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	<title>relevant media. now. &#187; Klicks</title>
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	<description>zelectblog für Medienmacher</description>
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		<title>„Traffic ist out, Bargeld ist in“</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 12:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[Webtrends worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[Klicks]]></category>
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		<description><![CDATA[(SSp) – Ich hatte mal das Vergnügen, unter einer sehr US-orientierten Verlagsmanagerin zu arbeiten. Ihre Devise lautete stets: „Wir machen alles, wie es die Amis machen. Denn die sind uns immer ein paar Jahre voraus!“ Und getreu diesem Motto wurde – meist eher schlecht als recht – versucht, die vermeintlichen Erfolge der Amerikaner zu kopieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">(SSp) – Ich hatte mal das Vergnügen, unter einer sehr US-orientierten Verlagsmanagerin zu arbeiten. Ihre Devise lautete stets:</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">„Wir machen alles, wie es die Amis machen. Denn die sind uns immer ein paar Jahre voraus!“</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">Und getreu diesem Motto wurde – meist eher schlecht als recht – versucht, die vermeintlichen Erfolge der Amerikaner zu kopieren. Und damit waren wir nicht allein. Die Verlagshäuser von klein bis groß versuchten und versuchen bis heute, Erfolgsgeschichten zu kopieren. Social Networks, Communities, Webvideos und Web-TV und und und… Attraktiver noch als selber kopieren ist anscheinend die Möglichkeit, Kopien zu kaufen, sobald sie <span style="text-decoration:line-through;">sich auf dem Erfolgsweg befinden</span>gute Klickzahlen vorweien können.</p>
<p class="MsoNormal">Das eine oder andere beachtliche Klickwunder wurde so aus dem Boden gestampft.</p>
<p class="MsoNormal">Und nun?</p>
<p class="MsoNormal">Wie Axel Apostinet (<a href="http://blog.handelsblatt.de/webwatcher/index.php" target="_blank">Web-Watcher, Handelsblatt</a>) in seinem Blog <a href="http://blog.handelsblatt.de/webwatcher/eintrag.php?id=418" target="_blank">berichtet</a>, lohnt sich ein Blick in die USA gerade ganz besonders. <strong>Aufgepasst, jetzt gibt es wirklich etwas zu lernen und abzugucken!</strong></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span>„Der Insider-Blog Valleywag muss 60 Prozent der Stellen streichen (…)“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span>So weit noch nicht sonderlich spektakulär. Spannend wird es bei der Begründung – der Blog ist nämlich eigentlich überaus erfolgreich (Ui, ein Klickwunder!).</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-US">„<strong>We never used to talk about the business</strong> side of the operation. Traffic was the only concern; my belief was that juicy news would draw the readers and the advertising would take care of itself. We were patient; even if it took four years for a site to develop the audience that finally registered with advertisers, we had the time. </span><strong><span>No longer</span></strong><span>.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">Auf den Punkt gebracht von <a href="http://blog.handelsblatt.de/webwatcher/eintrag.php?id=418" target="_blank">Axel Apostinet</a>:</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span>„Wer jetzt noch kein Businessmodell hat, wird auch lange keines haben. Das bedeutet aber auch, dass Investoren ein Problem bekommen werden, ihre sorgsam aufgepäppelten Web-Angebote noch mit Gewinn weiter zu verkaufen. Wie lief das denn immer? Reichweite aufbauen, Traffic anziehen, Page-Impressions produzieren und dann mit den Powerpoints um die Häuser ziehen. Das wird schwierig werden.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span>Prominentestes Beispiel ist und bleibt Google mit dem Kauf von Youtube. Im Augenblick gibt es<a href="http://blog.firstmedia.de/?p=1579" target="_blank"> keinerlei Anzeichen</a> dafür, mit der Seite auch nur annähernd die Investitionen wieder reinzuholen. Wenn nicht einmal Google es schafft, die vielen Millionen PIs zu Geld zu machen, wer dann?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Das Problem liegt auch klar auf der Hand: Wer bei Google eine Suche tätigt, ist in vielen Fällen auch für Werbebotschaften empfänglich. Wer sich hingegen ein Online-Video ansieht, will unterhalten werden – und lässt die Werbung bestenfalls über sich ergehen. Gleiches gilt auch für den regionalen Zeitungsverlag, der jetzt auf Bewegtbild macht und auf viele PIs hofft &#8211; nur mit weit schlechteren Aussichten auf gute PIs und entsprechenden Werbe-Deals.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Und noch ein Problem bahnt sich an. Immer häufiger werden Webbrowser mit Plugins aufgemotzt, die jegliche Werbung beim Surfen ausblenden. Wer hier noch auf Reichweite, PIs und Werbefinanzierung hofft, der träumt. Diese Erkenntnis haben uns die Amerikaner offenbar inzwischen voraus. Hingucken und <span style="text-decoration:line-through;">nachmachen</span>lernen erwünscht!</span></p>
