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	<title>relevant media. now. &#187; Geschäftsmodell</title>
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		<title>Die Selfservice-Ad-Pinnwand für Zeitungs-Websites</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 14:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein für Anzeigenkunden und den Verlag simples Modell der Website-Vermarktung zeigt ein 22 Jahre alter Stundent aus Yale. Neben jedem Artikel wird über sein System ein eine virtuelle Pinnwand angezeigt. Anzeigenkunden können selber aussuchen, zu welchem Artikel sie ihre Anzeige pinnen wollen. Self-Service-Ad-Targeting nennt man das dann wohl &#8211; und so sieht es aus: Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein für Anzeigenkunden und den Verlag simples Modell der Website-Vermarktung zeigt ein 22 Jahre alter Stundent aus Yale. Neben jedem Artikel wird über sein System ein eine virtuelle Pinnwand angezeigt. Anzeigenkunden können selber aussuchen, zu welchem Artikel sie ihre Anzeige pinnen wollen. Self-Service-Ad-Targeting nennt man das dann wohl &#8211; und so sieht es aus:</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 487px"><a href="http://www.paperg.com/pub_flyer.php"><img title="Flyer Ads attract local advertisers" src="http://www.paperg.com/images/flyerboard-on-site.jpg" alt="Quelle: http://www.paperg.com/pub_flyer.php" width="477" height="518" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: http://www.paperg.com/pub_flyer.php</p></div>
<p><a href="http://www.forbes.com/2009/06/22/paperg-hearst-advertising-leadership-cmo-network-paperg.html" target="_blank">Wie Forbes.com berichtet</a> wird der junge Start-Up-Gründer mit Aufträgen gerade überrannt:</p>
<blockquote><p>PaperG&#8217;s Wong says he can&#8217;t meet the demand from all the local news outlets knocking on his door. The six-employee shop works with over 50 companies, including the Boston Globe and Minnesota investigative news blog MinnPost. Hearst is rolling out PaperG&#8217;s Flyerboard on its 21 regional news sites, starting this summer with the <em>Houston Chronicle</em>. MTV also plans to launch the ad service on its 500 university news sites.</p></blockquote>
<p>Wie wir hier immer wieder predigen, wird es für Zeitungen im Web nicht DAS EINE Geschäftsmodell geben. Der Ansatz der Pinnwand wirkt charmant und bringt für Werber und Verlage in der Tat viele Vorteile mit sich. Mag das hier im Lande mal jemand testen?</p>
<p>Alles über die Pinnwand lesen Sie unter <a href="http://www.paperg.com/" target="_blank">www.paperg.com</a>.</p>
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		<title>US-Zeitungen im Sinkflug</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 07:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Hellmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
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		<description><![CDATA[Um knapp 30% nahmen die Werbeeinnahmen der US-Zeitungen im ersten Quartal 2009 ab; so ein Report der &#8220;Newspaper Association of America&#8221; (NAA). Wie diese nüchterne Tabelle zeigt (Quaterly-Tab oben) sanken die nationalen Agentur-Einnahmen sowie das lokale Geschäft um ca. 25%. Richtig hart traf es allerdings die Rubrikenmärkte, die über 40% Minus zum Vorjahr einfuhren. Auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um knapp 30% nahmen die Werbeeinnahmen der US-Zeitungen im ersten Quartal 2009 ab; so ein Report der &#8220;Newspaper Association of America&#8221; (<a href="http://www.naa.org">NAA</a>). Wie diese nüchterne <a href="http://www.naa.org/TrendsandNumbers/Advertising-Expenditures.aspx">Tabelle</a> zeigt (Quaterly-Tab oben) sanken die nationalen Agentur-Einnahmen sowie das lokale Geschäft um ca. 25%. Richtig hart traf es allerdings die Rubrikenmärkte, die über 40% Minus zum Vorjahr einfuhren.</p>
