<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>relevant media. now. &#187; IVW</title>
	<atom:link href="http://www.relevantmedianow.com/tag/ivw/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.relevantmedianow.com</link>
	<description>zelectblog für Medienmacher</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Sep 2010 09:00:11 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Klickmaschinen &amp; Masse statt Klasse</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2008/07/klickmaschinen-masse-statt-klasse/</link>
		<comments>http://www.relevantmedianow.com/2008/07/klickmaschinen-masse-statt-klasse/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 08:12:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem deutschen Webdschungel]]></category>
		<category><![CDATA[IVW]]></category>
		<category><![CDATA[Klicks]]></category>
		<category><![CDATA[PIs]]></category>
		<category><![CDATA[tageszeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[zeitungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=159</guid>
		<description><![CDATA[(SSp) &#8211; Vor einiger Zeit hatte ich mich hier im Blog schon darüber beschwert, dass viele Verlage nur wegen ihrer PI-Zahlen ohne mit der Wimper zu zucken auf die Usability verzichten. Wer mehr über die Methoden erfahren möchte, sollte unbedingt die beiden folgenden Artikel von Stefan Niggemeier lesen: Bitte hier klicken! Klickdoping mit 16 Buchstaben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(SSp) &#8211; Vor einiger Zeit hatte ich mich hier im Blog schon darüber <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/05/06/klicks-das-wahre-gold-im-web/" target="_self">beschwert</a>, dass viele Verlage nur wegen ihrer PI-Zahlen ohne mit der Wimper zu zucken auf die Usability verzichten. Wer mehr über die Methoden erfahren möchte, sollte unbedingt die beiden folgenden Artikel von <a href="http://stefan-niggemeier.de/lebenslauf.html" target="_self">Stefan Niggemeier</a> lesen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/bitte-hier-klicken/" target="_blank">Bitte hier klicken!</a></li>
<li><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/klickdoping-mit-16-buchstaben/" target="_blank">Klickdoping mit 16 Buchstaben</a></li>
</ul>
<p>Das wirklich Traurige an der Sache ist, dass User diese Spiel offenbar mitspielen &#8211; anders sind die <span style="text-decoration:line-through;">Erfolge</span>Klickzahlen mancher Zeitungs-Seiten nicht zu erklären.</p>
<p>Neben den Klickmaschinen &#8220;Galerien&#8221; (die heute keineswegs mehr Fotos enthalten müssen!) weist Stefan Niggemeier auf ein ganz anderes Problem hin:</p>
<blockquote><p>&#8220;Eine klassische Aufgabe des Journalisten scheint dabei fast völlig zu verschwinden: die der Auswahl der Nachrichten. Die wäre angesichts der Informationsflut im Internet eigentlich von ganz besonderer Bedeutung. Aber jede zweifelhafte, unwichtige, abseitige Meldung, die ein Online-Medium nicht bringt, bedeutet zunächst einmal: weniger Klicks. Deshalb steht ungefähr bei allen alles. Das Filtern irrelevanter Informationen als journalistische Dienstleistung verschwindet weitgehend.&#8221;</p></blockquote>
<p>Da werden die jahrelang (damals, im Print-Zeitalter) aufgebauten Stärken mal eben über Bord geworfen, nur um mehr PIs zu erzielen. Ich denke, der Schaden ist noch nicht abzusehen &#8211; denn absehbar ist, dass die PIs als Messgröße bald völlig an Bedeutung verlieren. Und dann bleiben enttäuschte Nutzer, die Online nicht mehr das finden, was sie erwartet hatten: Qualität.</p>