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		<title>Klickmaschinen &amp; Masse statt Klasse</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2008/07/klickmaschinen-masse-statt-klasse/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 08:12:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem deutschen Webdschungel]]></category>
		<category><![CDATA[IVW]]></category>
		<category><![CDATA[Klicks]]></category>
		<category><![CDATA[PIs]]></category>
		<category><![CDATA[tageszeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[zeitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[(SSp) &#8211; Vor einiger Zeit hatte ich mich hier im Blog schon darüber beschwert, dass viele Verlage nur wegen ihrer PI-Zahlen ohne mit der Wimper zu zucken auf die Usability verzichten. Wer mehr über die Methoden erfahren möchte, sollte unbedingt die beiden folgenden Artikel von Stefan Niggemeier lesen: Bitte hier klicken! Klickdoping mit 16 Buchstaben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(SSp) &#8211; Vor einiger Zeit hatte ich mich hier im Blog schon darüber <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/05/06/klicks-das-wahre-gold-im-web/" target="_self">beschwert</a>, dass viele Verlage nur wegen ihrer PI-Zahlen ohne mit der Wimper zu zucken auf die Usability verzichten. Wer mehr über die Methoden erfahren möchte, sollte unbedingt die beiden folgenden Artikel von <a href="http://stefan-niggemeier.de/lebenslauf.html" target="_self">Stefan Niggemeier</a> lesen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/bitte-hier-klicken/" target="_blank">Bitte hier klicken!</a></li>
<li><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/klickdoping-mit-16-buchstaben/" target="_blank">Klickdoping mit 16 Buchstaben</a></li>
</ul>
<p>Das wirklich Traurige an der Sache ist, dass User diese Spiel offenbar mitspielen &#8211; anders sind die <span style="text-decoration:line-through;">Erfolge</span>Klickzahlen mancher Zeitungs-Seiten nicht zu erklären.</p>
<p>Neben den Klickmaschinen &#8220;Galerien&#8221; (die heute keineswegs mehr Fotos enthalten müssen!) weist Stefan Niggemeier auf ein ganz anderes Problem hin:</p>
<blockquote><p>&#8220;Eine klassische Aufgabe des Journalisten scheint dabei fast völlig zu verschwinden: die der Auswahl der Nachrichten. Die wäre angesichts der Informationsflut im Internet eigentlich von ganz besonderer Bedeutung. Aber jede zweifelhafte, unwichtige, abseitige Meldung, die ein Online-Medium nicht bringt, bedeutet zunächst einmal: weniger Klicks. Deshalb steht ungefähr bei allen alles. Das Filtern irrelevanter Informationen als journalistische Dienstleistung verschwindet weitgehend.&#8221;</p></blockquote>
<p>Da werden die jahrelang (damals, im Print-Zeitalter) aufgebauten Stärken mal eben über Bord geworfen, nur um mehr PIs zu erzielen. Ich denke, der Schaden ist noch nicht abzusehen &#8211; denn absehbar ist, dass die PIs als Messgröße bald völlig an Bedeutung verlieren. Und dann bleiben enttäuschte Nutzer, die Online nicht mehr das finden, was sie erwartet hatten: Qualität.</p>
<p>Die extremsten Auswüchse der Klickmaschinen habe ich (zum Glück!) bislang überwiegend bei den großen überregionalen Tageszeitungen gefunden. Den kleinen, regionalen Zeitungen kann ich deshalb nur empfehlen: Springen Sie nicht (mehr) auf diesen Zug auf, auch wenn es verlockend erscheinen mag. <span style="text-decoration:line-through;">Irgendwann</span>Schon bald wird auch die Werbewelt (wieder) Klasse statt Masse wollen.  Bleiben Sie Ihren wahren Stärken treu &#8211; und Ihre Leser werden es Ihnen mit Treue danken!</p>
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		<title>Klicks &#8211; das wahre Gold im Web?</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2008/05/klicks-das-wahre-gold-im-web/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 14:48:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Webdschungel]]></category>
		<category><![CDATA[IVW]]></category>
		<category><![CDATA[Klicks]]></category>
