme reicht mir die Verkäuferin noch 2 Seiten und fragt, ob ich den Rest nicht in den nächsten Tagen noch abholen könnte. Nein, kann ich leider nicht. „Dann melden Sie sich, vielleicht kriegen Sie noch was zurück“ ruft sie mir noch hinterher.</p>
<p><strong>18:44 Uhr</strong> – Ich springe in den IC, der sich wenige Sekunden später in Bewegung setzt. Ich beginne gleich mal mit der Inventur:</p>
<p>Auf 31 DIN A3-Blättern habe ich also 62 Seiten „Boston Globe, inklusive der Beilage „g Family“ erhalten. So weit ich das erkennen kann, war die Zeitung damit sogar vollständig, selbst das farbige Titelblatt finde ich in meiner Plastik-Tüte.</p>
<p><strong>Mein persönliches Fazit:</strong></p>
<p>Gute Idee, aber in der jetzigen Form leider völlig unbrauchbar. Wer hat am Bahnhof (sagen wir sicherheitshalber) 30 Minuten Zeit, um auf den Ausdruck einer Zeitung zu warten? Je nach Andrang in der Filiale kann zudem noch Zeit vergehen, bis die Verkäuferin den Druck startet. In meinem Fall war die Filiale nur mit einer einzigen Verkäuferin besetzt, die Schlange an der Kasse war zeitweise bis zu 10 Kunden lang. Ein (sichtlich von dieser neuen Technik angetaner) Kunde, der sich nach mir an das Terminal gewagt und zwei australische Zeitungen geordert hatte, wurde von der Verkäuferin auch prompt niedergebügelt: „Stellen Sie sich hinten an, zahlen Sie &#8211; und dann drucken wir!“. Dabei hatte er nur freudig in Richtung Verkäuferin gerufen: „Da kommen gleich noch zwei Zeitungen für mich raus!“</p>
<p>Dass Selfservice in Deutschland in der Regel besseren Service bedeutet als persönlicher Service wissen wir ja spätestens, seit wir unser Geld am Automaten abheben dürfen und die Briefmarken ebenfalls von Automaten ausgespuckt werden.</p>
<p><strong>Dem Zeitungsdrucker räume ich also nur Chancen ein, wenn er folgende Kriterien erfüllt:</strong></p>
<ul>
<li>sofortiger Druck, der nicht länger als 2 Minuten dauert</li>
<li>Verfügbarkeit an gut zugänglichen Orten, also nicht im überfüllten Presseladen versteckt, sondern im Zug, am Gate im Flughafen, im Cafe oder in der Kneipe – kurz überall dort, wo ich (mehr oder weniger freiwillig) Zeit verbringe.</li>
<li>Selfservice inklusive Bezahlung mit Kredit- oder EC-Karte.</li>
<li>Personalisierung: Ich möchte mir z.B. Online einen Account anlegen können, um dort meine Lieblingszeitungen oder Themen (!) hinterlegen zu können. Am Schlüsselbund habe ich dann eine (in anderen Ländern inzwischen weit verbreitete) Plastik-Marke mit Barcode. Damit kann ich mich am Automaten identifizieren, es werden sofort die von mir favorisierten Zeitungen angezeigt. Kein Mensch wird ernsthaft aus den <span style="text-decoration: line-through;">700</span>850 (Quelle: <a href="http://www.valoraretail.de/de/newsroom/aktuelles/news_00060.php" target="_blank">Pressemitteilung Valora Retail</a>) verfügbaren Zeitungen auswählen wollen.</li>
</ul>
<p>All diese Kriterien sollten in der heutigen Zeit eigentlich erfüllbar sein. Wird aber schon von Beginn an am Service und der Benutzerfreundlichkeit gespart, vergrault man sich schon die frühen Kunden. Apropos Erfolg: Meine Bestellung trägt die Nummer „264“, seit einem knappen Monat steht der Zeitungsdrucker in München.</p>
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		<title>In the beginning, there was only the web&#8230;</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/05/in-the-beginning-there-was-only-the-web/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 11:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[Newspapers worldwide]]></category>

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		<description><![CDATA[Was wäre wenn? Zum Beispiel, wenn es das Web vor der gedruckten Zeitung gegeben hätte? Schönes Fazit: &#8220;The paper and the web complemented each other and got along very well. They still do.&#8221;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was wäre wenn? Zum Beispiel, wenn es das Web <strong>vor</strong> der gedruckten Zeitung gegeben hätte?</p>
<p><object width="480" height="295" data="http://www.youtube.com/v/PoNlEZopQyA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/PoNlEZopQyA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p><strong>Schönes Fazit:</strong></p>
<p>&#8220;The paper and the web complemented each other and got along very well. They still do.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zitat der Woche (KW 22)</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/05/zitat-der-woche-kw-22/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 11:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[Newspapers worldwide]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Der große Verlust, den wir erleben, findet auf den kleineren Märkten statt. Ich befürchte, die lokalen Medien, die dafür sorgen, dass der Bürgermeister ehrlich bleibt, werden untergehen.&#8221; Google-Chef Eric Schmidt zeigt sich besorgt über die Entwicklung bei regionalen und lokalen Zeitungen. (Meedia)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Der große Verlust, den wir erleben, findet auf den kleineren Märkten statt. Ich befürchte, die lokalen Medien, die dafür sorgen, dass der Bürgermeister ehrlich bleibt, werden untergehen.&#8221; </strong></p>
<p>Google-Chef Eric Schmidt zeigt sich besorgt über die Entwicklung bei regionalen und lokalen Zeitungen. (<a href="http://meedia.de/nc/details/article/google-sorgt-sich-um-lokalzeitungen_100020440.html" target="_blank">Meedia</a>)</p>
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