<p>Auch Online gibt es keine bessere Geschichte zu erzählen. Ein Rückgang um 13,4% zum Vorjahr ist zu verzeichnen. Das sind die schlechtesten Zahlen für die US-Zeitungen seit 1987 und das nur vier Jahre nach dem Rekord-Jahr 2005. Aus persönlichen Gesprächen weiß ich, dass große Konzerne wie Gannett und Freedom ebenfalls mittelprächtige zweite Quartale hatten. Sollte sich der Trend also fortsetzen und &#8220;nur&#8221; die prognostizierten 30 Milliarden Werbeeinnahmen fließen wäre das ein Rückgang um ca. 40% seit 2005 mit knapp 50 Milliarden.</p>
<p>Auch wenn sich einige Online-Plattformen freuen werden über das frei gewordene bzw. frei werdende Media-Budget &#8211; Werbung als einzige Einnahmequelle im Netz ist und bleibt etwas für Nischen und Überlebenskünstler. Der Wettbewerb ist hart, die Preise unzumutbar und die Arbeit aufwendig. Also bitte immer ein Mehrklang an Erlösquellen; wir würden ja auch nicht einfach die Vertriebserlöse in Print verschenken.</p>
<p>Für mehr Statistik verweise ich hier gerne auf Alan D. Mutter, der in seinem Blog <a href="http://newsosaur.blogspot.com/">&#8220;Reflections of a Newsosaur&#8221;</a> das Geschehen im US-Markt beobachtet und regelmäßig objektiv kommentiert. Den Feed sollte man sich abonnieren, denn er zeigt auf, dass sich die Branche nicht in einem temporären Tief, sondern in einer irreversiblen Veränderung befindet. Dieser wird zwar durch die Wirtschaftskrise sicherlich verstärkt. Betrachtet man allerdings die Marktforschung aus dem Leser- und Nutzermarkt sieht man, dass sich in der Generation unter 40 und vor allem unter 20 neue Medien-Nutzungsverhalten abzeichnen, die zwar die Zeitungs-Marken kennen, die Produkte aber nicht mehr nutzen.</p>
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		<title>Geschäftsmodelle für die NYT</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/05/geschaftsmodelle-fur-die-nyt/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 09:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Hellmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newspapers worldwide]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie bleibt umtriebig, die &#8220;Grey Lady&#8220;. Letzte Woche startet Sie TimesWire und TimesReader 2.0 (Holger Schmidt beschreibt beides prima hier); zudem gibt es die offene Homepage, das TimesAlerts-Personalisierungs-Programm und auch noch die soziale Nachrichten-Engine TimesPeople. Und dabei sprechen wir noch nicht über alle neuen Projekte, die sich in der Pipeline befinden und in den kommenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie bleibt umtriebig, die &#8220;<a href="http://nytimes.com/">Grey Lady</a>&#8220;. Letzte Woche startet Sie <a href="http://www.nytimes.com/timeswire/index.html">TimesWire</a> und <a href="http://timesreader.nytimes.com/timesreader/index.html?campaignId=34W7R">TimesReader 2.0</a> (<a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/05/15/zeitung-2-0-in-der-new-york-times.aspx">Holger Schmidt beschreibt beides prima hier</a>); zudem gibt es die offene Homepage, das TimesAlerts-Personalisierungs-Programm und auch noch die soziale Nachrichten-Engine <a href="http://timespeople.nytimes.com/getstarted">TimesPeople</a>. Und dabei sprechen wir noch nicht über alle neuen Projekte, die sich in der Pipeline befinden und in den kommenden Wochen und Monaten ausgespuckt werden.  Scoble hat in diesem kleinen <a href="http://scobleizer.com/2008/05/20/new-york-times-announces-times-machine/">Beitrag</a> schon einmal mehrere Blicke darauf geworfen und kleine Videos verlinkt von dem, was kommt&#8230;</p>