<p>Die extremsten Auswüchse der Klickmaschinen habe ich (zum Glück!) bislang überwiegend bei den großen überregionalen Tageszeitungen gefunden. Den kleinen, regionalen Zeitungen kann ich deshalb nur empfehlen: Springen Sie nicht (mehr) auf diesen Zug auf, auch wenn es verlockend erscheinen mag. <span style="text-decoration:line-through;">Irgendwann</span>Schon bald wird auch die Werbewelt (wieder) Klasse statt Masse wollen.  Bleiben Sie Ihren wahren Stärken treu &#8211; und Ihre Leser werden es Ihnen mit Treue danken!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.relevantmedianow.com/2008/07/klickmaschinen-masse-statt-klasse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Klicks &#8211; das wahre Gold im Web?</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2008/05/klicks-das-wahre-gold-im-web/</link>
		<comments>http://www.relevantmedianow.com/2008/05/klicks-das-wahre-gold-im-web/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 May 2008 14:48:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Webdschungel]]></category>
		<category><![CDATA[IVW]]></category>
		<category><![CDATA[Klicks]]></category>
		<category><![CDATA[newsticker]]></category>
		<category><![CDATA[olympia]]></category>
		<category><![CDATA[page impressions]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=40</guid>
		<description><![CDATA[(SSp) &#8211; Hatten Sie beim Surfen im Internet schon mal das Gefühl, dass Ihnen mehr Klicks als eigentlich nötig abverlangt wurden, bis Sie eine bestimmte Zeilseite erreicht haben? Haben Sie sich schonmal gefragt, warum Sie beim Betrachten von (allseits beliebten) Bildergalerien ständig selber weiterklicken müssen, obwohl sich das wunderbar automatisiern ließe? Ihr Gefühl hat Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(SSp) &#8211; Hatten Sie beim Surfen im Internet schon mal das Gefühl, dass Ihnen mehr Klicks als eigentlich nötig abverlangt wurden, bis Sie eine bestimmte Zeilseite erreicht haben?</p>
<p>Haben Sie sich schonmal gefragt, warum Sie beim Betrachten von (allseits beliebten) Bildergalerien ständig selber weiterklicken müssen, obwohl sich das wunderbar automatisiern ließe?</p>
<p><strong>Ihr Gefühl hat Sie natürlich nicht getäuscht, das Sammeln von Klicks hat System.</strong></p>
<p>Denn jeder Klick bedeutet eine neue Page Impression (PI) &#8211; und jede PI lässt sich (zumindest theoretisch) an Anzeigenkunden verkaufen. Und vor allem die IVW-geprüften Onlineauftritte der Verlage sind inzwischen Meister im Sammeln von Klicks:</p>
<blockquote><p>&#8220;So wurden im März 2008 für 590 der IVW angeschlossenen Online-Angebote insgesamt 32,44 Mrd. PageImpressions (PIs) und 2,56 Mrd. Visits festgestellt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahr hat sich damit die Nutzung IVW-geprüfter Online-Angebote &#8211; gemessen nach dem Abruf einzelner Seiten &#8211; mit einem Plus von rund 118 Prozent mehr als verdoppelt und ist bei den gezählten Besuchen um gut zwei Fünftel angestiegen (März 2007: 480 Angebote mit 14,89 Mrd. PIs und 1,80 Mrd. Visits).&#8221; (<a href="http://ivw.de/index.php?menuid=53&amp;reporeid=220" target="_blank">Quelle IVW</a>)</p></blockquote>
<p>&#8220;Nur&#8221; zwei Fünftel mehr Besucher, dafür aber 118 Prozent mehr Klicks. Hat&#8217;s bei Ihnen jetzt auch &#8220;Klick&#8221; gemacht.</p>
<p>Richtig. Die Navigation durch News-Angebote wird künstlich aufgebläht, um <span style="text-decoration:line-through;">Anzeigenkunden</span>Anzeigenverkäufer glücklich zu machen. Was der Nutzer will, ist bestenfalls zweitrangig.</p>
<p><strong>Anderes Thema: </strong>Freuen Sie sich schon auf die bevorstehende Fußball-Europameisterschaft oder die olympischen Spiele im Sommer?</p>
