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	<title>relevant media. now. &#187; geschäftsmodelle</title>
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	<description>zelectblog für Medienmacher</description>
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		<title>Google News &#8220;akzeptiert&#8221; Paywalls</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/12/google-news-akzeptiert-paywalls/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 09:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor wenigen Tagen hat Google angekündigt, bestehende Paywalls auf Verlagswebsites zu akzeptieren. Doch was hat es damit genau auf sich? Unser Erklärungsversuch: Hintergrund Um bei Google News als Nachrichtenquelle aufgenommen zu werden war es bisher erforderlich, dass Nutzer, die bei Google News auf eine Nachricht geklickt haben, den vollen Artikel  auf der Verlagswebsite lesen können [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Tagen hat Google angekündigt, bestehende Paywalls auf Verlagswebsites zu akzeptieren. Doch was hat es damit genau auf sich? Unser Erklärungsversuch:</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
Um bei Google News als Nachrichtenquelle aufgenommen zu werden war es bisher erforderlich, dass Nutzer, die bei Google News auf eine Nachricht geklickt haben, den vollen Artikel  auf der Verlagswebsite lesen können mussten &#8211; selbst wenn dieser eigentlich kostenpflichtig waren. Google begründet seinen Erfolg ja vor allem auf den besonders hohen Nutzerfreundlichkeit: Der Nutzer soll immer das bekommen, was er erwartet. Und beim Klick auf eine Nachricht erwartet der Nutzer eben keine Bezahlschranke, sondern den vollen Artikel. Verlage, die auf den Besucherstrom von Google News nicht verzichten wollten haben deswegen ihre Paywall für Google News aufgebohrt. Wer für einen Artikel nicht bezahlen wollte musste diesen einfach nur über den &#8220;Umweg&#8221; Google News suchen &#8211; und schon war der Zugriff frei möglich.</p>
<p>Die Verlage hatten unterdessen nur zwei Optionen:</p>
<ol>
<li>Google News den freien Zugriff auf die Inhalte zu gewähren &#8211; oder</li>
<li>auf den (oft nicht unerheblichen) Traffic über Google News zu verzichten.</li>
</ol>
<p><strong>Lösung<br />
<span style="font-weight: normal;">Google News bietet Verlagen mit kostenpflichtigen Inhalten nun folgende Lösung an:<br />
Jeder Verlag kann einrichten, dass ein Nutzer maximal 5 Artikel pro Tag kostenlos über Google News abrufen kann. Ist dieses Artikel-Volumen ausgeschöpft, wird der Nutzer darüber informiert und gebeten, sich kostenpflichtig auf der Verlagsseite zu registrieren.<br />
Von diesem Vorgehen können beide Seiten profitieren:</span></strong></p>
<ol>
<li><strong>Google</strong> minimiert sein Risiko, Inhalte von Verlagen zu verlieren, die keinen kostenlosen Zugriff auf Bezahlinhalte gewähren wollen. Gleichzeitig bleibt aber die Nutzerfreundlichkeit gewahrt, denn immerhin noch fünf Artikel können kostenlos abgerufen werden.</li>
<li>Die <strong>Verlage</strong> müssen nicht auf den Traffic von Google News verzichten und bekommen zudem Wasser auf die &#8220;Paywall-Mühlen&#8221;.</li>
</ol>
<p><strong>Sicher lässt sich noch über die Anzahl der kostenlosen Artikel diskutieren. </strong>In aller Regel werden Nutzer nicht bei Google News suchen, auf einer Verlags-Website landen &#8211; um dann wieder zu Google News für die nächste Suche zurückzukehren. Realistischer ist, dass Nutzer gleich auf der Verlagsseite bleiben oder auf andere Seiten im Web weitersurfen. Die Anzahl der Nutzer, die das Tageslimit erreichen dürfe also gering sein.</p>
<p>Trotzdem sollten aber die Verlage anfangen, ihre Bestellprozesse und Angebot entsprechend zu optimieren. Denn sehr oft wird es den Nutzern immer noch viel zu schwer gemacht, Bestellungen abzusetzen. Und oft fehlt es eben auch noch ganz grundsätzlich an an passenden, auf die Nutzerbedürfnisse zugeschnittenen Angeboten.<br />
Alles Wasser auf den Paywall-Mühlen nutzt nichts, wenn diese klemmen und sich nicht bewegen lassen.</p>
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		<title>Geschäftsmodelle für die NYT</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/05/geschaftsmodelle-fur-die-nyt/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 09:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Hellmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newspapers worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[geschäftsmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[tageszeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie bleibt umtriebig, die &#8220;Grey Lady&#8220;. Letzte Woche startet Sie TimesWire und TimesReader 2.0 (Holger Schmidt beschreibt beides prima hier); zudem gibt es die offene Homepage, das TimesAlerts-Personalisierungs-Programm und auch noch die soziale Nachrichten-Engine TimesPeople. Und dabei sprechen wir noch nicht über alle neuen Projekte, die sich in der Pipeline befinden und in den kommenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie bleibt umtriebig, die &#8220;<a href="http://nytimes.com/">Grey Lady</a>&#8220;. Letzte Woche startet Sie <a href="http://www.nytimes.com/timeswire/index.html">TimesWire</a> und <a href="http://timesreader.nytimes.com/timesreader/index.html?campaignId=34W7R">TimesReader 2.0</a> (<a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/05/15/zeitung-2-0-in-der-new-york-times.aspx">Holger Schmidt beschreibt beides prima hier</a>); zudem gibt es die offene Homepage, das TimesAlerts-Personalisierungs-Programm und auch noch die soziale Nachrichten-Engine <a href="http://timespeople.nytimes.com/getstarted">TimesPeople</a>. Und dabei sprechen wir noch nicht über alle neuen Projekte, die sich in der Pipeline befinden und in den kommenden Wochen und Monaten ausgespuckt werden.  