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	<title>relevant media. now. &#187; lokale Kompetenz</title>
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	<description>zelectblog für Medienmacher</description>
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		<title>Über &#8220;die lustlosen Platzhirsche aus der Regionalzeitungsbranche&#8221;</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/07/uber-die-lustlosen-platzhirsche-aus-der-regionalzeitungsbranche/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 13:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[lokale Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[lokalzeitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Krawallig, aber dennoch lesenwert &#8211; der Artikel &#8220;Neues von der Heimatfront&#8220; von Wolfgang Michal auf carta.info. &#8220;Solche Blog-Redaktionen versuchen, durch eigene Recherchen die ursprüngliche Aufgabe einer Lokalzeitung wieder zu beleben, und das heißt, nicht bloß über Pressekonferenzen, sondern auch über Interessenkonflikte zu berichten. Vor allem wollen sie die Einengung der Lokalberichterstattung auf Schützenfeste, Hochsitz-Einweihungen und Ehrungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.onlinejournalismus.de/2009/07/07/regionalportale-carta-ruft-sieg-an-der-heimatfront-aus/" target="_blank">Krawallig</a>, aber dennoch lesenwert &#8211; der Artikel &#8220;<a href="http://carta.info/11329/neues-von-der-heimatfront/" target="_blank">Neues von der Heimatfront</a>&#8220; von Wolfgang Michal auf <a href="http://carta.info/" target="_blank">carta.info</a>.</p>
<blockquote><p>&#8220;Solche Blog-Redaktionen versuchen, durch eigene Recherchen die ursprüngliche Aufgabe einer Lokalzeitung wieder zu beleben, und das heißt, nicht bloß über Pressekonferenzen, sondern auch über Interessenkonflikte zu berichten. Vor allem wollen sie die Einengung der Lokalberichterstattung auf Schützenfeste, Hochsitz-Einweihungen und Ehrungen stellvertretender Ortsbrandmeister nicht länger hinnehmen.</p>
<p>In den unzufriedenen Lesern haben sie dabei die besten Verbündeten. Der Unmut eines größer werdenden Teils der Landbevölkerung (aber auch der Stadtviertel- und Kiezbewohner) über unzureichende <a href="http://www.uni-hamburg.de/newsletter/Interview-mit-Dr-Elke-Grittmann-Institut-fuer-Journalistik-und-Kommunikationswissenschaft.html" target="_blank">lokale Informationsangebote</a> hat einen Punkt erreicht, der die Freisetzung kreativer Kräfte geradezu herausfordert. <strong>Denn die Menschen in der Provinz sind klüger und differenzierter, offener und neugieriger als es die altbackenen Anzeigenblätter und </strong><strong><a href="http://www.grin.com/e-book/64348/allein-oder-monopolstellung-von-tageszeitungen-in-lokalen-raeumen-eine" target="_blank">lokalen Monopolzeitungen</a></strong><strong> wahrhaben wollen.&#8221;</strong></p></blockquote>
<p>In der Tat sprießen immer mehr regionale und lokale Blogs aus dem Boden. Mich würde interessieren, wie die Zeitungen damit umgehen! Beobachten Sie die Situation, verfolgen Sie die Entwicklungen? Ich freue mich über Kommentare!</p>
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		<title>Rückbesinnung auf bewährte Geschäfte</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2008/05/ruckbesinnung-auf-bewahrte-geschafte/</link>
		<comments>http://www.relevantmedianow.com/2008/05/ruckbesinnung-auf-bewahrte-geschafte/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 20:17:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newspapers worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[Webtrends worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
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		<category><![CDATA[strategien]]></category>