<p>Bei so viel Umtriebigkeit im R&amp;D-Department muss man natürlich auch irgendwann wieder ans Geld verdienen bzw. sparen denken. Im Falle der NYT hat man da den komfortablen Vorteil, dass sich andere darüber den ganzen Tag Gedanken machen und darüber bloggen während man sich &#8220;nur&#8221; zurücklehnen und die besten Ideen aufgreifen muss. Die letzten vier Ideen kommen von <a href="http://www.texttechnologies.com/2009/05/17/monetization-strategies-for-the-new-york-times/">Text Technologies</a>. Ich sage absichtlich nicht &#8220;neue&#8221;, sie sind dennoch eine kurze Erwähnung wert:</p>
<p><strong>1. Mehr Geld von weniger Lesern</strong></p>
<p>Tom Acheim, Newsweek-CEO sagt:</p>
<blockquote><p>For us, mass is a business that doesn’t work. I wish it did, but it doesn’t. We did it for a long time, successfully, but we can’t anymore.</p></blockquote>
<p>Die Idee ist daher das einbrennen der Print-Ausgabe bis zu dem Punkt, wo sie wieder profitabel ist und hochspezialisierte Nischen-Werbemodelle anzubieten. Masse kriegt man günstiger über das Internet&#8230; Finde ich einleuchtend und vom Prinzip her gut; allerdings ist das aufgrund von Abschreibungen, Personal- und Gewerkschafts-Themen (auch in den USA) ein Evolutions-Thema. Dazu muss man sich heute entscheiden um es in drei bis fünf Jahren umsetzen zu können.</p>
<p><strong>2. Paid Content (wie gesagt, nicht &#8220;neu&#8221;)</strong></p>
<p>Zurück zu &#8220;Times Select&#8221;, das zwar Geld bracht aber einfach nicht mehr wuchs. Also kein großartiges Modell. Jetzt soll das aufgesponnen werden; zahlende Nutzer bekommen z.B.</p>
<ul>
<li>längere Artikel (also ungekürzte Versionen)</li>
<li>mehr Artikel (vor allem Meinungen, Kommentare, etc., die es nicht ins Blatt schaffen)</li>
<li>mehr Fotos und / oder Videos (quasi Galerien und Video-Channels, die es nicht ins Blatt oder die Startseite schaffen)</li>
<li>direkten Kontakt mit den Autoren, Reportern und Journalisten</li>
</ul>
<p>Sage ich zu allem ja, solange es sich um die Resteverwertung von &#8220;Eh-Da-Kosten&#8221; handelt. Zumindest beim Start sollten dafür keine inkrementellen Kosten oder zusätzlicher Aufwand entstehen. Wenn es sich rechnet, dann kann man ja noch ein Holz auflegen.</p>
<p>Interessant finde ich die Aussage, dass das Paid Content Programm von ESPN names &#8220;<a href="http://insider.espn.go.com/insider/index">Insider</a>&#8221; recht erfolgreich läuft, da konzentrierte Sport-Informationen große Relevanz für Sport-Wetter und Fantasy-Sport-Ligen haben. Logo. Kam ich nicht drauf.</p>
<p><strong>3. Themen-spezifische Premium-Infos</strong></p>
<p>Das favorisierte Modell von Murdoch, der die Leute für die &#8220;besten&#8221; Informationen bezahlen lässt. Unter der Dachmarke der New York Times entstehen also Themen-Silos, die über die generell informierenden Artikel an der Oberfläche hinaus dann wahren Nutzwert in der Tiefe bieten. Diese &#8220;Verticals&#8221; könnten dann auch mit Informationen von Partnern und Zulieferern bestückt werden und diese Ausprägungen haben:</p>
<ul>
<li>Sport</li>
<li>Theater</li>
<li>Kunst</li>
<li>Kino</li>
<li>Ausgehen / Essen</li>
<li>Politik und Wirtschaft Hyperlokal</li>
</ul>
<p>Versteh ich ja eh nicht, warum das nicht schon viel öfter passiert ist. Aber vielleicht wurde es jetzt oft genug gesagt und es passiert mal was.</p>
<p><strong>4. Merchandise</strong></p>
<p>Die Süddeutsche ist bei uns der Meister im Ring. In den Staaten wird es bereits genau so betrieben. Als Zwischenhändler mit teils gebrandeten Artikeln über einen Online-Shop Geld verdienen. Angeboten werden kann:</p>
<ul>
<li>Tickets zu Veranstaltungen; z.B. Konzerte aber auch politische und eigene Events</li>
<li>Bücher, DVDs und was sonst so zur Zeitung passt</li>
<li>T-Shirts, Kaffeetassen, Taschen &#8211; Wobei ich hier gerne auf die Chance verweisen würde, das in Kooperation mit z.B. Spreadshirt zu machen, MyMuesli (oder wie die jetzt heißen) oder Sonntagmorgen. Da gibt es tolle Synergien, wie auch das Marketing eingebunden und die Zeitungsmarke transportiert werden kann.</li>
</ul>