Scoble hat in diesem kleinen <a href="http://scobleizer.com/2008/05/20/new-york-times-announces-times-machine/">Beitrag</a> schon einmal mehrere Blicke darauf geworfen und kleine Videos verlinkt von dem, was kommt&#8230;</p>
<p>Bei so viel Umtriebigkeit im R&amp;D-Department muss man natürlich auch irgendwann wieder ans Geld verdienen bzw. sparen denken. Im Falle der NYT hat man da den komfortablen Vorteil, dass sich andere darüber den ganzen Tag Gedanken machen und darüber bloggen während man sich &#8220;nur&#8221; zurücklehnen und die besten Ideen aufgreifen muss. Die letzten vier Ideen kommen von <a href="http://www.texttechnologies.com/2009/05/17/monetization-strategies-for-the-new-york-times/">Text Technologies</a>. Ich sage absichtlich nicht &#8220;neue&#8221;, sie sind dennoch eine kurze Erwähnung wert:</p>
<p><strong>1. Mehr Geld von weniger Lesern</strong></p>
<p>Tom Acheim, Newsweek-CEO sagt:</p>
<blockquote><p>For us, mass is a business that doesn’t work. I wish it did, but it doesn’t. We did it for a long time, successfully, but we can’t anymore.</p></blockquote>
<p>Die Idee ist daher das einbrennen der Print-Ausgabe bis zu dem Punkt, wo sie wieder profitabel ist und hochspezialisierte Nischen-Werbemodelle anzubieten. Masse kriegt man günstiger über das Internet&#8230; Finde ich einleuchtend und vom Prinzip her gut; allerdings ist das aufgrund von Abschreibungen, Personal- und Gewerkschafts-Themen (auch in den USA) ein Evolutions-Thema. Dazu muss man sich heute entscheiden um es in drei bis fünf Jahren umsetzen zu können.</p>
<p><strong>2. Paid Content (wie gesagt, nicht &#8220;neu&#8221;)</strong></p>
<p>Zurück zu &#8220;Times Select&#8221;, das zwar Geld bracht aber einfach nicht mehr wuchs. Also kein großartiges Modell. Jetzt soll das aufgesponnen werden; zahlende Nutzer bekommen z.B.</p>
<ul>
<li>längere Artikel (also ungekürzte Versionen)</li>
<li>mehr Artikel (vor allem Meinungen, Kommentare, etc., die es nicht ins Blatt schaffen)</li>
<li>mehr Fotos und / oder Videos (quasi Galerien und Video-Channels, die es nicht ins Blatt oder die Startseite schaffen)</li>
<li>direkten Kontakt mit den Autoren, Reportern und Journalisten</li>
</ul>
<p>Sage ich zu allem ja, solange es sich um die Resteverwertung von &#8220;Eh-Da-Kosten&#8221; handelt. Zumindest beim Start sollten dafür keine inkrementellen Kosten oder zusätzlicher Aufwand entstehen. Wenn es sich rechnet, dann kann man ja noch ein Holz auflegen.</p>
<p>Interessant finde ich die Aussage, dass das Paid Content Programm von ESPN names &#8220;<a href="http://insider.espn.go.com/insider/index">Insider</a>&#8221; recht erfolgreich läuft, da konzentrierte Sport-Informationen große Relevanz für Sport-Wetter und Fantasy-Sport-Ligen haben. Logo. Kam ich nicht drauf.</p>
<p><strong>3. Themen-spezifische Premium-Infos</strong></p>
<p>Das favorisierte Modell von Murdoch, der die Leute für die &#8220;besten&#8221; Informationen bezahlen lässt. Unter der Dachmarke der New York Times entstehen also Themen-Silos, die über die generell informierenden Artikel an der Oberfläche hinaus dann wahren Nutzwert in der Tiefe bieten. Diese &#8220;Verticals&#8221; könnten dann auch mit Informationen von Partnern und Zulieferern bestückt werden und diese Ausprägungen haben:</p>
<ul>
<li>Sport</li>
<li>Theater</li>
<li>Kunst</li>
<li>Kino</li>
<li>Ausgehen / Essen</li>
<li>Politik und Wirtschaft Hyperlokal</li>
</ul>
<p>Versteh ich ja eh nicht, warum das nicht schon viel öfter passiert ist. Aber vielleicht wurde es jetzt oft genug gesagt und es passiert mal was.</p>
<p><strong>4. Merchandise</strong></p>
<p>Die Süddeutsche ist bei uns der Meister im Ring. In den Staaten wird es bereits genau so betrieben. Als Zwischenhändler mit teils gebrandeten Artikeln über einen Online-Shop Geld verdienen. Angeboten werden kann:</p>
<ul>
<li>Tickets zu Veranstaltungen; z.B. Konzerte aber auch politische und eigene Events</li>
<li>Bücher, DVDs und was sonst so zur Zeitung passt</li>
<li>T-Shirts, Kaffeetassen, Taschen &#8211; Wobei ich hier gerne auf die Chance verweisen würde, das in Kooperation mit z.B. Spreadshirt zu machen, MyMuesli (oder wie die jetzt heißen) oder Sonntagmorgen. Da gibt es tolle Synergien, wie auch das Marketing eingebunden und die Zeitungsmarke transportiert werden kann.</li>
</ul>
<p>Logo; keine GuV dieser einzelnen Maßnahmen wird sich so schön lesen wie die GuVs der Zeitungen. Aber es ist auch nicht mehr 1989, sondern 2009.  Die Gesellschaften der nordamerikanischen und westeuropäischen Ländern ziehen weiter und entfernen sich von Massenmedien; vor allem die nachwachsenden Generationen wachsen mit Werkzeugen auf, die sie immun werden lassen für breit gestreute Informationen.</p>