		<category><![CDATA[tageszeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[zeitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[(SSp) &#8211; In der vergangenen Woche habe ich hier über die aktuelle Diskussion über die Zukunft der Zeitungen in unserem Land geschrieben, inspiriert durch ein Dossier aus der Financial Times Deutschland (FTD). Neben der FTD hat sich vergangene Woche aber auch „Die Zeit“ im ersten von 3 Spezialheften zum Thema Internet mit ÜberlebensZukunftsstrategien für Tageszeitungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(SSp) &#8211; In der vergangenen Woche habe ich <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/04/30/abenteuer-mit-ungewissem-ausgang/" target="_self">hier</a> über die aktuelle Diskussion über die Zukunft der Zeitungen in unserem Land geschrieben, inspiriert durch ein <a href="http://www.ftd.de/technik/medien_internet/349597.html?p=1" target="_blank">Dossier aus der Financial Times Deutschland</a> (FTD).</p>
<p class="MsoNormal">Neben der FTD hat sich vergangene Woche aber auch „Die Zeit“ im ersten von 3 <a href="http://www.zeit.de/themen/wissen/computer/internet/index" target="_blank">Spezialheften</a> zum Thema Internet mit <a href="http://www.zeit.de/2008/19/I-Informieren-Medien-im-Netz" target="_blank"><span style="text-decoration:line-through;">Überlebens</span>Zukunftsstrategien für Tageszeitungen</a> beschäftigt.</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">„In Zeiten des Web 2.0 suchen viele Zeitungsverlage ihr Heil in Boulevardisierung, Spielen und Bloggertum. Andere besinnen sich auf ihre Stärken“</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">lautet der Teaser zum Beitrag von Autor Uwe Knüpfer. Damit ist schon fast alles gesagt, trotzdem möchte ich seine Thesen hier kurz aufdröseln:</p>
<ul>
<li><!--[if !supportLists]--><!--[endif]--><strong>Boulevardisierung</strong><br />
Was (für die Berechnung der Anzeigenpreise) zählt, sind Klicks. Und besonders hohe Klickzahlen lassen sich eben auch durch besonders leichte Kost erreichen. Von dieser Krankheit sind aber nicht nur die Internetseiten der Boulevardblätter betroffen. Auch Zeitungen, die in Print besonders seriös daherkommen, lassen sich auf dieses Niveau herab, so der Autor.</li>
<li><!--[if !supportLists]--><strong>Bloggertum</strong><br />
Blogs und User generated Content sorgen für „eine Verwischung der Unterschiede zwischen Gerücht und Nachricht, aber auch zwischen den Verbreitern von Gerüchten einerseits und Redaktionen seriöser Medien andererseits (…).“ Die empfundene aber auch die tatsächliche Qualität von Webnachrichten sinkt durch diese Vermengung von Nachrichten, Meinungen und Gerüchten, das Vertrauen sinkt.</li>
</ul>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Und dann folgen entscheidende und berechtigte Fragen:</p>
<blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">„Aber warum sollte mit seriösem Journalismus im Web 2.0-Internet eigentlich kein oder nicht genug Geld zu verdienen sein? Wer sagt, dass eine Suchmaschine zugleich auch Community, eine Zeitung zugleich Fernsehproduzent, ein Fernsehsender zugleich Zeitung spielen muss, um sich im Internet behaupten zu können?&#8221;</p>
</blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Uwe Knüpfer sieht deshalb das Vertrauen als Basis für eine solide und dauerhafte Bindung der Leser an eine Zeitung. Aus Vertrauen ist wird Treue, die zu einer langjährigen Kundenbeziehung führen kann.</p>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Bisher konnte ich dem Autor folgen und bin weitgehend seiner Meinung. Sie ahnen es: <strong>Aber…</strong></p>
<blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">„Er (der Leser) ist bereit, für das, was er schätzt, zu zahlen – wenn er muss. Wer Lesern die Wahl lässt, Zeitungsinhalte kostenlos oder gegen Gebühr zu beziehen, hat in der Business School nicht aufgepasst.“</p>
</blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Da hat der Autor die Rechnung aber ohne seine (künftigen) Leser gemacht. Der Mensch ist schließlich ein Gewohnheitstier: Für die junge Zielgruppe ist die freie und kostenlose Versorgung mit Inhalten aller Art über das Internet völlig selbstverständlich. Wer als Jugendlicher illegal die Musik der Lieblingsband aus dem Internet lädt (und seinen Lieblingen damit mehr oder weniger bewusst Schaden zufügt), dem sind kostenpflichtige Zeitungsinhalte ganz sicher nicht zu verkaufen. Und Verlage, die den vom Autor geforderten „langen Atem“ bei der Umerziehung der Internet-Nutzer haben, werden sich garantiert die Zähne ausbeißen. Selbst wenn alle Zeitungsverlage an einem Strang ziehen und ihre Inhalte nur noch kostenpflichtig anbieten würden – es würde nicht funktionieren.</p>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Uwe Knüpfer marschiert hier also in die falsche Richtung. Dabei präsentiert er in seinem Artikel zwei Strategien (leider ohne sie zuende zu denken, so scheint es), die viel eher dazu geeignet scheinen, im Internet Geld zu verdienen:</p>
<blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">„Asahi Shimbun aus Japan setzt im Netz ganz auf Seriosität und Internationalität (…). Kurznachrichten, die gegen eine Abo-Gebühr auf inzwischen eine Million Handys gespielt werden, bringen Zusatzerlöse ein.“ (<a href="http://www.asahi.com/english/" target="_blank">englischsprachige Ashia-Seite</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Asahi_Shimbun" target="_blank">(etwas dürftiger) Hintergrund bei Wikipedia</a>, <a href="http://www.mediadb.eu/datenbanken/internationale-medienkonzerne/asahi-shinbun-company.html" target="_blank">umfangreiches Unternehmensportrait bei mediadb.eu</a>)</p>
</blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Ersetzt man nur das Wort „Abo-Gebühr“ durch einen passenderen Begriff wie „Service-Gebühr“, werden die Chancen klarer. Dieser Service löst ein Problem des Lesers, nämlich das der aufwändigen Informationssuche. Und für genau diese Problemlösung sind die Japaner offenbar bereit, zu zahlen.</p>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Und eine weitere Lösung hat Uwe Knüpfer auf Lager:</p>
<blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">„<a href="http://www.gatehousemedia.com/" target="_blank">Gatehouse Media</a>, in den USA Eigentümerin von über <a href="http://www.gatehousemedia.com/publications" target="_blank">hundert kleinen Zeitungen</a> (…) setzt auf Hyperlokalität. (…) So nutzt Gate House das Internet nicht als neues Medium, sondern als neuen Vertriebsweg für ein bewährtes Produkt: soliden Lokaljounalismus.“</p>
</blockquote>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">Und <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/04/30/abenteuer-mit-ungewissem-ausgang/" target="_self">wieder</a> <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/04/24/paid-content-vs-service-strategie/" target="_self">einmal</a> komme ich zu dem Schluss: lokale Kompetenz sowie Services, die Kundenprobleme wirklich lösen, bieten auch die Chance, neue Erlösquellen zu erschließen.</p>
<p class="MsoListParagraphCxSpMiddle" style="margin-left:0;">
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		<title>&#8220;Abenteuer mit ungewissem Ausgang&#8221;?</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2008/04/abenteuer-mit-ungewissem-ausgang/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 08:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webtrends worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem deutschen Webdschungel]]></category>
		<category><![CDATA[Freemium]]></category>
		<category><![CDATA[lokale Kompetenz]]></category>
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		<description><![CDATA[(SSp) &#8211; Die Angst geht um bei den Tageszeitungen. Die Probleme der Branche sind ein echtes Top-Thema in diesen Tagen. Nach den vielen Schlagzeilen der vergangenen Wochen (siehe auch hier im Blog) beschäftigt sich heute auch die FTD mit den &#8220;Sorgen der Zeitungsverleger&#8221; &#8211; und kommt zu einem durchaus optimistischen Ergebnis: &#8220;Dabei hat die gedruckte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(SSp) &#8211; Die Angst geht um bei den Tageszeitungen. Die Probleme der Branche sind ein echtes Top-Thema in diesen Tagen. Nach den vielen Schlagzeilen der vergangenen Wochen (siehe auch hier im Blog) beschäftigt sich heute auch die <a href="http://www.ftd.de/technik/medien_internet/349597.html?p=1" target="_blank">FTD</a> mit den &#8220;<a href="http://www.ftd.de/technik/medien_internet/349597.html?p=1" target="_blank">Sorgen der Zeitungsverleger</a>&#8221; &#8211; und kommt zu einem durchaus optimistischen Ergebnis:</p>