<p>Logo; keine GuV dieser einzelnen Maßnahmen wird sich so schön lesen wie die GuVs der Zeitungen. Aber es ist auch nicht mehr 1989, sondern 2009.  Die Gesellschaften der nordamerikanischen und westeuropäischen Ländern ziehen weiter und entfernen sich von Massenmedien; vor allem die nachwachsenden Generationen wachsen mit Werkzeugen auf, die sie immun werden lassen für breit gestreute Informationen.</p>
<p><a href="http://img.labnol.org/di/people-thumb.jpg"><img class="aligncenter" title="Fragmentieurng im Zeitverlauf" src="http://img.labnol.org/di/people-thumb.jpg" alt="" width="530" height="268" /></a></p>
<p>Die Medienwelt wird ein vernischtes, fragmentiertes, segmentiertes Konstrukt und eine schöne große Summe bekommt man heute und vor allem morgen nicht mehr mit einer großen, sondern mit vielen kleinen Maßnahmen. Also, fangen wir an zu basteln!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>(M)ein Geschäftsmodell für Twitter</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/05/mein-geschaftsmodell-fur-twitter/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 07:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Hellmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Webtrends worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch Twitter kann nicht ewig von VCs leben. Nehme ich jetzt mal an. Aber in der Hinsicht geht es Twitter wie den Zeitungen im Internet: Geld verdienen liegt in weiter Ferne. Dienstag und Mittwoch kam mir allerdings ein Gedanken, für den ich als Nutzer Geld bezahlen würde: Gutes Live-Gezwitscher von Kongressen. Ich stelle mir vor, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch Twitter kann nicht ewig von VCs leben. Nehme ich jetzt mal an. Aber in der Hinsicht geht es Twitter wie den Zeitungen im Internet: Geld verdienen liegt in weiter Ferne. Dienstag und Mittwoch kam mir allerdings ein Gedanken, für den ich als Nutzer Geld bezahlen würde: Gutes Live-Gezwitscher von Kongressen.</p>
<p>Ich stelle mir vor, dass es für mich ca. 30 Kongresse, Messen und andere Veranstaltungen gibt, die ich eigentlich besuchen sollte. Allerdings hab ich nicht immer die Zeit, Lust auf die Reise oder Lust, das viele Geld zu bezahlen, das die Veranstalter teilweise wollen. Trotzdem sind die Infos wichtig oder einfach nur ein Eindruck von der Stimmung bzw. den Themen und wie die dort vorgestellt werden.</p>
<p>Für einen guten Zwitscherer, der vielleicht auch interaktiv auf meine Fragen eingeht würde ich Geld bezahlen; so im Rahmen bis 20 Euro pro Veranstaltung, vielleicht auch abhängig vom Eintrittspreis. Die Tweets müssten natürlich gesperrt sein für die breite Masse. Aber meist sind ja Kongresse nur einzelne Branchen oder Zielgruppen spannend; da fehlen die niemandem in der &#8220;public timeline&#8221;.</p>
<p>Klar ist das jetzt gegen den &#8220;alles für jeden&#8221;-Gedanken. Aber irgendwie muss man ja auch Geld verdienen&#8230;</p>
<p>Das Geld müsste halt irgendwie aufgeteilt werden zwischen Twitterer, Veranstalter und Twitter selbst. Aber das fände ich schon einen guten Service. Was denkt ihr? Oder ist das schon ein alter Hut?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zitat der Woche (KW 20)</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/05/zitat-der-woche-kw-20/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 15:04:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[ft.com]]></category>
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		<category><![CDATA[grimshaw]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;You’re going to need some other way to make money other than adverts.&#8221; Rob Grimshaw, Geschäftsführer bei der Financial Times Online (FT.com) rechnet eindrucksvoll vor, dass sich werbefinanzierte Angebote im Web nicht rechnen. Deshalb setzt fährt er bei FT.com auch schon länger zweigleisig. Neben den Werbeerlösen werden auch die Nutzer zur Kasse geben, wenn sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;You’re going to need some other way to make money other than adverts.&#8221;</strong></p>