<p>Besonders Olympia werden viele von uns am Arbeitspatz verfolgen müssen, da die meisten Medaillien durch die Zeitverschiebung am Vormittag bzw. in den Mittagsstunden vergeben werden. Wie gut, dass die praktischen Newsticker im Web gibt. So kann man während der Arbeit mit einem Auge die aktuelle Ereignisse mitverfolgen. Dachten Sie.</p>
<p>Denn wenn Sie den Newsticker bei Ihrer bevorzugten Tageszeitung lesen wollen, könnten Sie ihr blaues Wunder erleben. Wenn Ihre Zeitung den DPA-Ticker  &#8220;eingekauft&#8221; hat, hat es sich für Sie schnell ausgetickert. Denn genau genommen haben diese News-Ticker der DPA ihren Namen garnicht verdient, sie müssten vielmehr &#8220;News-Klicker&#8221; heissen. Um möglichst viele IVW-relevante PIs zu erzeugen, hat man sich nämlich eine ganz besondere Schikane für Sie als Sportinteressierten einfallen lassen: das Ding tickert Ihnen die Updates nicht automatisch auf den Bildschirm, Sie dürfen für jede einzelne Aktualisierung schön brav selber klicken. Denn würde die Seite automatisch alle paar Sekunden neu geladen, wäre das keine IVW-relevante PI.</p>
<p><strong>Was wird passieren?</strong></p>
<p>Richtig, die genervten Nutzer werden auf Angebote umsteigen, die den Namen &#8220;Newsticker&#8221; auch verdient haben.</p>
<p>Ich meine, es ist an der Zeit, anstatt der künstlich erzeugten, hohen PI-Zahlen eine alternative Währung einzuführen, die den Nutzer weniger nervt. Ideen dazu gibt es, zum Beispiel die der &#8220;<a href="http://www.golem.de/0707/53391.html" target="_blank">Total Minutes</a>&#8220;. Dabei wird die Verweildauer des Nutzers auf einer Seite gemessen. Eine hohe Verweildauer ist ein Anzeichen für qualitativ hochwertige Inhalte &#8211; und darauf kommt es schließlich an. Wer sich schnell (und genervt) durch Seiten klickt wird für Werbebotschaften sicher weniger aufnahmefähig sein als ein Nutzer, der eine Seite intensiv und interessiert betrachtet. Das sollten auch Anzeigenkunden honorieren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.relevantmedianow.com/2008/05/klicks-das-wahre-gold-im-web/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Paid Content vs. Service-Strategie</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2008/04/paid-content-vs-service-strategie/</link>
		<comments>http://www.relevantmedianow.com/2008/04/paid-content-vs-service-strategie/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 16:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[Auflagen]]></category>
		<category><![CDATA[IVW]]></category>
		<category><![CDATA[tageszeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[zeitschriften]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=19</guid>
		<description><![CDATA[Die Zeitschrift &#8220;auto motor und sport&#8221; (Motor Presse Stuttgart) stellt ab sofort sämtliche Testberichte unter www.auto-motor-und-sport.de zum kostenlosen Abruf bereit. (&#8230;) &#8220;auto-motor-und-sport&#8221;-Chefredakteur Bernd Ostmann zu den Vorbildern des Kostenlos-Archivs: &#8220;Spiegel und New York Times haben mit der Freischaltung ihrer Artikel die Richtung gezeigt, in die ein nutzerfreundliches Internetangebot einer Leitmarke gehen muss.&#8221; Der stetig steigenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Zeitschrift &#8220;<strong>auto motor und sport</strong>&#8221; (<strong>Motor Presse Stuttgart</strong>) stellt ab sofort sämtliche Testberichte unter <a href="http://www.auto-motor-und-sport.de/" target="_blank">www.auto-motor-und-sport.de</a> zum kostenlosen Abruf bereit. (&#8230;) &#8220;auto-motor-und-sport&#8221;-Chefredakteur <strong>Bernd Ostmann </strong>zu den Vorbildern des Kostenlos-Archivs: &#8220;<strong>Spiegel </strong>und <strong>New York Times </strong>haben mit der Freischaltung ihrer Artikel die Richtung gezeigt, in die ein nutzerfreundliches Internetangebot einer Leitmarke gehen muss.&#8221; Der stetig steigenden Flut von Informationen rund ums Automobil im Internet stelle &#8220;auto motor und sport&#8221; ein aufgewertetes Online-Portal entgegen. (Quelle: <a href="http://www.kress.de/cont/home.php?tag=2008-04-24&amp;rss=1#121286">kress.de</a>)</p></blockquote>
