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	<title>relevant media. now. &#187; Holtzbrinck</title>
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	<description>zelectblog für Medienmacher</description>
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		<title>Gedanken zum &#8220;Digital Innovators&#8217; Summit&#8221;</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/03/gedanken-zum-digital-innovators-summit/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 12:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[digital innovators' summit]]></category>
		<category><![CDATA[geschäftsmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[Holtzbrinck]]></category>
		<category><![CDATA[horizont]]></category>
		<category><![CDATA[telekom]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim heutigen Mittagessen habe ich aus unserem Zeitschriften-Fundus das Horizont-Extra &#8220;Digital Innovators&#8217; Summit&#8221; gezogen und gelesen. Mein Fazit: Ich sollte aufhören, beim Mittagessen zu lesen. Ich muss mich doch immer nur aufregenwundern. Aber gut, zu spät. Ein paar Aussagen muss ich aber auf jeden Fall kommentieren: &#8220;Ein wichtiges digitales Geschäftsmodell der Zukunft wird mobil sein.&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim heutigen Mittagessen habe ich aus unserem Zeitschriften-Fundus das <a href="http://www.horizont.net/" target="_blank">Horizont</a>-Extra &#8220;Digital Innovators&#8217; Summit&#8221; gezogen und gelesen. Mein Fazit: Ich sollte aufhören, beim Mittagessen zu lesen. Ich muss mich doch immer nur <span style="text-decoration: line-through;">aufregen</span>wundern. Aber gut, zu spät.</p>
<p>Ein paar Aussagen muss ich aber auf jeden Fall kommentieren:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ein wichtiges digitales Geschäftsmodell der Zukunft wird mobil sein.&#8221;</p></blockquote>
<p>Mag sein, aber wer weiss das schon so genau. Klar, der mobile Markt wächst rasant &#8211; aber wie soll das Geschäftsmodell der Verlage aussehen? Der Blick in die Zukunft lenkt aber offenbar ganz gut von den aktuellen Problemen ab. Online hat man, so scheint es längst aufgegeben. Anstatt hier endlich mal einen guten Job zu machen zieht die Karawane lieber weiter zur nächsten Baustelle&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir warten noch auf die wirklichen Innovationen, die man monetarisieren kann&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>sagt Jochen Gutbrod, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung bei Holtzbrinck. Ob &#8220;warten, bis es uns einer vormacht&#8221; die richtige Taktik ist, wage ich zu bezweifeln. Einmal mehr wird man zum späten Folger, der das Nachsehen hat.</p>
<blockquote><p>&#8220;Applikationen wie dem Appstore hält Schläffer [Telekom] für einen &#8220;großen Fehler&#8221;.&#8221;</p></blockquote>
<p>Würde ich an seiner Stelle auch so sehen. Hier hat Apple mal wieder Nägel mit Köpfen gemacht und nicht gezögert, sich für externe Anwendungen zu öffnen. Das Resultat: <a href="http://www.macnews.de/news/114800.html" target="_blank">1 Mrd. US-Dollar erwarteter Umsatz in 2009</a>. Verständlich, dass eine Telekom nicht gut finden kann &#8211; auch wenn es sich definitiv um ein überaus erfolgreiches Geschäftsmodell handelt. Ganz nebenbei ist das ja auch der erkennbare Trend im Web: Öffne dich, nutze die Kreativität der Massen und profitiere von erfolgreichen Konzepten.</p>
<blockquote><p>&#8220;Inhalte anderer Anbieter zu adaptieren um Synergien zu schaffen und so Kosten zu sparen, lehnen die Diskutanten allerdings einstimmig ab.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich will einen weiteren Aspekt hinzufügen: Denken Sie doch mal an den Nutzer! Der freut sich vielleicht, wenn er von Zeitung A zu Magazin B weitergleitet wird, weil er dort weiterführende Informationen zu einem Thema findet. So kann sich jeder um seine eigenen Stärken kümmern &#8211; und Nutzer werden &#8220;untereinander&#8221; weitergereicht und werden nicht z.B. von Google zum nächsten TV-Sender oder Newsportal geschickt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir müssen den Wert der Nutzer erkennen und diesen zu Geld machen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Absolut richtig, David Fulton von Microsoft! Mir ist nur leider kein einziger Verlag bekannt, der mich online intelligent bindet und mich zu einem Kunden weiterentwickelt. Hier lassen sich schnell große Erfolge erzielen, da bin ich mir sicher. Also: Online nicht aufgeben, sondern endlich besser machen! Das wäre gar nicht so schwer, man muss es nur machen!</p>
