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	<title>relevant media. now. &#187; Klonen</title>
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	<description>zelectblog für Medienmacher</description>
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		<title>Webnews geht ans TV</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 14:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Webdschungel]]></category>
		<category><![CDATA[Holtzbrinck]]></category>
		<category><![CDATA[Klonen]]></category>
		<category><![CDATA[Webnews]]></category>

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		<description><![CDATA[(SSp) &#8211; 76,6 % des deutschen Digg-Klons &#8220;Webnews&#8221; gehen an ProSiebenSat1 &#8211; Holtzbrinck Ventures behält noch knapp ein Drittel der Anteile berichtet dwdl.de.  &#8220;Die Verbindung zu Holtzbrinck brachte Webnews in eine strategisch günstige Position, da die sämtliche Online-Medien der Gruppe den Webnews-Button integrierten, darunter auch StudiVZ. Seit September 2007 besteht außerdem eine weitreichende Partnerschaft mit T-Online, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(SSp) &#8211; 76,6 % des deutschen <a href="http://digg.com/" target="_blank">Digg</a>-Klons &#8220;<a href="http://www.webnews.de/" target="_blank">Webnews</a>&#8221; gehen an ProSiebenSat1 &#8211; Holtzbrinck Ventures behält noch knapp ein Drittel der Anteile berichtet <a href="http://www.dwdl.de/article/story_18116,00.html" target="_blank">dwdl.de</a>. </p>
<blockquote><p>&#8220;Die Verbindung zu Holtzbrinck brachte Webnews in eine strategisch günstige Position, da die sämtliche Online-Medien der Gruppe den Webnews-Button integrierten, darunter auch StudiVZ. Seit September 2007 besteht außerdem eine weitreichende Partnerschaft mit T-Online, die eine Integration von Webnews in das reichweitenstarke Portal beinhalten. Das Angebot von Webnews ist ebenfalls über die Subdomain webnews.t-online.de verfügbar.&#8221; (Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Webnews">Wikipedia</a>)</p></blockquote>
<p>Umso trauriger dürfte man bei Holtzbrinck sein, wenn man sich das <span style="text-decoration:line-through;">Treiben</span>Dümpeln der Seite ansieht. Auf gerade mal 42 Punkte bringt es das aktuelle Top-Thema auf der Seite. Und das, obwohl der geneigte Surfer an Webnews eigentlich nicht vorbeikommen sollte: Über 36.000.000 mal wird von Artikeln auf webnews.de verlinkt (Quelle <a href="http://www.seitwert.de" target="_blank">seitwert.de</a>), vermutlich alle Holtzbrinck-Töchter und -Blätter machen mit. </p>
<p>Trotz traumhafter Verlinkungsquote sehen die Zugriffszahlen (Quelle: <a href="http://www.alexa.com/data/details/traffic_details/webnews.de" target="_blank">Alexa</a>) allerdings bescheiden aus:</p>
<p> </p>
<pre class="w_tables"><a href="http://relevantmedianow.files.wordpress.com/2008/10/webnews.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-364" title="webnews" src="http://relevantmedianow.files.wordpress.com/2008/10/webnews.jpg?w=300" alt="" width="300" height="214" /></a></pre>
<p> </p>
<p><strong>Woran mag das liegen?</strong></p>
<p><strong>Falsche Zielgruppen/Inhalte</strong><br />
Dass der durchschnittliche Nutzer z.B. von handelsblatt.com einen Artikel zu Webnews weiterleitet, ist für mich eher weniger vorstellbar. Der Nutzen ist einfach zu gering, die Zielgruppe kaum zum Mitmachen zu bewegen.</p>
<p><strong>Falsche Integration</strong><br />
Bleiben wir beim Handelsblatt. Hier findet sich Webnews als Button bei den &#8220;Bookmarks&#8221;.<br />
<a href="http://relevantmedianow.files.wordpress.com/2008/10/webnews_hb.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-365" title="webnews_hb" src="http://relevantmedianow.files.wordpress.com/2008/10/webnews_hb.jpg" alt="" width="460" height="69" /></a> </p>
<p>Laut der &#8220;Wording Studie 2008&#8243; von <a href="http://www.eresult.de/studien_artikel.html" target="_blank">eResult</a> können rund 60% der Internetnutzer mit Begriffen wie &#8220;Social Bookmarking&#8221; überhaut nichts anfangen. Kein Wunder also, dass hier nur weniger Nutzer mitmachen, zumal Webnews meiner Meinung nach bei den Bookmarks auch nicht ganz richtig untergebracht ist. </p>
<p><strong>Ab jetzt wird alles besser!</strong></p>
