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	<title>relevant media. now. &#187; facebook</title>
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	<description>zelectblog für Medienmacher</description>
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		<title>Mitarbeiter aus dem Social Web</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 09:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Hellmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Webdschungel]]></category>
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		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die zelect GmbH wächst; zum einen, weil wir tolle Projekte mit tollen Kunden haben. Zum anderen aber auch, weil wir mit trickle.me das Gelernte in Form einer eigenen Plattform in die Tat umsetzen wollen. Und wenn man wächst, dann braucht man Menschen, die  Mit-Denken und Mit-Arbeiten. Aber woher nehmen wenn nicht stehlen. Wir verfügen leider [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="www.zelect.de">zelect GmbH</a> wächst; zum einen, weil wir tolle Projekte mit tollen Kunden haben. Zum anderen aber auch, weil wir mit <a href="blog.trickle.me">trickle.me</a> das Gelernte in Form einer eigenen Plattform in die Tat umsetzen wollen. Und wenn man wächst, dann braucht man Menschen, die  Mit-Denken und Mit-Arbeiten. Aber woher nehmen wenn nicht stehlen. Wir verfügen leider nicht über tiefe Taschen für teure Personalberater oder exquisite Stellenanzeigen in Print und Online (oh boy, kann man da Geld lassen). <a href="http://www.turi2.de/2009/06/12/heute2-faz-stellenmarkt-bricht-fast-haelfte-6289682/">Aber scheinbar geht es da ja nicht nur uns so&#8230;</a></p>
<p>Also haben wir mal überlegt, wen wir eigentlich haben wollen und woher wir die Leute bekommen können. Wir brauchen Web-affine Leute, ohne Berührungsängste und mit Mut zu einer eigenen Meinung in einer komplexen und unvorhersehbaren (Medien-)Welt. Auf der anderen Seite sind die Belastungen bei uns nicht ohne; lange Tage, kurze Nächte, per Du mit dem Personal der Airlines und glorreichen Deutschen Bahn, Mails und Anrufe an Wochenenden sind die Regel.  Und dann will man ja auch diese &#8220;Macher&#8221;, die was auf die Kette kriegen und keine Luftikusse, die die Luftschlösser nur planen aber nicht bauen können. Um dem Ganzen dann noch die Krone aufzusetzen ist natürlich auch wichtig, dass es persönlich stimmt. Nichts macht weniger Spaß als ein kleines Team das sich nicht abkann.</p>
<p>Da sitze ich nun mit den offenen Stellen und all diesen Filtern. Uff. Stellenprofile sind gleich geschrieben und auf die Website gestellt. Aber woher kommt der Traffic der richtigen Leute? zelect.de hat nun wirklich nicht gerade den Traffic von monster.com oder so. Die Blogs lagen nahe, die ja nun auch schon ein wenig einges Publikum anziehen. Außerdem haben wir (die zelect-Mitarbeiter) zusammen auch über 1.000 Xing-Kontakte. facebook ist für uns alle auch Pflichtprogramm, klar und auf <a href="www.twitter.com/zelectgmbh">Twitter</a> sind wir auch keine Jugnfrauen.</p>
<p>Also, nichts wie gepostet. Schließlich hat uns das bereits einen guten Namen und vor allem namhafte Kunden eingebracht. Warum nicht auch gute Mitarbeiter? Und in der Tat war der Rücklauf von tatsächlich potentiell in Frage kommender Anfragen super. Viel besser als erwartet. Sicher nicht so viel wie über das Arbeitsamt kommt oder per Personalberater (hatten wir beides bereits getestet); dafür aber in allen oben genannten Kriterien besser geeignet. Bingo.</p>
<p>Die interessanteste Komponente, über die wir dann letzten Endes zu unseren lieben neuen Kollegen kamen ist aber die gute alte Mund-Propaganda. Kontakte, Freunde und Follower kannten Leute, die Leute kannten, die für den Job in Frage kamen und Interesse hatten. Direkte Kontakte, die ich selbst deswegen nie direkt angesprochen hätte posteten die Infos in ihre Netzwerke bzw. leiteten die Links gezielt weiter. Sogar manche Kunden wurden aktiv und leiteten die Infos weiter an ihre Netzwerke.</p>