<p><a href="http://img.labnol.org/di/people-thumb.jpg"><img class="aligncenter" title="Fragmentieurng im Zeitverlauf" src="http://img.labnol.org/di/people-thumb.jpg" alt="" width="530" height="268" /></a></p>
<p>Die Medienwelt wird ein vernischtes, fragmentiertes, segmentiertes Konstrukt und eine schöne große Summe bekommt man heute und vor allem morgen nicht mehr mit einer großen, sondern mit vielen kleinen Maßnahmen. Also, fangen wir an zu basteln!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zur Kasse, bitte!</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/05/zur-kasse-bitte/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 08:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neigen sich die kostenlosen Zeiten im Web ihrem Ende zu? In immer mehr Hinterzimmern wird in diesen Krisen-Tagen eifrig an Geschäfts- und Bezahlmodellen abseits des ehemaligen Hoffnungsträgers &#8220;Werbung&#8221; geschraubt und gebastelt. Apple hat vorgemacht, welches Geschäftsmodell erfolgsversprechend sein könnte. Zwar &#8220;nur&#8221; auf dem iPhone, dort aber mehr als eindrucksvoll. 1.000.000.000.000 - diese Zahl ist eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neigen sich die kostenlosen Zeiten im Web ihrem Ende zu? </strong>In immer mehr Hinterzimmern wird in diesen Krisen-Tagen eifrig an Geschäfts- und Bezahlmodellen abseits des ehemaligen Hoffnungsträgers &#8220;Werbung&#8221; geschraubt und gebastelt.</p>
<p><strong>Apple</strong> hat vorgemacht, welches Geschäftsmodell erfolgsversprechend sein könnte. Zwar &#8220;nur&#8221; auf dem iPhone, dort aber mehr als eindrucksvoll.</p>
<p><strong><a href="http://www.apple.com/itunes/billion-app-countdown/" target="_blank">1.000.000.000.000</a> </strong>- diese Zahl ist eigentlich unvorstellbar. <a href="http://www.apple.com/itunes/billion-app-countdown/" target="_blank"><strong>Eine Milliarde Anwendungen</strong> wurden in den letzten neun Monaten im App-Store von Apple heruntergeladen</a>, viele davon kostenpflichtig. Mit jeder verkauften Anwendung kassiert Apple immerhin 30% &#8211; ohne dass auch nur ein einziger Apple-Entwickler aktiv werden musste. Ein Traum für Apple und kreative Entwickler.</p>
<p>Kein Wunder, dass inzwischen auch <a href="http://www.android.com/market/" target="_blank">Google/Android</a> und <a href="http://uk.blackberry.com/services/appworld/?" target="_blank">Blackberry</a> eilig ähnliche Shops zusammengestellt haben.</p>
<p><strong>Gleichzeitig erleben wir, wie die Shop-Idee von der mobilen Welt in die Web-Welt überspringt.</strong> Vor allem die großen sozialen Netzwerke wie <a href="http://www.xing.com" target="_blank">XING</a> und <a href="http://www.facebook.com" target="_blank">Facebook</a> arbeiten unter Hochdruck an eigenen Lösungen. XING beispielsweise stellte am gestrigen Montag die ersten beiden Applikationen &#8220;XING News&#8221; und &#8220;XING-Nutzer fragen&#8221; als Beta-Versionen ins Netzwerk. Diese beiden Applikationen sind zwar noch hausgemacht, im FAZ-Interview mit dem XING-Vorstandvorsitzenden Stefan Groß-Selbeck  (FAZ-<a href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=common/zwischenseite.asp&amp;dx1={C5E73CB9-0D36-EA4D-0792-477DEA51EFF5}&amp;rub={CFE98609-2F12-433C-B175-7C5606AABBD6}" target="_blank">Artikel hier für 2 Euro online abrufbar</a> &#8211; Paid Content kommt also auch wieder!) wird aber deutlich, wo die Reise hingeht: Wie bei Apple sollen auch externe Entwickler ihre Kreativität einbringen und Anwendungen für XING entwickeln können.</p>
<p>Facebook hingegen bietet schon länger Applikationen von Drittanbietern an und kämpft zur Zeit mit einem einheitlichen Bezahlmodell, das es diesen Drittanbietern endlich auch ermöglicht, Applikationen kostenpflichtig zu anzubieten. <a href="http://www.techcrunch.com/2009/05/11/facebook-payment-platform-to-enter-testing-soon-only-7-months-late/" target="_blank">Demnächst soll das Payment-Model getestet werden, berichtet Techcrunch.</a></p>
<p><strong>Diese Store-Modelle bringen meiner Meinung nach für alle Beteiligten nur Vorteile:</strong></p>
<ol>
<li><strong>Nutzer</strong><br />
Jeder Nutzer kann selbst entscheiden, ob und wenn ja welche Applikationen er nutzen möchte. Durch die Offenheit der Shops für Drittanbieter steht nach einiger Zeit für jede erdenkliche Nische eine passende App zur Verfügung.  Aber auch ohne Apps bleiben die Plattformen und Geräte natürlich nutzbar. Also: Kein Zwang, keine Bindung, viele Möglichkeiten und vor allem auch günstige Preise für einzelne Apps machen das Angebot für den Nutzer attraktiv.</li>
<li><strong>Programmierer</strong><br />
Viele der Anwendungen sind super simpel &#8211; und gerade deshalb genial. Mit der passenden Idee kann hier jeder eine Menge Geld verdienen, oft mit sehr überschaubarem Einsatz.  Die Zielgruppe wird durch die Shops gleich mitgeliefert, Marketing ist kaum notwendig.</li>
<li><strong>Plattform-Betreiber</strong><br />