<p>Was Holtzbrinck fehlte, kann ProSiebenSat1 jetzt ganz einfach schaffen: Aufmerksamkeit in der relevanten Zielgruppe (+/- 14) und die passenden Themen von &#8220;<a href="http://www.prosieben.de/music_cd/popstars2008/" target="_blank">Popstars</a>&#8221; über &#8220;<a href="http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/wir_sind_schwanger/" target="_blank">Jana Ina &amp; Giovanni &#8211; Wir sind schwanger</a>&#8221; bis hin zum großen &#8220;<a href="http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/sexreport_2008/" target="_blank">Sexreport</a>&#8220;, um nur ein paar ProSieben-&#8221;Highlights&#8221; zu nennen. </p>
<p>Vom Vorbild &#8220;Digg&#8221; kann man sich dann allerdings verabschieden &#8211; und ein tragfähiges Geschäftsmodell ist mehr Zugriffen und mehr Nutzer-Beteiligung natürlich auch noch lange nicht gefunden&#8230;</p>
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		<title>„Traffic ist out, Bargeld ist in“</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2008/10/%e2%80%9etraffic-ist-out-bargeld-ist-in%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 12:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[Webtrends worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[Klicks]]></category>
		<category><![CDATA[Klonen]]></category>
		<category><![CDATA[tageszeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[zeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[(SSp) – Ich hatte mal das Vergnügen, unter einer sehr US-orientierten Verlagsmanagerin zu arbeiten. Ihre Devise lautete stets: „Wir machen alles, wie es die Amis machen. Denn die sind uns immer ein paar Jahre voraus!“ Und getreu diesem Motto wurde – meist eher schlecht als recht – versucht, die vermeintlichen Erfolge der Amerikaner zu kopieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">(SSp) – Ich hatte mal das Vergnügen, unter einer sehr US-orientierten Verlagsmanagerin zu arbeiten. Ihre Devise lautete stets:</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">„Wir machen alles, wie es die Amis machen. Denn die sind uns immer ein paar Jahre voraus!“</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">Und getreu diesem Motto wurde – meist eher schlecht als recht – versucht, die vermeintlichen Erfolge der Amerikaner zu kopieren. Und damit waren wir nicht allein. Die Verlagshäuser von klein bis groß versuchten und versuchen bis heute, Erfolgsgeschichten zu kopieren. Social Networks, Communities, Webvideos und Web-TV und und und… Attraktiver noch als selber kopieren ist anscheinend die Möglichkeit, Kopien zu kaufen, sobald sie <span style="text-decoration:line-through;">sich auf dem Erfolgsweg befinden</span>gute Klickzahlen vorweien können.</p>
<p class="MsoNormal">Das eine oder andere beachtliche Klickwunder wurde so aus dem Boden gestampft.</p>
<p class="MsoNormal">Und nun?</p>
<p class="MsoNormal">Wie Axel Apostinet (<a href="http://blog.handelsblatt.de/webwatcher/index.php" target="_blank">Web-Watcher, Handelsblatt</a>) in seinem Blog <a href="http://blog.handelsblatt.de/webwatcher/eintrag.php?id=418" target="_blank">berichtet</a>, lohnt sich ein Blick in die USA gerade ganz besonders. <strong>Aufgepasst, jetzt gibt es wirklich etwas zu lernen und abzugucken!</strong></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span>„Der Insider-Blog Valleywag muss 60 Prozent der Stellen streichen (…)“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span>So weit noch nicht sonderlich spektakulär. Spannend wird es bei der Begründung – der Blog ist nämlich eigentlich überaus erfolgreich (Ui, ein Klickwunder!).</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-US">„<strong>We never used to talk about the business</strong> side of the operation. Traffic was the only concern; my belief was that juicy news would draw the readers and the advertising would take care of itself. We were patient; even if it took four years for a site to develop the audience that finally registered with advertisers, we had the time. </span><strong><span>No longer</span></strong><span>.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">Auf den Punkt gebracht von <a href="http://blog.handelsblatt.de/webwatcher/eintrag.php?id=418" target="_blank">Axel Apostinet</a>:</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span>„Wer jetzt noch kein Businessmodell hat, wird auch lange keines haben. Das bedeutet aber auch, dass Investoren ein Problem bekommen werden, ihre sorgsam aufgepäppelten Web-Angebote noch mit Gewinn weiter zu verkaufen. Wie lief das denn immer? Reichweite aufbauen, Traffic anziehen, Page-Impressions produzieren und dann mit den Powerpoints um die Häuser ziehen. Das wird schwierig werden.