<p>(SSp) &#8211; Ein Blick in die <a href="http://www.ivw.de/index.php?menuid=53&amp;reporeid=222" target="_blank">IVW-Zahlen</a> zeigt zudem: Auch bei den <strong>Tageszeitungen</strong> geht es in Sachen Paid Content nur schleppend voran.  Im ersten Quartal 2008 brachten es die 58 von der IVW erfassten ePaper (davon 51 Tageszeitungen) gerade mal auf 2.072 Abos pro ePaper. Das bedeutet eine Steigerung um durchschnittlich 86 Abos/ePaper zum Quartal IV/2007. Berauschend ist das nicht.</p>
<p>Die Zahlen untermauern einmal mehr die These, dass Paid Content einfach nicht recht funktionieren mag. Ausnahmen wie die Stiftung Warentest bestätigen hier die Regel. Wobei der Vergleich hinkt, denn &#8220;test&#8221; ist vor allem mit Einzelabrufen besonders erfolgreich &#8211; was in der Natur des Angebots begründet ist.</p>
<p>Auto, Motor und Sport-Chefredakteur Bernd Ostermann hat meines Erachtens die User-Wünsche richtig erkannt: In der Masse kostenloser Informationen im Web gilt es sich abzugrenzen &#8211; und das funktioniert am Besten über eine Service-Strategie. <strong>Glückwunsch, Herr Ostermann</strong>!</p>
<p>Das Print-Abo 1:1 in die digitale Welt zu übertragen entspricht also offenbar nicht dem, was User sich wünschen. Mal ehrlich: dann lese ich doch lieber die gedruckte Zeitung. Ohne Schmerzen in den Augen, mobil, an der nächsten Mülltonne entsorgbar. Die Zeitung kaufe ich mir aber am Kiosk, ich will wissen was drin steht. Und dann dafür zahlen. Ich bin mir sicher, es geht nicht nur mir so&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.relevantmedianow.com/2008/04/paid-content-vs-service-strategie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Die weglaufende Zielgruppe von hinten anpöbeln&#8221;</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2008/04/die-weglaufende-zielgruppe-von-hinten-anpobeln/</link>
		<comments>http://www.relevantmedianow.com/2008/04/die-weglaufende-zielgruppe-von-hinten-anpobeln/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 16:32:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[IVW]]></category>
		<category><![CDATA[JIM]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[tageszeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[verkaufte Auflage]]></category>
		<category><![CDATA[zeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zielgruppen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://relevantmedianow.wordpress.com/?p=13</guid>
		<description><![CDATA[(SSp) &#8211; Dass es die Tageszeitungen in Deutschland nicht leicht haben, wissen wir nicht erst seit den neuesten IVW-Zahlen. Junge Zielgruppen wollen partout nicht Zeitung lesen&#8230; Die aktuelle verkaufte Auflage von 23,94 Mio. Exemplaren setzte sich zusammen aus 15,52 Mio. Abonnements (1/07: 15,83 Mio.), 7,19 Mio. Einzelverkäufen (1/07: 7,56 Mio.), 0,47 Mio. Bordexemplaren (1/07: 0,35 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(SSp) &#8211; Dass es die Tageszeitungen in Deutschland nicht leicht haben, wissen wir nicht erst seit den neuesten <a href="http://www.ivw.de/index.php?menuid=52&amp;reporeid=221" target="_blank">IVW-Zahlen</a>. Junge Zielgruppen wollen partout nicht Zeitung lesen&#8230;</p>