<p>Witzig war dann auch, dass uns eigentlich alle Bewerber aus unseren Social Media Aktivitäten kannten und wussten wer wir sind und was wir tun. Wir waren also zuvor schon als Unternehmen und Arbeitgeber bekannt und positioniert. Der &#8220;Fit&#8221; auf der ideellen Ebene war also gleich da.</p>
<p>Insgesamt kann ich nur sagen, dass wir uns in Zukunft wohl auch das Geld sparen werden, bestimmte Positionen über die klassischen Wege zu besetzen. Es ist teurer, aufwendiger, Zeit-intensiver und weniger effektiv. Wenn mich in Zukunft jemand fragt, warum wir bloggen, twittern und sharen und wo hier messbar ein geldwerter Vorteil entsteht verweise ich auf die Opportunitäts-Kosten verweisen, die eine konventionelle Personalsuche verschlingt.</p>
<p>Und parallel ist so für uns ein ganz neuer Beratungs- und Seminar-Ansatz entstanden: Wie können sich regionale Tageszeitungsverlage so positionieren, bessere Auszubildende und Mitarbeiter finden und diese Services vielleicht sogar ihren Kunden anbieten, um die schwindenden Erlöse aus dem Stellenmarkt zum Teil zurückzugewinnen. Mehr Infos dazu in Kürze hier!</p>
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		<title>Facebook &#8211; So gewinnt man neue Freunde</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/05/facebook-so-gewinnt-man-neue-freunde/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 14:57:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Webdschungel]]></category>
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		<category><![CDATA[wonderbra]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich doch ganz einfach oder? via Datenvandalen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" title="Facebook" src="http://www.datenvandalen.de/wp-content/2009/wonderbra-thumb.jpg" alt="" width="450" height="315" /></p>
<p>Eigentlich doch ganz einfach oder?</p>
<p>via <a href="http://www.datenvandalen.de/?p=1844" target="_blank">Datenvandalen</a></p>
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		<title>Zur Kasse, bitte!</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/05/zur-kasse-bitte/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 08:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[android]]></category>
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		<description><![CDATA[Neigen sich die kostenlosen Zeiten im Web ihrem Ende zu? In immer mehr Hinterzimmern wird in diesen Krisen-Tagen eifrig an Geschäfts- und Bezahlmodellen abseits des ehemaligen Hoffnungsträgers &#8220;Werbung&#8221; geschraubt und gebastelt. Apple hat vorgemacht, welches Geschäftsmodell erfolgsversprechend sein könnte. Zwar &#8220;nur&#8221; auf dem iPhone, dort aber mehr als eindrucksvoll. 1.000.000.000.000 - diese Zahl ist eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neigen sich die kostenlosen Zeiten im Web ihrem Ende zu? </strong>In immer mehr Hinterzimmern wird in diesen Krisen-Tagen eifrig an Geschäfts- und Bezahlmodellen abseits des ehemaligen Hoffnungsträgers &#8220;Werbung&#8221; geschraubt und gebastelt.</p>
<p><strong>Apple</strong> hat vorgemacht, welches Geschäftsmodell erfolgsversprechend sein könnte. Zwar &#8220;nur&#8221; auf dem iPhone, dort aber mehr als eindrucksvoll.</p>
<p><strong><a href="http://www.apple.com/itunes/billion-app-countdown/" target="_blank">1.000.000.000.000</a> </strong>- diese Zahl ist eigentlich unvorstellbar. <a href="http://www.apple.com/itunes/billion-app-countdown/" target="_blank"><strong>Eine Milliarde Anwendungen</strong> wurden in den letzten neun Monaten im App-Store von Apple heruntergeladen</a>, viele davon kostenpflichtig. Mit jeder verkauften Anwendung kassiert Apple immerhin 30% &#8211; ohne dass auch nur ein einziger Apple-Entwickler aktiv werden musste. Ein Traum für Apple und kreative Entwickler.</p>
<p>Kein Wunder, dass inzwischen auch <a href="http://www.android.com/market/" target="_blank">Google/Android</a> und <a href="http://uk.blackberry.com/services/appworld/?" target="_blank">Blackberry</a> eilig ähnliche Shops zusammengestellt haben.</p>
