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	<title>relevant media. now. &#187; Die Zeit</title>
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	<description>zelectblog für Medienmacher</description>
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		<title>Warum ich kein Abo will</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2008/12/warum-ich-kein-abo-will/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 10:29:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Tageszeitung]]></category>
		<category><![CDATA[zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Zustellung]]></category>

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		<description><![CDATA[(SSp) &#8211; Gründe, warum immer weniger Menschen Abos wollen, gibt es viele. Zu teuer, zu viel, die Wandlung von der Titel-zur Thementreue und so weiter und so fort&#8230; Doch neben diesen Faktoren gibt es noch einen weiteren, mit dem ich in den letzten Wochen und Monaten immer wieder schlechte Erfahrungen gemacht habe: Die Zustellung.  Funktioniert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(SSp) &#8211; Gründe, warum immer weniger Menschen Abos wollen, gibt es viele. Zu teuer, zu viel, die <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/05/13/themen-themen-themen/" target="_self">Wandlung von der Titel-zur Thementreue</a> und so weiter und so fort&#8230;</p>
<p>Doch neben diesen Faktoren gibt es noch einen weiteren, mit dem ich in den letzten Wochen und Monaten immer wieder schlechte Erfahrungen gemacht habe: Die Zustellung. </p>
<p>Funktioniert die Zustellung nicht reibungslos und zur absoluten Zufriedenheit der Leser, verlieren diese ganz schnell die Lust an der Zeitungslektüre. Ich zumindest. Da kann der Inhalt noch so gut sein: Wenn ich die Zeitung überhaupt nicht, nicht pünktlich, zerfetzt, nass oder dreckig bekomme, ist Schluss mit lustig. Auch, wenn ich die Zeitung jeden morgen erst mal suchen muss. Wo liegt sie denn heute? Vor der Haustüre auf der Straße? Wurde sie an die Haustür gesteckt? Liegt sie im Hausflur? Auf der Treppe? Beim Nachbarn auf dem Frühstückstisch? Fast überall habe ich meine Zeitungen schon gefunden &#8211; aber noch nie (!) in meinem Briefkasten!</p>
<p>Auch ganz nett: Heute morgen haben die netten Müllmänner meine aktuelle &#8220;Zeit&#8221; vor mir erwischt &#8211; und gleich mal als Türstopper umfunktioniert, um in Ruhe die Mülltonnen vom Hof auf die Straße rollen zu können. Wie das Ding nach seiner Zweckentfremdung aussah, können Sie sich sicher vorstellen.</p>
<p>Also Schluss mit Abo &#8211; ich kaufe auch weiterhin bevorzugt am Kiosk. Traurig, aber wahr!</p>
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		<title>ZEIT für Kinder</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2008/06/zeit-fur-kinder/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 12:46:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[junge Zielgruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[(SSp) &#8211; Heute startet &#8220;Die Zeit&#8221; mit der Aktion &#8220;12 Wochen Sommervergnügen : Politik, Kultur und andere Rätsel für junge Leser&#8221; und bringt eben 12 Wochen lang mit jeder Ausgabe eine Doppelseite für Kinder. Zum Auftakt bietet die Zeit der Zielgruppe (Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren): &#8220;Auf nach Olympia&#8221; &#8211; eine &#8220;packende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(SSp) &#8211; Heute startet &#8220;<a href="http://www.zeit.de" target="_blank">Die Zeit</a>&#8221; mit der Aktion &#8220;12 Wochen Sommervergnügen : Politik, Kultur und andere Rätsel für junge Leser&#8221; und bringt eben 12 Wochen lang mit jeder Ausgabe eine Doppelseite für Kinder.</p>
<p>Zum Auftakt bietet die Zeit der Zielgruppe (Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren):</p>
<ul>
<li>&#8220;Auf nach Olympia&#8221; &#8211; eine &#8220;packende Reportage von den Olympischen Spielen &#8211; im Jahr 416 vor Christus&#8221;</li>