<p>Rob Grimshaw, Geschäftsführer bei der Financial Times Online (<a href="http://www.ft.com" target="_blank">FT.com</a>) rechnet eindrucksvoll vor, dass sich werbefinanzierte Angebote im Web nicht rechnen. Deshalb setzt fährt er bei FT.com auch schon länger zweigleisig. Neben den Werbeerlösen werden auch die Nutzer zur Kasse geben, wenn sie denn mehr als 10 FT-Artikel im Monat lesen möchten. Und selbst für den beschränkten Zugang ist eine Registrierung notwendig.</p>
<p><strong>Das Ergebnis:</strong></p>
<ul>
<li>15.000 Registrierungen pro Woche</li>
<li>1,3 Mio, registrierte, aber nicht zahlende Nutzer</li>
<li>110.000 zahlende Nutzer &#8211; <strong>immerhin</strong>!</li>
</ul>
<p>Nur mit Werbung geht es also sicher nicht. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in guten, ausbaubaren Kundenbeziehungen. Zumindest den ersten Schritt hat man bei FT.com offenbar geschafft, nun muss der Kundenschatz &#8220;nur&#8221; noch clever entwickelt werden. Was einen hier optimistisch stimmen dürfte:</p>
<p>Es registrieren sich massenhaft Menschen mit dem Wissen, dass sie wenig bekommen &#8211; und für mehr zur Kasse gebeten werden. Das Positive daran: Jedem Nutzer wird klar gemacht, dass es hier wertvolle Informationen gibt, die unter Umständen auch Geld kosten. Damit unterscheidet sich das Angebot von den vielen Services, die lieber erst Millionen von Menschen &#8220;sammeln&#8221; und erst dann ein Geschäftsmodell basteln. Was passiert, wenn man von den auf &#8220;hier gibts alles kostenlos&#8221; eingestimmten Nutzern plötzlich Geld haben möchte, hat der Fall <a href="http://www.relevantmedianow.com/2009/03/geschaftsmodelle-online-lastfm-fuhrt-gebuhren-ein/" target="_blank">last.fm</a> gezeigt.</p>
<p>Das gesamte Interview mit Rob Grimshaw lesen Sie bei <a href="http://www.paidcontent.co.uk/entry/419-interview-rob-grimshaw-publisher-ft.com-newspapers-must-add-paid-conten/" target="_blank">paidcontent.so.uk</a>.</p>
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		</item>
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		<title>Zitat der Woche (KW 12)</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/03/zitat-der-woche-kw-12/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 17:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;That is what real revolutions are like. The old stuff gets broken faster than the new stuff is put in its place.&#8221; Das Internet ist eine solche Revolution. Und dass Verlage immer noch kein Geschäftsmodell fürs Web gefunden haben gehört demnach einfach dazu &#8211; so Clay Shirky in seinem Blog. Und weiter: &#8220;When someone demands [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;That is what real revolutions are like.<br />
The old stuff gets broken faster than the new stuff is put in its place.&#8221;</strong></p>
<p>Das Internet ist eine solche Revolution. Und dass Verlage immer noch kein Geschäftsmodell fürs Web gefunden haben gehört demnach einfach dazu &#8211; so <a href="http://www.shirky.com/bio.html" target="_blank">Clay Shirky</a> in seinem <a href="http://www.shirky.com/weblog/2009/03/newspapers-and-thinking-the-unthinkable/" target="_blank">Blog</a>. Und weiter:</p>
<blockquote><p>&#8220;When someone demands to know how we are going to replace newspapers, they are really demanding to be told that we are not living through a revolution. They are demanding to be told that old systems won’t break before new systems are in place. They are demanding to be told that ancient social bargains aren’t in peril, that core institutions will be spared, that new methods of spreading information will improve previous practice rather than upending it. They are demanding to be lied to.&#8221;</p></blockquote>
<p> </p>