<blockquote><p>&#8220;Dabei hat die gedruckte Zeitung hierzulande durchaus Zukunft.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und so verspricht das Dossier auch &#8220;Strategien für den Leserschwund&#8221; &#8211; wobei ich echte, nachhaltige Strategien dann doch nicht finden konnte. Dafür noch ein paar interessante Aussagen &#8211; die ich sofort unterschreiben würde:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Suche nach diesen (neuen, guten) Konzepten gerät ziemlich hektisch. Die Zeitungshäuser drängen ins Internet, kaufen Titel zu oder dehnen ihr Geschäftsmodell auf völlig neue Branchen aus. Beinahe blindwütig stürzen sich manche Verleger in Abenteuer mit ungewissem Ausgang.&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Den Printverlagen mangelt es nicht an Überlebenswillen. Aber vielen fehlt bisher eine nachhaltige Strategie, um ihr großes Problem zu bekämpfen: den Leserschwund.&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Gerade die überregionalen Titel entwickeln sich gut.&#8221;</p></blockquote>
<p>Diese positiven Entwicklungen beruhen vor allem auch auf Aktivitäten jenseits des Kerngeschäfts (Bücher, Filme, Wein etc.), aber durchaus auch Auflagensteigerungen, wie das gern zitierte Beispiel der SZ zeigt.</p>
<p>Den kleineren, regionalen oder lokalen Blättern werden hingegen geringere Überlebenschancen eingeräumt.</p>
<p><strong>Lokale Kompetenz</strong></p>
<p>Dabei haben Sie eine Stärke, auf die sie sich besinnen und konzentrieren sollten: lokale Kompetenz!<br />
Versuchen Sie einmal, bei Google oder den viele aufkeimenden Newsportalen etwas über Ihren Stadtteil, Ihr Dorf oder Ihre Straße zu erfahren. Frustrierend&#8230;</p>
<p>Die Regional- und Lokalkompetenz gilt es also zu nutzen. Das diese Strategie Zukunft haben kann, zeigt eine aktuelle Studie von <a href="http://www.juniperresearch.com/" target="_blank">Juniper Research</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Nearly 1.3 billion mobile users – 30% of the subscriber base – are expected to utilise local mobile search services by 2013, according to a new report from industry analysts, Juniper Research.&#8221; (ein kostenloses <a href="http://www.juniperresearch.com/" target="_blank">Whitepaper</a> gibt es zum Download, leider ohne direkten Link)</p></blockquote>
<p>Lokale Inhalte bleiben also auch in Zukunft wichtig und relevant, auch wenn sich die Kanäle vielleicht verschieben mögen. Die Studie geht deshalb von &#8220;mobile usern&#8221; aus, die die Inhalte über ihr Mobiltelefon abrufen. Aber dennoch: Die Kernkompetenz für lokale Themen ist letztendlich entscheidend &#8211; und im zweiten Schritt die Kompetenz, diese hochwertigen Inhalte auf den passenden Kanälen zuzustellen. Und damit meine ich nicht eine 1:1-Kopie der Zeitung als ePaper im Internet!</p>
<p><strong>Ist die Generation &#8220;Onliner&#8221; verloren?</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Die jungen Leute beginnen einfach später, Zeitung zu lesen&#8221;, sagt der Forscher (Medienforscher Röper). Und auch der Verlagsberater hegt noch einige Hoffnung: &#8220;Ob die jungen Leute später von Online auf Print umsteigen, wissen wir nicht. Die erste Online-Generation ist gerade 20 Jahre alt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Verloren auf keinen Fall &#8211; aber eben: Neben den Inhalten kommt es in Zukunft auch auf die Kanäle an!</p>
<p><strong>&#8220;Freemium&#8221;-Services?<br />
</strong></p>
<p>Die Bereitschaft für Inhalte im Internet zu zahlen sinkt weiter &#8211; daran zweifeln nur wenige. Und auch die FTD stellt fest:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Bereitschaft der Deutschen, für Informationen zu zahlen, sinkt stetig.&#8221;</p></blockquote>
<p>Gleichzeitig wird sich meiner Meinung nach aber auch eine neue Zahlungsbereitschaft entwicklen: Wenn ich nicht mehr bereit bin für Inhalte zu zahlen, dann aber für den Service, nicht mehr suchen zu müssen. Wer mir diese mitunter frustrierende und aufwändige &#8220;News-Suche&#8221; abnimmt, hat sich auch eine entsprechende Entlohnung verdient. Ein tolles Wort für diesen &#8220;Premium-Service&#8221; mit &#8220;kostenlosen Inhalten&#8221; gibt es auch schon: &#8220;Freemium&#8221;. Wie gesagt: versuchen Sie einmal, etwas über lokale Themen im Internet herauszufinden. Sie werden nicht begeistert sein&#8230; &#8211; und am ehesten bei der entsprechenden lokalen Tageszeitung fündig.</p>
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