		<category><![CDATA[newsticker]]></category>
		<category><![CDATA[olympia]]></category>
		<category><![CDATA[page impressions]]></category>

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		<description><![CDATA[(SSp) &#8211; Hatten Sie beim Surfen im Internet schon mal das Gefühl, dass Ihnen mehr Klicks als eigentlich nötig abverlangt wurden, bis Sie eine bestimmte Zeilseite erreicht haben? Haben Sie sich schonmal gefragt, warum Sie beim Betrachten von (allseits beliebten) Bildergalerien ständig selber weiterklicken müssen, obwohl sich das wunderbar automatisiern ließe? Ihr Gefühl hat Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(SSp) &#8211; Hatten Sie beim Surfen im Internet schon mal das Gefühl, dass Ihnen mehr Klicks als eigentlich nötig abverlangt wurden, bis Sie eine bestimmte Zeilseite erreicht haben?</p>
<p>Haben Sie sich schonmal gefragt, warum Sie beim Betrachten von (allseits beliebten) Bildergalerien ständig selber weiterklicken müssen, obwohl sich das wunderbar automatisiern ließe?</p>
<p><strong>Ihr Gefühl hat Sie natürlich nicht getäuscht, das Sammeln von Klicks hat System.</strong></p>
<p>Denn jeder Klick bedeutet eine neue Page Impression (PI) &#8211; und jede PI lässt sich (zumindest theoretisch) an Anzeigenkunden verkaufen. Und vor allem die IVW-geprüften Onlineauftritte der Verlage sind inzwischen Meister im Sammeln von Klicks:</p>
<blockquote><p>&#8220;So wurden im März 2008 für 590 der IVW angeschlossenen Online-Angebote insgesamt 32,44 Mrd. PageImpressions (PIs) und 2,56 Mrd. Visits festgestellt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahr hat sich damit die Nutzung IVW-geprüfter Online-Angebote &#8211; gemessen nach dem Abruf einzelner Seiten &#8211; mit einem Plus von rund 118 Prozent mehr als verdoppelt und ist bei den gezählten Besuchen um gut zwei Fünftel angestiegen (März 2007: 480 Angebote mit 14,89 Mrd. PIs und 1,80 Mrd. Visits).&#8221; (<a href="http://ivw.de/index.php?menuid=53&amp;reporeid=220" target="_blank">Quelle IVW</a>)</p></blockquote>
<p>&#8220;Nur&#8221; zwei Fünftel mehr Besucher, dafür aber 118 Prozent mehr Klicks. Hat&#8217;s bei Ihnen jetzt auch &#8220;Klick&#8221; gemacht.</p>
<p>Richtig. Die Navigation durch News-Angebote wird künstlich aufgebläht, um <span style="text-decoration:line-through;">Anzeigenkunden</span>Anzeigenverkäufer glücklich zu machen. Was der Nutzer will, ist bestenfalls zweitrangig.</p>
<p><strong>Anderes Thema: </strong>Freuen Sie sich schon auf die bevorstehende Fußball-Europameisterschaft oder die olympischen Spiele im Sommer?</p>
<p>Besonders Olympia werden viele von uns am Arbeitspatz verfolgen müssen, da die meisten Medaillien durch die Zeitverschiebung am Vormittag bzw. in den Mittagsstunden vergeben werden. Wie gut, dass die praktischen Newsticker im Web gibt. So kann man während der Arbeit mit einem Auge die aktuelle Ereignisse mitverfolgen. Dachten Sie.</p>
<p>Denn wenn Sie den Newsticker bei Ihrer bevorzugten Tageszeitung lesen wollen, könnten Sie ihr blaues Wunder erleben. Wenn Ihre Zeitung den DPA-Ticker  &#8220;eingekauft&#8221; hat, hat es sich für Sie schnell ausgetickert. Denn genau genommen haben diese News-Ticker der DPA ihren Namen garnicht verdient, sie müssten vielmehr &#8220;News-Klicker&#8221; heissen. Um möglichst viele IVW-relevante PIs zu erzeugen, hat man sich nämlich eine ganz besondere Schikane für Sie als Sportinteressierten einfallen lassen: das Ding tickert Ihnen die Updates nicht automatisch auf den Bildschirm, Sie dürfen für jede einzelne Aktualisierung schön brav selber klicken. Denn würde die Seite automatisch alle paar Sekunden neu geladen, wäre das keine IVW-relevante PI.</p>
<p><strong>Was wird passieren?</strong></p>
<p>Richtig, die genervten Nutzer werden auf Angebote umsteigen, die den Namen &#8220;Newsticker&#8221; auch verdient haben.</p>
<p>Ich meine, es ist an der Zeit, anstatt der künstlich erzeugten, hohen PI-Zahlen eine alternative Währung einzuführen, die den Nutzer weniger nervt. Ideen dazu gibt es, zum Beispiel die der &#8220;<a href="http://www.golem.de/0707/53391.html" target="_blank">Total Minutes</a>&#8220;. Dabei wird die Verweildauer des Nutzers auf einer Seite gemessen. Eine hohe Verweildauer ist ein Anzeichen für qualitativ hochwertige Inhalte &#8211; und darauf kommt es schließlich an. Wer sich schnell (und genervt) durch Seiten klickt wird für Werbebotschaften sicher weniger aufnahmefähig sein als ein Nutzer, der eine Seite intensiv und interessiert betrachtet. Das sollten auch Anzeigenkunden honorieren.</p>
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