<blockquote><p>“You’re gonna miss us when we’re gone!” has never been much of a business model.&#8221;</p></blockquote>
<p>Prädikat: <a href="http://www.shirky.com/weblog/2009/03/newspapers-and-thinking-the-unthinkable/" target="_blank">Sehr lesenswert!</a></p>
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		<item>
		<title>&#8220;Sterbehilfe&#8221;-Anzeigen auf Verlags-Websites</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 16:18:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Anzeigen]]></category>
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		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[Google ist bei Zeitungen gefürchtet und geliebt zugleich. Neben der latenten Angst vor der Datenkrake profitieren viele Seiten auch von Google AdSense, weil sich damit hervorragend unbeliebte Werbeplätze füllen lassen. Das geht schnell, einfach und vor allem ohne Kosten. Recht einfach lassen sich so ein paar Euro extra verdienen.  Wie funktioniert Google AdSense? Auf der Seite, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google ist bei Zeitungen gefürchtet und geliebt zugleich. Neben der latenten Angst vor der Datenkrake profitieren viele Seiten auch von <a href="https://www.google.com/adsense" target="_blank">Google </a><a href="https://www.google.com/adsense" target="_blank">AdSense</a>, weil sich damit hervorragend unbeliebte Werbeplätze füllen lassen. Das geht schnell, einfach und vor allem ohne Kosten. Recht einfach lassen sich so ein paar Euro extra verdienen. </p>
<p><strong>Wie funktioniert Google AdSense?</strong><br />
Auf der Seite, auf der die Werbung erscheinen soll, wird ein Code-Schnipsel eingebaut. Google durchsucht den Inhalt der Seite und liefert passend dazu Anzeigen aus. So weit die Theorie. Denn nicht selten ist der Google-Algorithmus scheinbar auch überfordert, wie das folgende Fundstück zeigt:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-692" title="sterbehilfe" src="http://www.zelectblog.de/wp-content/uploads/2009/03/sterbehilfe.jpg" alt="sterbehilfe" width="576" height="125" /></p>
<p>Die Anzeige habe ich auf der Medien-Seite (Übersicht) einer großen deutschen Tageszeitung gefunden. In einem der vielen angeteaserten Artikel geht es in der um Jade Goody, an Krebs erkrankte Ex-BigBrother-Kanditatin, die wohl vor laufender Kamera sterben wird. Google hat diese Nachricht offenbar als Thema der Seite identifiziert und liefert dementsprechend die Anzeige aus. </p>
<p>Dieses Beispiel ist nur eines von Vielen &#8211; und vielleicht haben Sie sich auch schon mal gefragt, wie derartige oft völlig unsinnige Anzeigen zustande kommen? Besonders der Text scheint nicht wirklich zur Anzeige zu passen: &#8220;Sterbehilfe &#8211; Riesenauswahl &#8211; sicher kaufen und verkaufen&#8221; &#8211; da stimmt etwas nicht, sagt einem der gesunde Menschenverstand. </p>
<p><strong>Hier eine kurze Erklärung:</strong></p>
<p>Zunächst hat der Google-Crawler das Thema &#8220;Sterben&#8221; wohl als besonders zentral auf der Seite eingestuft. Warum auch immer &#8211; es gäbe auf der Seite für Werbung definitiv dankbarere Themen. Dahinter steckt aber eben lediglich eine Maschine, die nur so schlau ist wie die Menschen, die sie füttern. Das Wort &#8220;Sterben&#8221; ist offenbar nicht auf einer so genannten Blacklist zu finden &#8211; einer Liste also, auf der bedenkliche und damit zu ignorierende Themen verzeichnet sind und diese entsprechend filtert.</p>
<p>Das ist der eine AdSense-Teil der Erklärung.</p>
<p>Nun kommt das Keyword-Advertising-Tool &#8220;<a href="http://adwords.google.de" target="_blank">Google Adwords</a>&#8221; ins Spiel, über das Anzeigen wie die obigen gestaltet und geschaltet werden können. Insbesondere für große Unternehmen wie eBay oder auch Versandhäuser wie Amazon ist es dabei natürlich unmöglich, für jedes Produkt bzw. für jedes Keyword einen eigenen Anzeigentext zu entwerfen. Also behilft man sich mit folgendem Trick:</p>