<p>Zuletzt noch meine Favoriten aus den &#8220;10 Thesen von Andreas Wiele&#8221; (Axel Springer Vorstand):</p>
<blockquote><p>1. Kannibalisiere Deine Angebote und es wird nichts passieren!<br />
5.  Mache User Generated Content zu Deinem Freund!<br />
9. Miss die Performance Deines Contents und der Business-Modelle!</p></blockquote>
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		<title>Aus für StudiVZ-Chef Marcus Riecke</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2008/10/aus-fur-studivz-chef-marcus-riecke/</link>
		<comments>http://www.relevantmedianow.com/2008/10/aus-fur-studivz-chef-marcus-riecke/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 15:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Webdschungel]]></category>
		<category><![CDATA[Holtzbrinck]]></category>
		<category><![CDATA[Riecke]]></category>
		<category><![CDATA[Riedl]]></category>
		<category><![CDATA[StudiVZ]]></category>

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		<description><![CDATA[(KB) &#8211; &#8220;Marcus Riecke, CEO von studiVZ Ltd., verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung.&#8221; heißt es in der offiziellen Verlagsmitteilung. Ob diese Aussage jedoch der Wahrheit entspricht, ist stark zu bezweifeln. Über die tatsächlichen Gründe des plötzlichen Ausstiegs Rieckes wird kräftig spekuliert. Netzökonom Holger Schmidt berichtet: Wie in Stuttgart zu hören ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(KB) &#8211; &#8220;Marcus Riecke, CEO von studiVZ Ltd., verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung.&#8221; heißt es in der offiziellen <a href="http://www.presseportal.de/pm/52422/1286612/verlagsgruppe_georg_von_holtzbrinck_gmbh" target="_blank">Verlagsmitteilung</a>. Ob diese Aussage jedoch der Wahrheit entspricht, ist stark zu bezweifeln. Über die tatsächlichen Gründe des plötzlichen Ausstiegs Rieckes wird kräftig spekuliert.</p>
<p>Netzökonom <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2008/10/22/marcus-riecke-verl-228-sst-studivz.aspx" target="_blank">Holger Schmidt</a> berichtet:</p>
<blockquote><p>Wie in Stuttgart zu hören ist, waren die Konzernoberen mit dem operativen Geschäft wohl zufrieden&#8230;Allerdings habe die Chemie zwischen Riecke und den Holtzbrinck-Managern nicht gestimmt&#8230;Am Ende ist Riecke wohl freiwillig gegangen, aber es hätte wohl nicht mehr lange gedauert, bis man ihm den Abschied nahe gelegt hätte&#8230;</p></blockquote>
<p><a href="http://turi-2.blog.de/2008/10/22/heute2-holtzbrinck-studivz-riecke-4912659" target="_blank">Florian Treiß</a> schreibt für turi2.de:</p>
<blockquote><p>Zwischen Riecke und der Verlagsführung stimmte die Chemie offenbar schon länger nicht: Stefan von Holtzbrinck wollte den von Ebay gekommenen Riecke an der langen Leine laufen lassen&#8230; Doch Riecke wollte lieber klare Ansagen von oben, berichtet ein Insider.</p></blockquote>
<p>Lange war Riecke nicht Geschäftsführer bei StudiVZ, erst im August 2007 trat er den Posten bei der größten Web-2.0-Gemeinschaft Deutschlands mit inzwischen mehr als zehn Millionen Nutzern an. Als sein Nachfolger wurde <span style="text-decoration:line-through;">schnell, schnell</span> wohlüberlegt Clemens Riedl ernannt. Er ist selbst erst seit August 2008 als langjähriger Holtzbrinck-Manager vom Tagesspiegel zu StudiVZ Ltd. gewechselt. Laut Netzökonom soll er den Umsatz im nächsten Jahr auf mehr als 20 Millionen Euro hochtreiben. Und natürlich Gewinne schreiben. Wir drücken ihm auf jeden Fall die Daumen&#8230;</p>
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		<title>Webnews geht ans TV</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2008/10/webnews-geht-ans-tv/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 14:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Webdschungel]]></category>
		<category><![CDATA[Holtzbrinck]]></category>
		<category><![CDATA[Klonen]]></category>
		<category><![CDATA[Webnews]]></category>