<li>&#8220;Das Wochenstichwort&#8221; &#8211; Übersetzungshilfe für die Sprache der Erwachsenen; zum Einstieg &#8220;Kindertage&#8221;</li>
<li>&#8220;Der Sandelf&#8221; &#8211; Teil 1 eines Fortsetzungsromans der britischen Kinderbuchautorin Edith Nesbit</li>
<li>&#8220;Ums Eckchen gedacht&#8221; &#8211; ein Rätsel, das auch die großen Zeit-Leser kennen</li>
<li>&#8220;Was soll ich lesen?&#8221; &#8211; ein Buchtipp, diesmal für das Pixi-Buch &#8220;Als Kaiser Franz gegen Kaiserin Sisi Fußball spielte&#8221;</li>
<li>&#8220;Bleeker, der elektronische Hund&#8221; &#8211; ein Comic über einen Roboter-Hund</li>
</ul>
<p>Mein erster Eindruck: Nicht übertrieben aufregend, sondern gut und vor allem auch kindgerecht gemacht. So ist die Schrift der Reportage extra etwas größer, so dass die jungen Leser nicht gleich mit einer schwer lesbaren Bleiwüste erschlagen werden. Zudem ist die Geschichte so <a href="http://zeus.zeit.de/bilder/2008/25/wissen/kinderzeit-blog/olympia-800.jpg" target="_blank">illustriert</a>, dass es auch auf den zweiten Blick viel zu entdecken gibt. Und welches Kind sucht nicht gerne spannende Details in einem Bild?</p>
<p>Sie auch? Dann sehen Sie sich doch das Kinder-Zeit-Logo etwas genauer an:<a href="http://relevantmedianow.files.wordpress.com/2008/06/kinderzeit.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-117" src="http://relevantmedianow.files.wordpress.com/2008/06/kinderzeit.png?w=300" alt="" width="300" height="45" /></a></p>
<p><img src="/DOKUME~1/SPERLI~1.AGT/LOKALE~1/Temp/moz-screenshot.jpg" alt="" /></p>
<p>Einziger Wehrmutstropfen: Die Platzierung mit im Ressort &#8220;Wissen&#8221; stört mich etwas. Die Doppelseite hängt nicht zusammen, so dass man die Seite nicht mal eben rausnehmen und an die Kinder weitergeben kann. Da hätte ich mir eine eigene kleine Beilage, vielleicht sogar in einem etwas handlicheren Format, gewünscht.</p>
<p>Das Ziel der Aktion wird gleich auf Seite 1 sehr ehrlich kommuniziert:</p>
<blockquote><p>&#8220;Warum bietet die ZEIT in den Sommerwochen zwei Kinderseiten an? Die wichtigste und ehrlichste Antwort lautet: Weil wir um Lesernachwuchs werben möchten.&#8221;</p></blockquote>
<p>Daran ist nichts auszusetzen &#8211; im Gegenteil. Was spricht dagegen, ein junges Publikum von den eigenen Stärken zu überzeugen?</p>
<p>Auch wenn ich keine Kinder habe, so gefällt mir der <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/06/10/selbstmord-begehen-aus-angst-vor-dem-sterben/" target="_blank">Gedanke, den ich hier vor ein paar Tagen gepostet habe</a> noch besser, wenn ich ihn um das &#8220;Kinder-Angebot&#8221; erweitere. Im Beitrag hatte ich die berufliche Lektüre von der Genuss-Lektüre unterschieden. Nun gehört zu meiner Genusslektüre regelmäßig auch &#8220;Die Zeit&#8221; &#8211; und der Genuss dürfte doch noch mehr steigen, wenn nicht nur ich am Wochenende Zeitung lese, sondern auch meine (imaginären) Kinder eine Zeit lang sinnvoll beschäftigt wären. Den Fortsetzungsroman liest der Papa dann vor &#8211; und hinterher basteln wir gemeinsam ein Boot aus der Zeitung, oder einen Papierflieger.</p>
<p>Das klingt nach einer tollen Wochenend-Beschäftigung und lässt mich einmal mehr am Erfolg von &#8220;digitalem Papier&#8221; zweifeln. Vielleicht mag das ein aufmerksamer Leser mit Kind(ern) mal testen und die Erfahrungen hier posten? Ich denke ich schaffe das nicht so schnell! <img src='http://www.relevantmedianow.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wer mehr über die Kinderseiten der Zeit erfahren möchte: <a href="www.zeit.de/kinderzeit" target="_blank">www.zeit.de/kinderzeit</a>. Dort gibt es den Fortsetzungsroman auch <a href="http://blog.zeit.de/kinderzeit/2008/06/11/der-sandelf-folge-nr-1_10" target="_blank">zum anhören</a> und vertiefende Inhalte (&#8220;<a href="http://blog.zeit.de/kinderzeit/2008/06/11/zehn-fragen-zu%E2%80%A6len-der-antikezehn-fragen-zu-den-olympischen-spielen-der-antike_14" target="_blank">10 Fragen zu den olympischen Spielen in der Antike</a>&#8220;) zu den einzelnen Themen. <a href="www.zeit.de/kinderzeit" target="_blank"><br />