<p><strong>Gleichzeitig erleben wir, wie die Shop-Idee von der mobilen Welt in die Web-Welt überspringt.</strong> Vor allem die großen sozialen Netzwerke wie <a href="http://www.xing.com" target="_blank">XING</a> und <a href="http://www.facebook.com" target="_blank">Facebook</a> arbeiten unter Hochdruck an eigenen Lösungen. XING beispielsweise stellte am gestrigen Montag die ersten beiden Applikationen &#8220;XING News&#8221; und &#8220;XING-Nutzer fragen&#8221; als Beta-Versionen ins Netzwerk. Diese beiden Applikationen sind zwar noch hausgemacht, im FAZ-Interview mit dem XING-Vorstandvorsitzenden Stefan Groß-Selbeck  (FAZ-<a href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=common/zwischenseite.asp&amp;dx1={C5E73CB9-0D36-EA4D-0792-477DEA51EFF5}&amp;rub={CFE98609-2F12-433C-B175-7C5606AABBD6}" target="_blank">Artikel hier für 2 Euro online abrufbar</a> &#8211; Paid Content kommt also auch wieder!) wird aber deutlich, wo die Reise hingeht: Wie bei Apple sollen auch externe Entwickler ihre Kreativität einbringen und Anwendungen für XING entwickeln können.</p>
<p>Facebook hingegen bietet schon länger Applikationen von Drittanbietern an und kämpft zur Zeit mit einem einheitlichen Bezahlmodell, das es diesen Drittanbietern endlich auch ermöglicht, Applikationen kostenpflichtig zu anzubieten. <a href="http://www.techcrunch.com/2009/05/11/facebook-payment-platform-to-enter-testing-soon-only-7-months-late/" target="_blank">Demnächst soll das Payment-Model getestet werden, berichtet Techcrunch.</a></p>
<p><strong>Diese Store-Modelle bringen meiner Meinung nach für alle Beteiligten nur Vorteile:</strong></p>
<ol>
<li><strong>Nutzer</strong><br />
Jeder Nutzer kann selbst entscheiden, ob und wenn ja welche Applikationen er nutzen möchte. Durch die Offenheit der Shops für Drittanbieter steht nach einiger Zeit für jede erdenkliche Nische eine passende App zur Verfügung.  Aber auch ohne Apps bleiben die Plattformen und Geräte natürlich nutzbar. Also: Kein Zwang, keine Bindung, viele Möglichkeiten und vor allem auch günstige Preise für einzelne Apps machen das Angebot für den Nutzer attraktiv.</li>
<li><strong>Programmierer</strong><br />
Viele der Anwendungen sind super simpel &#8211; und gerade deshalb genial. Mit der passenden Idee kann hier jeder eine Menge Geld verdienen, oft mit sehr überschaubarem Einsatz.  Die Zielgruppe wird durch die Shops gleich mitgeliefert, Marketing ist kaum notwendig.</li>
<li><strong>Plattform-Betreiber</strong><br />
Die Betreiber der Plattformen können endlich und meiner Meinung nach auch verdient ihre Leistungen monetarisieren. Warum sollte Facebook mit seiner genialen Plattform nicht auch endlich Geld verdienen? Die Betreiber stellen also die Infrastruktur, die Masse an Nutzern und, ganz wichtig, eine möglichst gute virale Vernetzung zur Verfügung. Gute Apps verbreiten sich so von ganz allein. Und mit jedem Verkauf klingelt es in der Kasse.</li>
</ol>
<p>Jeder &#8211; auch die Verlage! &#8211; kann von diesem Kuchen etwas abbekommen. <em>Lediglich</em> kreative Ideen sind gefragt.</p>
<p><strong>Zu diesem Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.relevantmedianow.com/2009/05/zitat-der-woche-kw-20/" target="_self">“You’re going to need some other way to make money other than adverts.” &#8211; Zitat der Woche KW 20</a></li>
<li><a href="http://www.relevantmedianow.com/2009/03/geschaftsmodelle-online-lastfm-fuhrt-gebuhren-ein/" target="_self">last.fm führt Gebühren ein</a></li>
<li><a href="http://www.relevantmedianow.com/2009/04/und-es-geht-doch-paid-service-statt-paid-content/" target="_self">Und es geht doch: Paid Service statt Paid Content</a></li>
</ul>
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		<title>Wir sind Herausgeber!</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 14:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webtrends worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[filter]]></category>
		<category><![CDATA[herausgeber]]></category>