<p>Man lässt Google einfach das Keyword/das Thema der Seite automatisch in die Anzeige einsetzen &#8211; und textet dazu einen möglichst universellen Text:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wird ein Keyword-Platzhalter für eine Anzeige verwendet, wird das Keyword, das die Impression auslöste, in den dem Nutzer angezeigten Text eingefügt. &#8220;</p></blockquote>
<p>Wäre die Anzeige also auf einer Seite mit dem Thema &#8220;Computerspiele&#8221; erschienen, hätte die Anzeige auch wie folgt aussehen können:</p>
<blockquote><p><strong>Computerspiele</strong><br />
Riesenauswahl zu Niedrigpreisen Sicher<br />
bei eBay kaufen &amp; verkaufen!</p></blockquote>
<p>Und schon macht die Sache wieder Sinn. Insbesondere für den Verlag, der nur mit guten Anzeigen auch gutes Geld verdienen wird. Macht der Google-Crawler allerdings keinen guten Job und wird dazu noch ein Platzhalter-Anzeige ausgeliefert, kann es eben auch zu derartigen Anzeigen kommen.</p>
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		<item>
		<title>From Newspapers to Newsbrands &#8211; die Suche dem Geschäftsmodell</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/02/from-newspapers-to-newsbrands-die-suche-dem-geschaftsmodell/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 09:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem deutschen Webdschungel]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschlandfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[(SSp) &#8211; Wer den Beitrag &#8220;Die Suche nach einem neuen Geschäftsmodell &#8211; Deutschlands Tageszeitungen in der Krise&#8221; im Deutschlandfunk (Sendetermin Montag, 23.02.09, 18.40 Uhr) verpasst hat, kann den Beitrag hier nochmals anhören: &#62;&#62; zum Beitrag (MP3) Autorin des mit vielen O-Tönen gespickten Beitrags war Brigitte Baetz. Einige Aussagen der Herren Geschäftsführer, Verleger, Chefredakteure sind durchaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(SSp) &#8211; Wer den Beitrag &#8220;Die Suche nach einem neuen Geschäftsmodell &#8211; Deutschlands Tageszeitungen in der Krise&#8221; im <a href="http://www.dradio.de/" target="_blank">Deutschlandfunk</a> (Sendetermin Montag, 23.02.09, 18.40 Uhr) verpasst hat, kann den Beitrag hier nochmals anhören:</p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/02/23/dlf_20090223_1840_567f2384.mp3" target="_blank">zum Beitrag (MP3)</a></p>
<p>Autorin des mit vielen O-Tönen gespickten Beitrags war <a href="http://www.otto-brenner-preis.de/dokumentation/2005/preistraeger/brigitte-baetz/kurzbiographie.html" target="_blank">Brigitte Baetz</a>.<br />
Einige Aussagen der Herren Geschäftsführer, Verleger, Chefredakteure sind durchaus nachvollziehbar, andere rufen bei mir nur ein Kopfschütteln hervor. Was aber auf jeden Fall mal wieder deutlich wird: DAS Geschäftsmodell scheint es für Verlage im Netz wohl nicht zu geben. Aber hören Sie selbst.</p>
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		<title>&#8220;Die Leser kommen zu Seiten zurück, die sie wegschicken&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 14:24:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[(SSp) &#8211; &#8230;und deshalb schicken wir Sie heute auch einfach mal weg: &#8220;Gehen Sie weg, und kommen Sie bald wieder&#8221; bittet FAZ-Autor Harald Staun in seinem Artikel zum Thema &#8220;Verdienen im Internet&#8221;. Lesenswert!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(SSp) &#8211; &#8230;und deshalb schicken wir Sie heute auch einfach mal weg:</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E2A205288C153467A9FA3D834FB9D7047~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Gehen Sie weg, und kommen Sie bald wieder</a>&#8221; bittet <a href="http://www.faz.net">FAZ</a>-Autor <a href="http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc~E7C270DCEAFB744DBAC2277DBC962413C~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Harald Staun</a> in seinem Artikel zum Thema &#8220;Verdienen im Internet&#8221;. Lesenswert!</p>