Die Betreiber der Plattformen können endlich und meiner Meinung nach auch verdient ihre Leistungen monetarisieren. Warum sollte Facebook mit seiner genialen Plattform nicht auch endlich Geld verdienen? Die Betreiber stellen also die Infrastruktur, die Masse an Nutzern und, ganz wichtig, eine möglichst gute virale Vernetzung zur Verfügung. Gute Apps verbreiten sich so von ganz allein. Und mit jedem Verkauf klingelt es in der Kasse.</li>
</ol>
<p>Jeder &#8211; auch die Verlage! &#8211; kann von diesem Kuchen etwas abbekommen. <em>Lediglich</em> kreative Ideen sind gefragt.</p>
<p><strong>Zu diesem Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.relevantmedianow.com/2009/05/zitat-der-woche-kw-20/" target="_self">“You’re going to need some other way to make money other than adverts.” &#8211; Zitat der Woche KW 20</a></li>
<li><a href="http://www.relevantmedianow.com/2009/03/geschaftsmodelle-online-lastfm-fuhrt-gebuhren-ein/" target="_self">last.fm führt Gebühren ein</a></li>
<li><a href="http://www.relevantmedianow.com/2009/04/und-es-geht-doch-paid-service-statt-paid-content/" target="_self">Und es geht doch: Paid Service statt Paid Content</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Tu nur das, was du am besten kannst. Für alles Übrige gibt es Links.&#8221;</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/05/tu-nur-das-was-du-am-besten-kannst-fur-alles-ubrige-gibt-es-links/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 13:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[geschäftsmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[jeff jarvis]]></category>
		<category><![CDATA[papier]]></category>
		<category><![CDATA[zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Kategorie &#8220;Lesenswertes zum Wochenende&#8221; hier noch ein paar Tipps: Star-Blogger, Medienprofessor und US-Journalisten Jeff Jarvis im Interview bei medienlese.com: &#8220;Druckerpressen zu besitzen ist heute ein Nachteil, weil es viel Geld kostet, Zeitungen zu drucken. In der neuen, digitalen Welt lassen sich Nachrichten billiger verbreiten und auch permanent korrigieren und aktualisieren. Sie können auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Kategorie &#8220;Lesenswertes zum Wochenende&#8221; hier noch ein paar Tipps:</p>
<h4><span style="font-weight: normal;">Star-Blogger, Medienprofessor und US-Journalisten</span> Jeff Jarvis <span style="font-weight: normal;">im Interview bei </span><a href="http://medienlese.com/2009/05/07/g-wie-google-wenn-wir-nur-noch-die-haelfte-der-journalisten-haetten-waeren-es-immer-noch-zu-viele/" target="_blank">medienlese.com</a>:</h4>
<blockquote><p>&#8220;Druckerpressen zu besitzen ist heute ein Nachteil, weil es viel Geld kostet, Zeitungen zu drucken. In der neuen, digitalen Welt lassen sich Nachrichten billiger verbreiten und auch permanent korrigieren und aktualisieren. Sie können auf verschiedene Art präsentiert werden – als Video, Text oder als Audiodatei. Die Zukunft liegt zweifellos jenseits der Druckerpresse.&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Eine Regionalzeitung braucht im Internet keinen eigenen Kinokritiker mehr. Wozu Filme rezensieren, die im Internet und auch in den großen Zeitungen schon dutzendfach besprochen wurden? Im Internet gilt die Maxime: Tu nur das, was du am besten kannst. Für alles Übrige gibt es Links.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ein Lesenswertes Interview mit vielen Denkanstößen.</p>
<p>Solang es aber noch Druckerpressen gibt, gibt es auch <strong>auf Papier</strong> Spannendes zu lesen. So zum Beispiel das aktuelle <strong>SZ-Magazin</strong> zum Thema &#8220;Die Zukunft der Zeitung&#8221;. <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/" target="_blank">Auch im Web</a> gibt es die Antworten auf die Frage &#8220;<a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/" target="_blank">Wozu Papier?</a>&#8221; von A-Z, obendrein sehr schön illustriert. Kostprobe &#8211; und zugleich recht passend zu Jeff Jarvis Ansichten von oben:</p>
<blockquote><p>&#8220;Dennoch wird das Papier nicht untergehen, sondern als Statussymbol der höheren Stände weiterbestehen. Ein großer deutscher Verlag hat bereits Szenarien für das Wochenmagazin des Jahres 2020 entwickeln lassen. Fazit: Das Blatt der Zukunft hat maximal 100 Seiten, exzellente Autoren und exklusive Beiträge, ist nahezu anzeigenfrei und kostet um die 15 Euro.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://blog.journalismus-darmstadt.de/?p=358" target="_blank">Eine kritische Auseinandersetzung mit dem SZ-Magazin finden Sie hier.</a> Lesenswert!</p>
<p>Zum Schluss noch ein<a href="http://kress.de/cont/story.php?id=128132" target="_blank"> Link zur <strong>aktuellen Diskussion</strong></a> im das &#8220;<strong>Auktionsmodell für freie Redakteure</strong>&#8221; beim <a href="http://www.nordkurier.de/" target="_blank"><strong>Nordkurier</strong></a>. Ich weiss nicht, was ich davon halten soll. Was denken Sie?</p>