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		<description><![CDATA[(SSp) &#8211; 76,6 % des deutschen Digg-Klons &#8220;Webnews&#8221; gehen an ProSiebenSat1 &#8211; Holtzbrinck Ventures behält noch knapp ein Drittel der Anteile berichtet dwdl.de.  &#8220;Die Verbindung zu Holtzbrinck brachte Webnews in eine strategisch günstige Position, da die sämtliche Online-Medien der Gruppe den Webnews-Button integrierten, darunter auch StudiVZ. Seit September 2007 besteht außerdem eine weitreichende Partnerschaft mit T-Online, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(SSp) &#8211; 76,6 % des deutschen <a href="http://digg.com/" target="_blank">Digg</a>-Klons &#8220;<a href="http://www.webnews.de/" target="_blank">Webnews</a>&#8221; gehen an ProSiebenSat1 &#8211; Holtzbrinck Ventures behält noch knapp ein Drittel der Anteile berichtet <a href="http://www.dwdl.de/article/story_18116,00.html" target="_blank">dwdl.de</a>. </p>
<blockquote><p>&#8220;Die Verbindung zu Holtzbrinck brachte Webnews in eine strategisch günstige Position, da die sämtliche Online-Medien der Gruppe den Webnews-Button integrierten, darunter auch StudiVZ. Seit September 2007 besteht außerdem eine weitreichende Partnerschaft mit T-Online, die eine Integration von Webnews in das reichweitenstarke Portal beinhalten. Das Angebot von Webnews ist ebenfalls über die Subdomain webnews.t-online.de verfügbar.&#8221; (Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Webnews">Wikipedia</a>)</p></blockquote>
<p>Umso trauriger dürfte man bei Holtzbrinck sein, wenn man sich das <span style="text-decoration:line-through;">Treiben</span>Dümpeln der Seite ansieht. Auf gerade mal 42 Punkte bringt es das aktuelle Top-Thema auf der Seite. Und das, obwohl der geneigte Surfer an Webnews eigentlich nicht vorbeikommen sollte: Über 36.000.000 mal wird von Artikeln auf webnews.de verlinkt (Quelle <a href="http://www.seitwert.de" target="_blank">seitwert.de</a>), vermutlich alle Holtzbrinck-Töchter und -Blätter machen mit. </p>
<p>Trotz traumhafter Verlinkungsquote sehen die Zugriffszahlen (Quelle: <a href="http://www.alexa.com/data/details/traffic_details/webnews.de" target="_blank">Alexa</a>) allerdings bescheiden aus:</p>
<p> </p>
<pre class="w_tables"><a href="http://relevantmedianow.files.wordpress.com/2008/10/webnews.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-364" title="webnews" src="http://relevantmedianow.files.wordpress.com/2008/10/webnews.jpg?w=300" alt="" width="300" height="214" /></a></pre>
<p> </p>
<p><strong>Woran mag das liegen?</strong></p>
<p><strong>Falsche Zielgruppen/Inhalte</strong><br />
Dass der durchschnittliche Nutzer z.B. von handelsblatt.com einen Artikel zu Webnews weiterleitet, ist für mich eher weniger vorstellbar. Der Nutzen ist einfach zu gering, die Zielgruppe kaum zum Mitmachen zu bewegen.</p>
<p><strong>Falsche Integration</strong><br />
Bleiben wir beim Handelsblatt. Hier findet sich Webnews als Button bei den &#8220;Bookmarks&#8221;.<br />
<a href="http://relevantmedianow.files.wordpress.com/2008/10/webnews_hb.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-365" title="webnews_hb" src="http://relevantmedianow.files.wordpress.com/2008/10/webnews_hb.jpg" alt="" width="460" height="69" /></a> </p>
<p>Laut der &#8220;Wording Studie 2008&#8243; von <a href="http://www.eresult.de/studien_artikel.html" target="_blank">eResult</a> können rund 60% der Internetnutzer mit Begriffen wie &#8220;Social Bookmarking&#8221; überhaut nichts anfangen. Kein Wunder also, dass hier nur weniger Nutzer mitmachen, zumal Webnews meiner Meinung nach bei den Bookmarks auch nicht ganz richtig untergebracht ist. </p>
<p><strong>Ab jetzt wird alles besser!</strong></p>
<p>Was Holtzbrinck fehlte, kann ProSiebenSat1 jetzt ganz einfach schaffen: Aufmerksamkeit in der relevanten Zielgruppe (+/- 14) und die passenden Themen von &#8220;<a href="http://www.prosieben.de/music_cd/popstars2008/" target="_blank">Popstars</a>&#8221; über &#8220;<a href="http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/wir_sind_schwanger/" target="_blank">Jana Ina &amp; Giovanni &#8211; Wir sind schwanger</a>&#8221; bis hin zum großen &#8220;<a href="http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/sexreport_2008/" target="_blank">Sexreport</a>&#8220;, um nur ein paar ProSieben-&#8221;Highlights&#8221; zu nennen. </p>
<p>Vom Vorbild &#8220;Digg&#8221; kann man sich dann allerdings verabschieden &#8211; und ein tragfähiges Geschäftsmodell ist mehr Zugriffen und mehr Nutzer-Beteiligung natürlich auch noch lange nicht gefunden&#8230;</p>
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