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		<category><![CDATA[zuckerberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Anstatt die Cebit mit seiner Anwesenheit zu beglücken hat Mark Zuckerberg, seines Zeichens Chef von Facebook, es vorgezogen an seinem Netzwerk zu schrauben und daheim über neue Funktionen zu berichten.  (Damit war er übrigens nicht allein, auch XING und Google blieben auf der Messe &#8220;fast unsichtbar&#8221;, wie der Tagesspiegel schreibt.) (Foto: Techcrunch, weitere Details ebenso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anstatt die Cebit mit seiner Anwesenheit zu beglücken hat Mark Zuckerberg, seines Zeichens Chef von Facebook, es vorgezogen an seinem Netzwerk zu schrauben und daheim über neue Funktionen zu berichten. <br />
(Damit war er übrigens nicht allein, auch XING und Google blieben auf der Messe &#8220;fast unsichtbar&#8221;, wie der <a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Cebit;art271,2744732" target="_blank">Tagesspiegel</a> schreibt.)</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-716" title="facebook" src="http://www.zelectblog.de/wp-content/uploads/2009/03/facebook-300x221.jpg" alt="facebook" width="300" height="221" /></p>
<p>(Foto: <a href="http://www.techcrunch.com/2009/03/04/liveblogging-facebooks-open-door-press-conference/" target="_blank">Techcrunch, weitere Details ebenso dort</a>)</p>
<p>Aus dem &#8220;Facebook-Wohnzimmer&#8221; stellte Zuckerberg der Welt eine neue Funktion von Facebook vor, deren Namensgebung den deutschen Verlagen nicht gefallen düfte:</p>
<blockquote><p>&#8220;Herausgeber&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Blog &#8220;<a href="http://inspirationsgesellschaft.de/2009/03/06/du-bist-herausgeber-facebooks-neue-startseite/" target="_blank">Inspirationsgestellschaft</a>&#8221; liefert eine gute Beschreibung der neuen Funktionen:</p>
<blockquote><p> &#8221;Das interessanteste dabei: Facebook unterscheidet nicht mehr von wem die News kommen, die hier zusammen laufen. Meine Neuigkeiten sind genauso relevant wie das Neueste von Barack Obama oder Dieter Bohlen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und weiter:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die persönliche Aufbereitung der überall frei verfügbaren Informationen zu individuell relevanten Inspirationen findet hier die perfekte Infrastruktur.&#8221;</p></blockquote>
<p>Alle Facebook-Nutzer werden also zu &#8220;Herausgebern&#8221;  indem sie entscheiden, mit wem sie welche Informationen teilen und möchten. Gleichzeitig können sie durch die Definition von Filtern bestimmen, aus welchen Quellen sie informiert werden möchten. Das können klassische Medienunternehmen sein (sofern auf Facebook vertreten) &#8211; aber auch jeder andere Facebook-Nutzer. </p>
<p>Wir bleiben dran und berichten über Details des &#8220;Herausgebers&#8221;, sobald die Funktion verfügbar ist.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Vom zweifelhaften Wert digitaler Beziehungen&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 12:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem deutschen Webdschungel]]></category>
		<category><![CDATA[beziehungen]]></category>
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		<category><![CDATA[social networks]]></category>
		<category><![CDATA[spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss zugeben, dass ich bei der Lektüre des aktuellen Spiegel mit dem Titel &#8220;Fremde Freunde &#8211; Vom zweifelhaften Wert digitaler Beziehungen&#8221; hin und hergerissen war. Deshalb hier mein Stimmungsbild in Kurzfassung: Kopfschütteln: &#8220;Einer 26-jährigen Engländerin wurde zum Verhängnis, dass sie in Facebook ihren Status von &#8220;Verheiratet&#8221; auf &#8220;Single&#8221; änderte. Daraufhin drehte ihr 41-jähriger Ehemann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss zugeben, dass ich bei der Lektüre des aktuellen Spiegel mit dem Titel &#8220;Fremde Freunde &#8211; Vom zweifelhaften Wert digitaler Beziehungen&#8221; hin und hergerissen war. Deshalb hier mein Stimmungsbild in Kurzfassung:</p>
<p>Kopfschütteln:</p>
<blockquote><p>&#8220;Einer 26-jährigen Engländerin wurde zum Verhängnis, dass sie in Facebook ihren Status von &#8220;Verheiratet&#8221; auf &#8220;Single&#8221; änderte. Daraufhin drehte ihr 41-jähriger Ehemann durch und erstach sie.<br />