<blockquote><p>Der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV), Michael Konken, befürchtet laut &#8220;SZ&#8221; die &#8220;Vernichtung des Berufsstandes der freien Journalisten&#8221;.</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Schumacher sieht die Lage weit weniger dramatisch: Die Online-Jobbörse sei ein &#8220;zeitgemäßes&#8221; Modell zur Organisation journalistischer Arbeit. &#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: left;">Hier wird wohl die Zeit zeigen müssen, ob die Qualität unter einem derartigen Modell leidet, oder ob sich Qualität dadurch vielleicht sogar steigern lässt?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Wenn immer mehr Leser angekotzt sind, habt ihr bald gar keine mehr&#8221;</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/04/wenn-immer-mehr-leser-angekotzt-sind-habt-ihr-bald-gar-keine-mehr/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 15:20:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webtrends worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[geschäftsmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehenswerter Vortrag und deutliche Aussagen von Google-Chef Eric Schmidt, CEO von Google. &#8220;I would encourage everybody, think in terms of what your reader wants. These are ultimately consumer businesses and if you piss off enough of them, you will not have any more.&#8221; &#8220;In his speech, Mr. Schmidt encouraged publishers to create more personalized news products [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehenswerter Vortrag und deutliche Aussagen von Google-Chef Eric Schmidt, CEO von Google.</p>
<blockquote><p>&#8220;I would encourage everybody, think in terms of what your reader wants. These are ultimately consumer businesses and if you piss off enough of them, you will not have any more.&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;In his speech, Mr. Schmidt encouraged publishers to create more personalized news products that could be delivered effectively on the Web, cellphones and other devices.&#8221;</p></blockquote>
<ul>
<li><a href="http://www.naa.org/docs/Annual_Convention_2009/player/annual_video.html" target="_blank">Video</a></li>
<li><a href="http://turi-2.blog.de/2009/04/08/heute2-google-chef-eric-schmidt-predigt-verlegern-zukunft-zeitung-5908788/" target="_blank">Bericht bei turi2</a></li>
<li><a href="http://www.nytimes.com/2009/04/08/technology/internet/08google.html?_r=1&amp;emc=tnt&amp;tntemail0=y" target="_blank">Bericht bei der New York Times</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Updated: Zitat der Woche (KW 15)</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/04/zitat-der-woche-kw15/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 11:33:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webtrends worldwide]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[“Google is in the final analysis a parasite that creates nothing…” Gewagte Aussage, die Henry Porter, Journalist des Guardian da trifft. Und darum geht es: Musiker bzw. die gesamte Plattenindustrie möchte Google dazu zwingen, aus Youtube verbannte Musikvideos wieder aufzunehmen. Google hatte diese Videos aus dem Netz genommen, nachdem die Plattenindustrie Gebühren für die Nutzung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>“Google is in the final analysis a parasite that creates nothing…”</strong></p>
<p>Gewagte Aussage, die <a href="http://www.guardian.co.uk/profile/henryporter" target="_blank">Henry Porter</a>, Journalist des <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/apr/05/google-internet-piracy" target="_blank">Guardian</a> da trifft.</p>
<p><strong>Und darum geht es:</strong></p>
<p><a href="http://entertainment.timesonline.co.uk/tol/arts_and_entertainment/music/article6018252.ece" target="_blank">Musiker bzw. die gesamte Plattenindustrie</a> möchte Google dazu zwingen, aus <a href="http://www.youtube.com" target="_blank">Youtube</a> verbannte Musikvideos wieder aufzunehmen. Google hatte diese Videos aus dem Netz genommen, nachdem die Plattenindustrie Gebühren für die Nutzung des Materials verlangt hatte. Google hat nachgerechnet und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich nicht lohnt, für die Plattenindustrie Werbung zu machen und dafür auch noch zu bezahlen. Eine legitime betriebswirtschaftliche Entscheidung.</p>
<p>Absurde Forderung: Jetzt versucht man Google dazu zu zwingen, ein Produkt zu kaufen und ins Sortiment aufzunehmen, <a href="http://www.internetworld.de/Nachrichten/Unternehmen/Youtube-Knapp-500-Millionen-Euro-Verlust" target="_blank">mit dem es kein Geld verdienen kann</a>. Ganz ohne den Parasiten, so schein es, ist das Überleben im digitalen Zeitalter wohl doch schwerer als man zugeben möchte.</p>
<p>Dass man versäumt hat, eigene Plattformen aufzubauen, möchte man nun Google in die Schuhe schieben. Ohne Youtube steht man plötzlich mit bescheidener Reichweite da und wird das auch spüren.</p>
<p><a href="http://www.techcrunch.com/2009/04/05/so-now-everything-is-googles-fault/" target="_blank">Techcrunch</a> analysiert die absurde Forderung der Plattenindustrie erschreckend klar und meiner Meinung auch sehr richtig:</p>
<blockquote><p>„That isn’t going to happen, and all this hand wringing isn’t helping to move their respective industries toward a successful business model. They either need to adapt or die. And they’re choosing a very noisy and annoying death.”</p></blockquote>