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		<title>Rosige Zeiten für deutsche Verlage&#8230;?</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2008/08/rosige-zeiten-fur-deutsche-verlage/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 20:54:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Hellmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[Newspapers worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[zeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[(AH) &#8211; So sehr die deutschen Verleger auch stöhnen mögen: So schlecht wie es den US-Verlagen geht steht es um die deutschen Zeitungshäuser noch nicht. Zu diesem Schluss kommt auch ein aktueller Artikel der BusinessWeek. Jack Ewing betrachtet dabei unsere Vorzeige-Blätter BILD und WELT aus der Springer Gruppe und spricht mit deren Verleger Diekmann und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) &#8211; So sehr die deutschen Verleger auch stöhnen mögen: So schlecht wie es den US-Verlagen geht steht es um die deutschen Zeitungshäuser noch nicht. Zu diesem <a href="http://www.businessweek.com/magazine/content/08_34/b4097094901129.htm">Schluss</a> kommt auch ein aktueller Artikel der <a href="http://www.businessweek.com">BusinessWeek</a>. <a href="http://www.businessweek.com/bios/Jack_Ewing.htm">Jack Ewing</a> betrachtet dabei unsere Vorzeige-Blätter BILD und WELT aus der Springer Gruppe und spricht mit deren Verleger <a href="http://www.kress.de/cont/vk.php?vknr=KIDN276">Diekmann</a> und <a href="http://www.kress.de/cont/vk.php?vknr=PRWR12571">Würtenberger</a>.</p>
<p>Das Ergebnis ist erschreckend schrecklich:</p>
<ul>
<li>BILD kann sich am Kiosk durch flache Themen und nackte Tatsachen bei der Arbeiterschicht etablieren</li>
<li>BILD.de greift den &#8220;Nackten&#8221;-Kontext auf und bindet Nutzer über Mobilfunk-Verträge an Bildmobil; zudem hat es die Partnerschaft mit T-Online genutzt um auf die Startseiten und Köpfe der Leute zu kommen</li>
<li>WELT kann den Erfolg und das erste profitable Jahr in der Geschichte auf keiner Plattform erklären</li>
</ul>
<p>Schade, dass Qualitätsjournalismus, gut recherchierte Inhalte oder neue Angebotsformen keine Rolle spielen. Generelle Erfolgs-Parameter werden weiterhin vermutet in zwei Tatsachen:</p>
<ul>
<li>Die langsame Adaption des Internet in die Lebensstile der Europäer, was den Verlagen einen Zeitvorteil bringt</li>
<li>Die Wettbewerbs-Situation, die bei Zeitungen ohne Monopol (wie BILD&#8230;) keine Zeit für Selbstgefälligkeit zulässt, sondern sie ständig zur Behauptung ihrer Marktsituation zwingt</li>
</ul>
<p>Das Erste in ein glücklicher Umstand. Das Zweite eine Situation die leider nur für wenige Zeitungen stimmt. Wobei tatsächlich von den <a href="http://www.media-perspektiven.de/uploads/tx_mppublications/02-2008_Moehring.pdf">ARD Media Perspektiven</a> herausgefunden wurde, dass Zeitungen in direkten Wettbewerbs-Situationen bessere Zeitungen sind.</p>
<p>So gerne ich dem Autor bepflichten würden, dass deutsche Verleger toll aufgestellt sind und sich keine Sorgen machen müssen: Leider glaube ich nicht daran. Was aus exponierten, nationalen Aufstellungen möglich wird trifft sicherlich nicht zu für lokal und regional fokussierte Häuser. Hier können keine großen Partnerschaften zur Reichweite beitragen. Hier muss um jeden Leser und Nutzer gekämpft werden.</p>
<p>Herr Ewing fragt Kai Diekmann zum Abschluss noch, ob er einen Tipp hat für US-Verleger. &#8220;It&#8217;s too late&#8221; sagt er &#8211; So ein gesundes Ego wünsche ich mir auch. Wir sprechen in ein paar Jahren; wenn die lahmen Europäer zu den Amis und Japanern aufschließen&#8230;</p>
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