Die meisten Nutzer nehmen die neuen Risiken bedenkenlos in Kauf.&#8221; </p></blockquote>
<p>Lautes Lachen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der Soziologe Chritakis konnte zuvor schon nachweisen, dass sich Fettleibigkeit und der Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören, über soziale Kontakte ausbreiten. (&#8230;) Theoretisch müssten sich solche sozialen Infektionen auch über elektronisch geknüpfte Freundschaften ausbreiten.&#8221;</p></blockquote>
<p>Müdes Lächeln:</p>
<blockquote><p>&#8220;In der Online-Welt machen die jungen Netzwerker, was sie auch im Leben draußen vornehmlich tun: herumhängen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Unverständnis:</p>
<blockquote><p>&#8220;Dennoch werden die Netzwerker wohl nie lernen, mit ihren Intimitäten zu knausern. Sie sind schließlich nicht in die Netze gegangen, um dort möglichst unauffindbar, unerkannt und unzugänglich zu bleiben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Sie sehen, meine Stimmung bei der Lektüre des Artikels nicht gerade positiv. Interessant finde ich vor allem, dass die zahlreichen Nutzer-Beispiele ein ganz anderes Bild von den Social Networks zeichnen. </p>
<p>Allein die im Spiegel auf den Seiten 120/121 aufgelisteten Netzwerke haben zusammen über 420 Mio. Mitglieder. Das es bei dieser unvorstellbaren Masse an Profilen immer wieder Menschen gibt, die unachtsam mit ihren Daten umgehen und sich damit selbst in Schwierigkeiten bringen, ist wohl kein großes Wunder.</p>
<p><strong>Ich möchte Ihnen gerne meine Sicht der Dinge schildern.<br />
<span style="font-weight: normal;">Offenbar muss ich mich auch zu den &#8220;jungen Netzwerkern&#8221; (Definition Spiegel) zählen lassen, obwohl ich dieses Jahr auch schon 29 Jahre alt werde. Meine Generation, selbst die Generation meiner Eltern nutzt (zumindest in meinem Umfeld, welches keineswegs nur aus Medien-Menschen besteht!) die Vorzüge von Social Networks heute intensiv.</span></strong></p>
<p>Fast alle meiner Kontakte haben verstanden, wie persönliche Daten in den einzelnen Netzwerken zu schützen sind. Und von keinem meiner vielen Hundert Kontakte habe ich jemals wirklich bedenkliche Inhalte im Netz gesehen. Was soll so schlimm sein an einem Party-Foto, bei dem ich eine Flasche Bier in der Hand halte und vielleicht nicht mehr ganz fit aussehe? Für ein Unternehmen, das mir aus diesem Grund keinen Job geben würde, würde ich auch nicht arbeiten wollen. </p>
<p><strong>Was macht die Netzwerke so spannend?</strong><br />
Meine Generation ist in einer weitaus stärker globalisierten Welt aufgewachsen, als noch die Generation unserer Eltern. Wir haben bereits die halbe Welt bereist, waren zum Schüleraustausch im Ausland und haben vielleicht auch das eine oder andere Semester nicht in der Heimat verbracht. Im Berufsleben sind wird von uns erwartet, flexibel zu sein &#8211; was wir auch gerne sind. Nicht wenige von uns landen mit jedem neuen Job auch in einer anderen Stadt, oft auch in einem anderen Land. Die Vielzahl der bei diesen einzelnen Stationen geschlossenen Kontakte zu bewahren wäre für mich ohne soziale Netzwerke kaum denkbar.  </p>
<p>Erstaunlich für mich ist, wie schnell auch die Generation unserer Eltern dem Umgang mit den Netzwerken erlernt hat &#8211; aus einer Not heraus. Denn die Zeiten, in denen die ganze Familie an einem Ort lebte, sind einfach vorbei. Über das Internet können Eltern trotzdem am Leben ihrer Kinder und Enkelkinder teilhaben und auf dem Laufenden bleiben.</p>
<p><strong>Und die Verlage?</strong><br />
Diejenigen, die sich besonders schwer tun mit dem digitalen Leben der &#8220;jungen Netzwerker&#8221; sind vor allem die Verlage und insbesondere Print-Menschen.  Sie trauen dem Internet einfach nicht &#8211; und haben auch den Wert digitaler Beziehungen noch nicht erkannt. Und das ist auch der Grund, warum viele Verlage diese digitalen Beziehungen auch gar nicht erst knüpfen. Dass sie sich damit selber ins Abseits stellen bekommen sie nicht mit.</p>