<p>Bleibt zu hoffen, dass der Verlagswelt nicht das gleiche Schicksal blüht. Auch hier hat man Google ja bereits als Wurzel allen Übels ausgemacht und sich gleichzeitig in eine enorme Abhängigkeit begeben. „Adapt or die“ – das gilt auch für Verlage.</p>
<p><strong>Update:</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=RxPZh4AnWyk">Susan Boyles Auftritt</a> in dem UK-Äquivalent des Reality-TV-Formats “Deutschland sucht den Superstar” ist auf YouTube zu einem der größten Online-Hits bisher mit insgesamt über 100 Millionen Zugriffen geworden. (&#8230;)<br />
Gleichzeitig haben einige festgestellt, dass CDs des Musicals “Les Miserables”, von welchem der gesungene Song stammt, in Folge des Erfolgs des Clips enorm gestiegen sind. In den USA ist die “Les Miserables”-CD in den Amazon-Verkaufs-Charts von 1000 auf 32 gestiegen. &#8220;</p></blockquote>
<p>Das muss man nicht weiter kommentieren, wohl aber sollte man <a href="http://netzwertig.com/2009/04/23/werbeeffekte-susan-boyle-auf-youtube-fuehrt-zu-erhoehten-les-mis-verkaeufen/" target="_blank">den ganzen Artikel bei netzwertig.com</a> lesen.</p>
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		<title>Geschäftsmodelle Online: Last.fm führt Gebühren ein</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/03/geschaftsmodelle-online-lastfm-fuhrt-gebuhren-ein/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 09:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[geschäftsmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[last.fm]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[xing]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer über last.fm Radio hört und nicht in GB, den USA oder Deutschland lebt, wird ab Ende März 3 Euro pro Monat für die Nutzung des Webradios zahlen müssen. Lediglich in den drei genannten Ländern würden die Werbeeinnahmen auch die Kosten für die Bereitstellung des Services decken &#8211; so die offizielle Begründung für den Verzicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Wer über last.fm Radio hört und nicht in GB, den USA oder Deutschland lebt, wird ab Ende März 3 Euro pro Monat für die Nutzung des Webradios zahlen müssen. Lediglich in den drei genannten Ländern würden die Werbeeinnahmen auch die Kosten für die Bereitstellung des Services decken &#8211; so die offizielle Begründung für den Verzicht die flächendeckende Einführung im <a href="http://blog.last.fm/2009/03/24/lastfm-radio-announcement" target="_blank">last.fm-Blog</a>. Inoffiziell will man sich vermutlich nicht gleich mit der gesamten Nutzerschaft anlegen.</p>
<p>Wie zu erwarten war, schlägt die Einführung der Gebühr in der Nutzerschaft hohe Wellen. Unter dem Blogbeitrag finden sich bereits massenhaft Kommentare erboster Nutzer (<a href="http://blog.last.fm/2009/03/24/lastfm-radio-announcement#comments">aktuell über 600</a>),  die ihrem Unmut Luft machen und sich reihenweise von last.fm verabschieden.</p>
<p>Neben der Frage, ob die Rechnung für last.fm aufgehen wird, beschäftigt mich vor allem die Frage nach dem richtigen Timing zur Einführung kostenpflichtiger Services. Dabei kann meiner Meinung nach drei Strategien geben:</p>
<ol>
<li><strong>Erst Masse, dann zur Kasse</strong> &#8211; also das, was last.fm gerade macht:<br />
Reichweite aufbauen und irgendwann versuchen, diese auch zu monetarisieren.</li>
<li><strong>Parallel-Angebote:</strong><br />
Von Beginn an existieren sowohl ein kostenpflichtiges als auch ein kostenloses Angebot, im kostenlosen Modus sind nicht alle Services verfügbar. Als Unternehmen muss man also versuchen, die Nutzer von den Vorteilen einer Premium-Mitgliedschaft zu überzeugen und ihn zu einem zahlenden Kunden entwickeln. XING oder aber auch Skype arbeiten nach dieser Methode.</li>
<li><strong>Shareware-Modell:</strong><br />
Der Nutzer kann den Funktionsumfang eines Services innerhalb eines gewissen Zeitraums kostenlos testen. Nach Ablauf des Zeitraums muss eine Lizenz erworben werden &#8211; oder der Nutzer fällt zurück auf eine kostenlose Basis-Mitgliedschaft mit eingeschränktem Funktionsumfang. Innerhalb des Testzeitraums muss es dem Anbieter also gelingen, sich für den Nutzer unentbehrlich zu machen. Microsoft verfährt so, teilweise auch XING.</li>
</ol>
<p>Ich persönlich tendiere auf jeden Fall zu den Modellen 2 und 3, da hier von Anfang an klar ist, dass der angebotene Service eine kostenpflichtige Komponente besitzt. Die Kunst besteht dann darin, den kostenlosen Service so wertvoll zu gestalten, dass er Nutzern einen ordentlichen Mehrwert bietet und diese überzeugt. Gleichzeitig muss der Premium-Service so gestaltet sein, dass er zumindest einem gewissen Anteil der Nutzerschaft einen deutlichen Mehrwert bietet, der die Zahlung eines monatlichen Beitrags rechtfertigt. Keine leichte Aufgabe.</p></div>
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		<title>Gedanken zum &#8220;Digital Innovators&#8217; Summit&#8221;</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/03/gedanken-zum-digital-innovators-summit/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 12:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[digital innovators' summit]]></category>
		<category><![CDATA[geschäftsmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[Holtzbrinck]]></category>
		<category><![CDATA[horizont]]></category>