</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rückbesinnung auf bewährte Geschäfte</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2008/05/ruckbesinnung-auf-bewahrte-geschafte/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2008 20:17:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newspapers worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[Webtrends worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[lokale Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[strategien]]></category>
		<category><![CDATA[tageszeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[zeitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[(SSp) &#8211; In der vergangenen Woche habe ich hier über die aktuelle Diskussion über die Zukunft der Zeitungen in unserem Land geschrieben, inspiriert durch ein Dossier aus der Financial Times Deutschland (FTD). Neben der FTD hat sich vergangene Woche aber auch „Die Zeit“ im ersten von 3 Spezialheften zum Thema Internet mit ÜberlebensZukunftsstrategien für Tageszeitungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(SSp) &#8211; In der vergangenen Woche habe ich <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/04/30/abenteuer-mit-ungewissem-ausgang/" target="_self">hier</a> über die aktuelle Diskussion über die Zukunft der Zeitungen in unserem Land geschrieben, inspiriert durch ein <a href="http://www.ftd.de/technik/medien_internet/349597.html?p=1" target="_blank">Dossier aus der Financial Times Deutschland</a> (FTD).</p>
<p class="MsoNormal">Neben der FTD hat sich vergangene Woche aber auch „Die Zeit“ im ersten von 3 <a href="http://www.zeit.de/themen/wissen/computer/internet/index" target="_blank">Spezialheften</a> zum Thema Internet mit <a href="http://www.zeit.de/2008/19/I-Informieren-Medien-im-Netz" target="_blank"><span style="text-decoration:line-through;">Überlebens</span>Zukunftsstrategien für Tageszeitungen</a> beschäftigt.</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">„In Zeiten des Web 2.0 suchen viele Zeitungsverlage ihr Heil in Boulevardisierung, Spielen und Bloggertum. Andere besinnen sich auf ihre Stärken“</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">lautet der Teaser zum Beitrag von Autor Uwe Knüpfer. Damit ist schon fast alles gesagt, trotzdem möchte ich seine Thesen hier kurz aufdröseln:</p>
<ul>
<li><!--[if !supportLists]--><!--[endif]--><strong>Boulevardisierung</strong><br />
Was (für die Berechnung der Anzeigenpreise) zählt, sind Klicks. Und besonders hohe Klickzahlen lassen sich eben auch durch besonders leichte Kost erreichen. Von dieser Krankheit sind aber nicht nur die Internetseiten der Boulevardblätter betroffen. Auch Zeitungen, die in Print besonders seriös daherkommen, lassen sich auf dieses Niveau herab, so der Autor.</li>
<li><!--[if !supportLists]--><strong>Bloggertum</strong><br />
Blogs und User generated Content sorgen für „eine Verwischung der Unterschiede zwischen Gerücht und Nachricht, aber auch zwischen den Verbreitern von Gerüchten einerseits und Redaktionen seriöser Medien andererseits (…).“ Die empfundene aber auch die tatsächliche Qualität von Webnachrichten sinkt durch diese Vermengung von Nachrichten, Meinungen und Gerüchten, das Vertrauen sinkt.</li>
</ul>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Und dann folgen entscheidende und berechtigte Fragen:</p>
<blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">„Aber warum sollte mit seriösem Journalismus im Web 2.0-Internet eigentlich kein oder nicht genug Geld zu verdienen sein? Wer sagt, dass eine Suchmaschine zugleich auch Community, eine Zeitung zugleich Fernsehproduzent, ein Fernsehsender zugleich Zeitung spielen muss, um sich im Internet behaupten zu können?&#8221;</p>
</blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Uwe Knüpfer sieht deshalb das Vertrauen als Basis für eine solide und dauerhafte Bindung der Leser an eine Zeitung. Aus Vertrauen ist wird Treue, die zu einer langjährigen Kundenbeziehung führen kann.</p>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Bisher konnte ich dem Autor folgen und bin weitgehend seiner Meinung. Sie ahnen es: <strong>Aber…</strong></p>
<blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">„Er (der Leser) ist bereit, für das, was er schätzt, zu zahlen – wenn er muss. Wer Lesern die Wahl lässt, Zeitungsinhalte kostenlos oder gegen Gebühr zu beziehen, hat in der Business School nicht aufgepasst.“</p>
</blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Da hat der Autor die Rechnung aber ohne seine (künftigen) Leser gemacht. Der Mensch ist schließlich ein Gewohnheitstier: Für die junge Zielgruppe ist die freie und kostenlose Versorgung mit Inhalten aller Art über das Internet völlig selbstverständlich. Wer als Jugendlicher illegal die Musik der Lieblingsband aus dem Internet lädt (und seinen Lieblingen damit mehr oder weniger bewusst Schaden zufügt), dem sind kostenpflichtige Zeitungsinhalte ganz sicher nicht zu verkaufen. Und Verlage, die den vom Autor geforderten „langen Atem“ bei der Umerziehung der Internet-Nutzer haben, werden sich garantiert die Zähne ausbeißen. Selbst wenn alle Zeitungsverlage an einem Strang ziehen und ihre Inhalte nur noch kostenpflichtig anbieten würden – es würde nicht funktionieren.</p>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Uwe Knüpfer marschiert hier also in die falsche Richtung. Dabei präsentiert er in seinem Artikel zwei Strategien (leider ohne sie zuende zu denken, so scheint es), die viel eher dazu geeignet scheinen, im Internet Geld zu verdienen:</p>
<blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">„Asahi Shimbun aus Japan setzt im Netz ganz auf Seriosität und Internationalität (…). Kurznachrichten, die gegen eine Abo-Gebühr auf inzwischen eine Million Handys gespielt werden, bringen Zusatzerlöse ein.“ (<a href="http://www.asahi.com/english/" target="_blank">englischsprachige Ashia-Seite</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Asahi_Shimbun" target="_blank">(etwas dürftiger) Hintergrund bei Wikipedia</a>, <a href="http://www.mediadb.eu/datenbanken/internationale-medienkonzerne/asahi-shinbun-company.html" target="_blank">umfangreiches Unternehmensportrait bei mediadb.eu</a>)</p>
</blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Ersetzt man nur das Wort „Abo-Gebühr“ durch einen passenderen Begriff wie „Service-Gebühr“, werden die Chancen klarer. Dieser Service löst ein Problem des Lesers, nämlich das der aufwändigen Informationssuche. Und für genau diese Problemlösung sind die Japaner offenbar bereit, zu zahlen.</p>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Und eine weitere Lösung hat Uwe Knüpfer auf Lager:</p>
<blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">„<a href="http://www.gatehousemedia.com/" target="_blank">Gatehouse Media</a>, in den USA Eigentümerin von über <a href="http://www.gatehousemedia.com/publications" target="_blank">hundert kleinen Zeitungen</a> (…) setzt auf Hyperlokalität. (…) So nutzt Gate House das Internet nicht als neues Medium, sondern als neuen Vertriebsweg für ein bewährtes Produkt: soliden Lokaljounalismus.“</p>
</blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Und <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/04/30/abenteuer-mit-ungewissem-ausgang/" target="_self">wieder</a> <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/04/24/paid-content-vs-service-strategie/" target="_self">einmal</a> komme ich zu dem Schluss: lokale Kompetenz sowie Services, die Kundenprobleme wirklich lösen, bieten auch die Chance, neue Erlösquellen zu erschließen.</p>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">
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