“</span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span>Prominentestes Beispiel ist und bleibt Google mit dem Kauf von Youtube. Im Augenblick gibt es<a href="http://blog.firstmedia.de/?p=1579" target="_blank"> keinerlei Anzeichen</a> dafür, mit der Seite auch nur annähernd die Investitionen wieder reinzuholen. Wenn nicht einmal Google es schafft, die vielen Millionen PIs zu Geld zu machen, wer dann?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Das Problem liegt auch klar auf der Hand: Wer bei Google eine Suche tätigt, ist in vielen Fällen auch für Werbebotschaften empfänglich. Wer sich hingegen ein Online-Video ansieht, will unterhalten werden – und lässt die Werbung bestenfalls über sich ergehen. Gleiches gilt auch für den regionalen Zeitungsverlag, der jetzt auf Bewegtbild macht und auf viele PIs hofft &#8211; nur mit weit schlechteren Aussichten auf gute PIs und entsprechenden Werbe-Deals.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Und noch ein Problem bahnt sich an. Immer häufiger werden Webbrowser mit Plugins aufgemotzt, die jegliche Werbung beim Surfen ausblenden. Wer hier noch auf Reichweite, PIs und Werbefinanzierung hofft, der träumt. Diese Erkenntnis haben uns die Amerikaner offenbar inzwischen voraus. Hingucken und <span style="text-decoration:line-through;">nachmachen</span>lernen erwünscht!</span></p>
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		</item>
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		<title>Daylife.com &#8211; Meine neue Nachrichtenseite</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2008/04/daylifecom-meine-neue-nachrichtenseite/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 07:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Hellmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Webdschungel]]></category>
		<category><![CDATA[Webtrends worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[Klonen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[New York Times]]></category>
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		<description><![CDATA[(AH) &#8211; Lange habe ich überlegt: Kann es denn tatsächlich wahr sein und ein deutsches Unternehmen einen derartig großen Innovationssprung geschafft haben? zoomer.de, die Nachrichten-Community aus dem Hause Holtzbrinck&#8221;macht&#8221; ja sogar Nachrichten. Und ich finde richtig gut; grafisch-visuell werden Inhalte verschiedener Gattungen zu aktuellen Themen aggregiert und auf Nutzerwunsch aufbereitet. Das ist schon toll, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) &#8211; Lange habe ich überlegt: Kann es denn tatsächlich wahr sein und ein deutsches Unternehmen einen derartig großen Innovationssprung geschafft haben? <a title="Zoomer" href="http://www.zoomer.de">zoomer.de</a>, die Nachrichten-Community aus dem Hause Holtzbrinck&#8221;macht&#8221; ja sogar Nachrichten. Und ich finde richtig gut; grafisch-visuell werden Inhalte verschiedener Gattungen zu aktuellen Themen aggregiert und auf Nutzerwunsch aufbereitet.</p>
<p>Das ist schon toll, wenn man bedenkt dass es kaum ein deutsches Startup geschafft hat dem Klonen einer neuen US-Idee zu widerstehen. Darüber macht sich bereits der Tech-Blog <a title="TechCrunch US" href="http://www.techcrunch.com">techcrunch.com</a> regelmäßig <a title="TechCrunch US" href="http://www.techcrunch.com/2008/04/18/german-startup-community-makes-us-proud-once-again-freundefeed/">lustig</a>. Und eben der Gründer dieses Blogs Michael Arrington ist Angel-Investor bei <a title="Daylife" href="http://www.daylife.com">daylife.com</a>; dem Nachrichten-Aggregator des New York Times Gruppe.</p>
<p>Und schaut man sich zoomer und daylife jetzt einmal an, dann wird schnell klar woher einige Ideen des Berliner Startups kommen. Wenn auch daylife wesentlich stärker automatisiert arbeitet und die Agenda nicht nach Nutzeraktivität bestimmt wird &#8211; Die Konzepte bleiben ähnlich und Deutschland was das Web2.0 angeht das China der Produkt-Piraterie.</p>
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