		<category><![CDATA[telekom]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim heutigen Mittagessen habe ich aus unserem Zeitschriften-Fundus das Horizont-Extra &#8220;Digital Innovators&#8217; Summit&#8221; gezogen und gelesen. Mein Fazit: Ich sollte aufhören, beim Mittagessen zu lesen. Ich muss mich doch immer nur aufregenwundern. Aber gut, zu spät. Ein paar Aussagen muss ich aber auf jeden Fall kommentieren: &#8220;Ein wichtiges digitales Geschäftsmodell der Zukunft wird mobil sein.&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim heutigen Mittagessen habe ich aus unserem Zeitschriften-Fundus das <a href="http://www.horizont.net/" target="_blank">Horizont</a>-Extra &#8220;Digital Innovators&#8217; Summit&#8221; gezogen und gelesen. Mein Fazit: Ich sollte aufhören, beim Mittagessen zu lesen. Ich muss mich doch immer nur <span style="text-decoration: line-through;">aufregen</span>wundern. Aber gut, zu spät.</p>
<p>Ein paar Aussagen muss ich aber auf jeden Fall kommentieren:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ein wichtiges digitales Geschäftsmodell der Zukunft wird mobil sein.&#8221;</p></blockquote>
<p>Mag sein, aber wer weiss das schon so genau. Klar, der mobile Markt wächst rasant &#8211; aber wie soll das Geschäftsmodell der Verlage aussehen? Der Blick in die Zukunft lenkt aber offenbar ganz gut von den aktuellen Problemen ab. Online hat man, so scheint es längst aufgegeben. Anstatt hier endlich mal einen guten Job zu machen zieht die Karawane lieber weiter zur nächsten Baustelle&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir warten noch auf die wirklichen Innovationen, die man monetarisieren kann&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>sagt Jochen Gutbrod, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung bei Holtzbrinck. Ob &#8220;warten, bis es uns einer vormacht&#8221; die richtige Taktik ist, wage ich zu bezweifeln. Einmal mehr wird man zum späten Folger, der das Nachsehen hat.</p>
<blockquote><p>&#8220;Applikationen wie dem Appstore hält Schläffer [Telekom] für einen &#8220;großen Fehler&#8221;.&#8221;</p></blockquote>
<p>Würde ich an seiner Stelle auch so sehen. Hier hat Apple mal wieder Nägel mit Köpfen gemacht und nicht gezögert, sich für externe Anwendungen zu öffnen. Das Resultat: <a href="http://www.macnews.de/news/114800.html" target="_blank">1 Mrd. US-Dollar erwarteter Umsatz in 2009</a>. Verständlich, dass eine Telekom nicht gut finden kann &#8211; auch wenn es sich definitiv um ein überaus erfolgreiches Geschäftsmodell handelt. Ganz nebenbei ist das ja auch der erkennbare Trend im Web: Öffne dich, nutze die Kreativität der Massen und profitiere von erfolgreichen Konzepten.</p>
<blockquote><p>&#8220;Inhalte anderer Anbieter zu adaptieren um Synergien zu schaffen und so Kosten zu sparen, lehnen die Diskutanten allerdings einstimmig ab.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich will einen weiteren Aspekt hinzufügen: Denken Sie doch mal an den Nutzer! Der freut sich vielleicht, wenn er von Zeitung A zu Magazin B weitergleitet wird, weil er dort weiterführende Informationen zu einem Thema findet. So kann sich jeder um seine eigenen Stärken kümmern &#8211; und Nutzer werden &#8220;untereinander&#8221; weitergereicht und werden nicht z.B. von Google zum nächsten TV-Sender oder Newsportal geschickt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir müssen den Wert der Nutzer erkennen und diesen zu Geld machen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Absolut richtig, David Fulton von Microsoft! Mir ist nur leider kein einziger Verlag bekannt, der mich online intelligent bindet und mich zu einem Kunden weiterentwickelt. Hier lassen sich schnell große Erfolge erzielen, da bin ich mir sicher. Also: Online nicht aufgeben, sondern endlich besser machen! Das wäre gar nicht so schwer, man muss es nur machen!</p>
<p>Zuletzt noch meine Favoriten aus den &#8220;10 Thesen von Andreas Wiele&#8221; (Axel Springer Vorstand):</p>
<blockquote><p>1. Kannibalisiere Deine Angebote und es wird nichts passieren!<br />
5.  Mache User Generated Content zu Deinem Freund!<br />
9. Miss die Performance Deines Contents und der Business-Modelle!</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Zitat der Woche (KW 12)</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/03/zitat-der-woche-kw-12/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 17:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitat der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[geschäftsmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[tageszeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;That is what real revolutions are like. The old stuff gets broken faster than the new stuff is put in its place.&#8221; Das Internet ist eine solche Revolution. Und dass Verlage immer noch kein Geschäftsmodell fürs Web gefunden haben gehört demnach einfach dazu &#8211; so Clay Shirky in seinem Blog. Und weiter: &#8220;When someone demands [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;That is what real revolutions are like.<br />
The old stuff gets broken faster than the new stuff is put in its place.&#8221;</strong></p>