<p>Und so sind es die Verlage, die aktuell auch besonders unter &#8220;Beziehungsproblemen&#8221; zu leiden haben. Die Abonnenten machen immer häufiger &#8220;einfach so&#8221;  Schluss und laufen in Schaaren davon. Und das Internet und seine Gesetzmäßigkeiten haben viele Verlage einfach immer noch nicht verstanden, den Aufbau von wertvollen Beziehungen über das Netz damit auch nicht.</p>
<p><strong>Ganz ehrlich:</strong><br />
Wer die Vorteile der sozialen Netzwerke erkannt hat und (mehr oder weniger) intelligent nutzt, fühlt sich von einem Artikel wie diesem aus dem Spiegel nicht nur nicht ernst genommen, sondern schon fast als <span>exhibitionistisch </span>veranlagter Volltrottel abgestempelt, dem nicht bewusst ist, welchen Schaden er sich selber zufügt. Und wie viele Nutzer waren das nochmal? Ach ja, 420 Mio. &#8230; darunter sicher viele Spiegel-Leser.</p>
<p>Ich jedenfalls habe mich geärgert, 3,70 Euro für diese Ausgabe gezahlt zu haben. Und Sie?</p>
<p><strong>Weitere Meinungen zum Artikel:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Permanenter Link zu Gute Story: “Der Spiegel” berichtet über Social Networks" rel="bookmark" href="http://freshzweinull.de/2009/03/gute-story-der-spiegel-berichtet-uber-social-networks/" target="_blank">Gute Story: “Der Spiegel” berichtet über Social Networks</a></li>
<li><a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2060" target="_blank">Falsche Freunde &#8211; von der zweifelhaften journalistischen Qualität eines &#8220;Spiegel&#8221;-Titels</a></li>
<li><a href="http://netzpolitik.org/2009/spiegel-titelstory-ueber-soziale-medien/" target="_blank">Spiegel-Titelstory über soziale Medien</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>MEEDIA und die Sorgfalt</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 15:42:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Hellmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(AH) &#8211; Normalerweise funktionieren die MEEDIA-Server ja garnicht. Zumindest nicht, wenn der Newsletter rausgejagt wird und dann die Abonnenten überraschender Weise auf die Links darin klicken (vielleicht mal die Links weglassen?). Funktionieren sie dann, ist das, was ich gerade lese einfach schlecht recherchiert. Hier geht es um die Aktivitäten von Verlagen auf Facebook. Spiegel wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) &#8211; Normalerweise funktionieren die <a href="www.meedia.de">MEEDIA-</a>Server ja garnicht. Zumindest nicht, wenn der Newsletter rausgejagt wird und dann die Abonnenten überraschender Weise auf die Links darin klicken (vielleicht mal die Links weglassen?). Funktionieren sie dann, ist das, was ich gerade lese einfach schlecht recherchiert.</p>
<p><a href="http://meedia.de/nc/details/article/spiegel-online-als-facebook-primus_100015811.html?et_cid=4&amp;et_lid=5&amp;et_sub=%22Spiegel%20Online%20als%20Facebook-Primus%22">Hier</a> geht es um die Aktivitäten von Verlagen auf Facebook. Spiegel wird in den Himmel gelobt, der Rest vom Schützenfest abgemahnt.</p>
<blockquote><p>Die Twitter-Könige von Springers „Welt Kompakt“ haben sich als „The little sibling of Die Welt“ bei Facebook angemeldet und kommen auf magere acht Sympathisanten. Kein Wunder, denn auf dem Profil geschieht offenbar rein gar nichts. Bild.de stellt seine RSS-Feeds bei Facebook rein und kommt mit dieser Methode auf ganze 14 Fans. Die „Financial Times Deutschland“ hat eine Facebook-Seite mit drei Fans und französischem (!) Text. „stern“, „Focus“, „FAZ“? – Fehlanzeige.</p></blockquote>
<p>Das ist einfach falsch. Die F.A.Z. hat sogar als einzige deutsche Tageszeitung eine <a href="http://www.facebook.com/apps/application.php?sid=d5eb09f6ffc73aa7501dc38a2af84a00&amp;id=40386845713&amp;ref=s">Facebook-Applikation</a> geschrieben, auf der man sich seine Nachrichten personalisieren kann. Aus guter Quelle weiß ich auch, dass es bereits ordentlich Installationen gibt und 222 aktive Nutzer / Monat. Zudem hat das Ding 118 Fans. <a href="http://apps.facebook.com/faznews/">Hier</a> kann man sich das Teil installieren.</p>
<p>Ob die anderen Verlage jetzt mehr oder weniger aktiv sind kann ich leider nicht sagen. Aber ein bissl mehr Liebe hätte man da schon reinstecken können, Meedialisten.</p>
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