<blockquote><p>Die aktuelle verkaufte Auflage von 23,94 Mio. Exemplaren setzte sich zusammen aus 15,52 Mio. Abonnements (1/07: 15,83 Mio.), 7,19 Mio. Einzelverkäufen (1/07: 7,56 Mio.), 0,47 Mio. Bordexemplaren (1/07: 0,35 Mio.) und 0,76 Mio. über den Sonstigen Verkauf abgesetzte Stücke (1/07: 0,73 Mio.). Zum weiteren Vergleich: Im 4. Quartal 2007 erzielten die Tageszeitungen mit 15,55 Mio. abonnierten Stücken, 7,30 Mio. Einzelverkäufen, 0,44 Mio. Bordexemplaren und 0,75 Mio. Sonstigen Verkäufen eine insgesamt verkaufte Auflage von 24,04 Mio. Exemplaren. (Quelle: <a href="http://www.ivw.de/index.php?menuid=52&amp;reporeid=221" target="_blank">IVW</a>)</p></blockquote>
<p>Wahrlich eine schwierige Situation: Während die alten Zielgruppen langsam &#8220;wegsterben&#8221; bleiben die Jungen renitent. Sie wollen kein Abo &#8211; und lesen die Zeitung vor allem dann &#8220;wenn ihnen langweilig ist&#8221; oder &#8220;wenn sie sich geärgert haben&#8221; (<a href="http://www.mpfs.de/fileadmin/JIM-pdf07/JIM-Studie2007.pdf" target="_blank">JIM-Studie 2007</a>, Seite 66). Perspektiven sehen anders aus&#8230;</p>
<p>Doch nun keimt neue Hoffnung. Die &#8220;<a href="http://www.bundesregierung.de/nsc_true/Content/DE/StatischeSeiten/Breg/Anlagen/2008-04-15-konzept-nationale-initative-printmedien-barrierefrei,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/2008-04-15-konzept-nationale-initative-printmedien-barrierefrei" target="_blank"><strong>Nationale Initiative Printmedien &#8211; Zeitungen und Zeitschriften in der Demokratie</strong></a>&#8221; soll Jugendliche zu mehr Zeitungskonsum bringen. Das Konzept steht, inklusive dem detaillierten Ablauf für die ab 2009 geplanten Jahrestreffen mit ausgewählten Schulklassen (Mittagsimbiss von 12.00 bis 13.00 Uhr, danach: Abreise der Schulklassen <img src='http://www.relevantmedianow.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p style="text-align:left;"><strong>Denkwürdiger Absatz im Konzept:</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Auch gibt es immer mehr Stimmen, die einen Zusammenhang zwischen der abnehmenden Nutzung von Printmedien, sinkender Lesefähigkeit und wachsendem Desinteresse an politischen und gesellschaftlichen Fragen sehen. Deshalb ist es nicht nur für den Fortbestand einer pluralistischen Medienordnung, sondern auch für die Zukunft unserer Demokratie insgesamt lebenswichtig, dass besonders junge Menschen stärker über die klassischen schulischen Angebote hinaus an einen mündigen Umgang mit Zeitungen und Zeitschriften herangeführt werden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Es mehren sich also &#8220;die Stimmen&#8221;, die in der mangelnden Zeitungslektüre den Grund für die vermeintlich sinkende Lesefähigkeit bei Jugendlichen sehen. Und natürlich das wachsende Desinteresse an politischen und gesellschaftlichen Fragen. <strong>Ist das wirklich so?</strong> Wer dieser Frage fundiert auf den Grund gehen möchte, kann dies gern <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,548617,00.html" target="_blank">bei Spiegel Online tun</a>&#8230; (Danke an Spiegel übrigens auch für die treffende Überschrift zu diesem Beitrag!)</p>
<p><strong>Bleibt die Frage: Warum lesen immer weniger Jungendliche die Zeitung?</strong></p>
<ul>
<li>Vielleicht, weil Inhalte und Aufmachung nicht genug an den Interessen der Jugendlichen ausgerichtet werden? &#8211; welcher Verlag vergrault schon gerne die alten Abonnenten (halbwegs sicher), um junge Leser (halbwegs unsicher) zu gewinnen?</li>
<li>Vielleicht, weil die Angebotsform (= Abo) nicht zu den Lebensgewohnheiten passt?</li>
</ul>
<p>Darüber sollten wir nachdenken und diskutieren!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.relevantmedianow.com/2008/04/die-weglaufende-zielgruppe-von-hinten-anpobeln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