<p>Das Internet ist eine solche Revolution. Und dass Verlage immer noch kein Geschäftsmodell fürs Web gefunden haben gehört demnach einfach dazu &#8211; so <a href="http://www.shirky.com/bio.html" target="_blank">Clay Shirky</a> in seinem <a href="http://www.shirky.com/weblog/2009/03/newspapers-and-thinking-the-unthinkable/" target="_blank">Blog</a>. Und weiter:</p>
<blockquote><p>&#8220;When someone demands to know how we are going to replace newspapers, they are really demanding to be told that we are not living through a revolution. They are demanding to be told that old systems won’t break before new systems are in place. They are demanding to be told that ancient social bargains aren’t in peril, that core institutions will be spared, that new methods of spreading information will improve previous practice rather than upending it. They are demanding to be lied to.&#8221;</p></blockquote>
<p> </p>
<blockquote><p>“You’re gonna miss us when we’re gone!” has never been much of a business model.&#8221;</p></blockquote>
<p>Prädikat: <a href="http://www.shirky.com/weblog/2009/03/newspapers-and-thinking-the-unthinkable/" target="_blank">Sehr lesenswert!</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Angebot bestimmt die Nachfrage?</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/02/das-angebot-bestimmt-die-nachfrage/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 13:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem deutschen Webdschungel]]></category>
		<category><![CDATA[geschäftsmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[horizont]]></category>
		<category><![CDATA[xing]]></category>

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		<description><![CDATA[(SSp) &#8211; So, in meiner eben absolvierten Mittagspause bin ich dann auch noch zur Lektüre der &#8220;aktuellen&#8221; Horizont (Ausgabe Nr. 6 aus der vergangenen Woche) gekommen. Unter der Überschrift &#8220;Unsichere Wege ins Netz&#8221; schreibt Jürgen Scharrer: &#8220;Es ist beklagenswert, dass mit Journalismus im Internet kaum anständige Renditen zu erwirtschaften sind. aber es hilft ja nichts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(SSp) &#8211; So, in meiner eben absolvierten Mittagspause bin ich dann auch noch zur Lektüre der &#8220;aktuellen&#8221; <a href="http://www.horizont.net/" target="_blank">Horizont</a> (Ausgabe Nr. 6 aus der vergangenen Woche) gekommen.</p>
<p>Unter der Überschrift &#8220;<a href="http://www.horizont.net/standpunkt/klartext/pages/protected/Unsichere-Wege-ins-Netz_81962.html?openbox=1" target="_blank">Unsichere Wege ins Netz</a>&#8221; schreibt Jürgen Scharrer:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es ist beklagenswert, dass mit Journalismus im Internet kaum anständige Renditen zu erwirtschaften sind. aber es hilft ja nichts &#8211; die Verlagsoberen müssen sich Gedanken über zusätzliche Geschäftsfelder machen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Laut Scharrer haben die Verlage dabei die Wahl zwischen </p>
<ul>
<li>investieren in Internetfirmen, die das Kerngeschäft ergänzen</li>
<li>dem Vorgehen nach reinen Rentabilitätsüberlegungen.</li>
</ul>
<p>Ich kann mich mit beiden Alternativen nicht wirklich anfreunden. Warum? Weil in beiden Fällen &#8220;extern&#8221; investiert wird. Der Journalismus ist, so scheint es, bereits für tot erklärt. Haben die Verlage den Glaube an die eigenen Stärken schon verloren?</p>
<p>Letzte Woche sagte der Online-Leiter eines Tageszeitungsverlages Folgendes zu mit:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir machen jetzt keine neuen Baustellen auf, erst müssen wir die Hausaufgaben auf unserer eigenen Seite machen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Vielen Dank dafür! Es ist gut zu wissen, dass es noch Menschen gibt, die den &#8220;planlosen&#8221; Einkauf von Internetfirmen nicht als einzige Chance sehen. </p>
<p>Und tatsächlich sind mit kaum Seiten bekannt, die keine Hausaufgaben zu machen hätten. Viel zu oft trifft man auf</p>
<ul>
<li>grottige Usability</li>
<li>katastrophales Vertriebsmarketing</li>
<li>mangelhafte Suchmaschinenoptimierung</li>
<li>grobe Fehleinschätzungen, was den eigenen Online-Markt und die Mitbewerber betrifft</li>
<li>nicht vorhandene, professionelle Vermarktung der eigenen Seite</li>
</ul>
<p>Und was noch viel schwerer wiegt: Viele Seiten bauen ausschließlich auf wackeligen Werbe-Einnahmen und haben kein einziges weiteres Geschäftsmodell integriert. Paied Content mag tot sein, aber wenn z.B. <a href="http://corporate.xing.com/deutsch/investor-relations/basisinformationen/fakten-und-zahlen/" target="_blank">8% der Xing-Nutzer</a> bereit sind, für besondere Services zu zahlen, warum soll das bei News-Sites nicht auch möglich sein?</p>
<p>Wenn man allerdings keinen Service bzw. kein Produkt anbietet, ist man eben weiter auf oft spärliche Werbeeinnahmen beschränkt, Stichwort &#8220;lausige Pennys&#8221;.  Ich bin mir aber sicher, hier schlummert noch viel Potential. Also: Machen Sie ihre Websites kontinuierlich besser &#8211; und machen Sie ihren Nutzern sinnvolle, problemlösende Angebote! Denn ohne Angebot lässt sich auch schwer Geld verdienen.</p>
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