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	<title>relevant media. now. &#187; USA</title>
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	<description>zelectblog für Medienmacher</description>
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		<title>US-Zeitungen im Sinkflug</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 07:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Hellmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um knapp 30% nahmen die Werbeeinnahmen der US-Zeitungen im ersten Quartal 2009 ab; so ein Report der &#8220;Newspaper Association of America&#8221; (NAA). Wie diese nüchterne Tabelle zeigt (Quaterly-Tab oben) sanken die nationalen Agentur-Einnahmen sowie das lokale Geschäft um ca. 25%. Richtig hart traf es allerdings die Rubrikenmärkte, die über 40% Minus zum Vorjahr einfuhren. Auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um knapp 30% nahmen die Werbeeinnahmen der US-Zeitungen im ersten Quartal 2009 ab; so ein Report der &#8220;Newspaper Association of America&#8221; (<a href="http://www.naa.org">NAA</a>). Wie diese nüchterne <a href="http://www.naa.org/TrendsandNumbers/Advertising-Expenditures.aspx">Tabelle</a> zeigt (Quaterly-Tab oben) sanken die nationalen Agentur-Einnahmen sowie das lokale Geschäft um ca. 25%. Richtig hart traf es allerdings die Rubrikenmärkte, die über 40% Minus zum Vorjahr einfuhren.</p>
<p>Auch Online gibt es keine bessere Geschichte zu erzählen. Ein Rückgang um 13,4% zum Vorjahr ist zu verzeichnen. Das sind die schlechtesten Zahlen für die US-Zeitungen seit 1987 und das nur vier Jahre nach dem Rekord-Jahr 2005. Aus persönlichen Gesprächen weiß ich, dass große Konzerne wie Gannett und Freedom ebenfalls mittelprächtige zweite Quartale hatten. Sollte sich der Trend also fortsetzen und &#8220;nur&#8221; die prognostizierten 30 Milliarden Werbeeinnahmen fließen wäre das ein Rückgang um ca. 40% seit 2005 mit knapp 50 Milliarden.</p>
<p>Auch wenn sich einige Online-Plattformen freuen werden über das frei gewordene bzw. frei werdende Media-Budget &#8211; Werbung als einzige Einnahmequelle im Netz ist und bleibt etwas für Nischen und Überlebenskünstler. Der Wettbewerb ist hart, die Preise unzumutbar und die Arbeit aufwendig. Also bitte immer ein Mehrklang an Erlösquellen; wir würden ja auch nicht einfach die Vertriebserlöse in Print verschenken.</p>
<p>Für mehr Statistik verweise ich hier gerne auf Alan D. Mutter, der in seinem Blog <a href="http://newsosaur.blogspot.com/">&#8220;Reflections of a Newsosaur&#8221;</a> das Geschehen im US-Markt beobachtet und regelmäßig objektiv kommentiert. Den Feed sollte man sich abonnieren, denn er zeigt auf, dass sich die Branche nicht in einem temporären Tief, sondern in einer irreversiblen Veränderung befindet. Dieser wird zwar durch die Wirtschaftskrise sicherlich verstärkt. Betrachtet man allerdings die Marktforschung aus dem Leser- und Nutzermarkt sieht man, dass sich in der Generation unter 40 und vor allem unter 20 neue Medien-Nutzungsverhalten abzeichnen, die zwar die Zeitungs-Marken kennen, die Produkte aber nicht mehr nutzen.</p>
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		<title>Geschäftsmodelle für die NYT</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/05/geschaftsmodelle-fur-die-nyt/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 09:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Hellmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie bleibt umtriebig, die &#8220;Grey Lady&#8220;. Letzte Woche startet Sie TimesWire und TimesReader 2.0 (Holger Schmidt beschreibt beides prima hier); zudem gibt es die offene Homepage, das TimesAlerts-Personalisierungs-Programm und auch noch die soziale Nachrichten-Engine TimesPeople. Und dabei sprechen wir noch nicht über alle neuen Projekte, die sich in der Pipeline befinden und in den kommenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie bleibt umtriebig, die &#8220;<a href="http://nytimes.com/">Grey Lady</a>&#8220;. Letzte Woche startet Sie <a href="http://www.nytimes.com/timeswire/index.html">TimesWire</a> und <a href="http://timesreader.nytimes.com/timesreader/index.html?campaignId=34W7R">TimesReader 2.0</a> (<a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/05/15/zeitung-2-0-in-der-new-york-times.aspx">Holger Schmidt beschreibt beides prima hier</a>); zudem gibt es die offene Homepage, das TimesAlerts-Personalisierungs-Programm und auch noch die soziale Nachrichten-Engine <a href="http://timespeople.nytimes.com/getstarted">TimesPeople</a>. Und dabei sprechen wir noch nicht über alle neuen Projekte, die sich in der Pipeline befinden und in den kommenden Wochen und Monaten ausgespuckt werden.  Scoble hat in diesem kleinen <a href="http://scobleizer.com/2008/05/20/new-york-times-announces-times-machine/">Beitrag</a> schon einmal mehrere Blicke darauf geworfen und kleine Videos verlinkt von dem, was kommt&#8230;</p>
<p>Bei so viel Umtriebigkeit im R&amp;D-Department muss man natürlich auch irgendwann wieder ans Geld verdienen bzw. sparen denken. Im Falle der NYT hat man da den komfortablen Vorteil, dass sich andere darüber den ganzen Tag Gedanken machen und darüber bloggen während man sich &#8220;nur&#8221; zurücklehnen und die besten Ideen aufgreifen muss. Die letzten vier Ideen kommen von <a href="http://www.texttechnologies.com/2009/05/17/monetization-strategies-for-the-new-york-times/">Text Technologies</a>. Ich sage absichtlich nicht &#8220;neue&#8221;, sie sind dennoch eine kurze Erwähnung wert:</p>
<p><strong>1. Mehr Geld von weniger Lesern</strong></p>
<p>Tom Acheim, Newsweek-CEO sagt:</p>
<blockquote><p>For us, mass is a business that doesn’t work. I wish it did, but it doesn’t. We did it for a long time, successfully, but we can’t anymore.</p></blockquote>
<p>Die Idee ist daher das einbrennen der Print-Ausgabe bis zu dem Punkt, wo sie wieder profitabel ist und hochspezialisierte Nischen-Werbemodelle anzubieten. Masse kriegt man günstiger über das Internet&#8230; Finde ich einleuchtend und vom Prinzip her gut; allerdings ist das aufgrund von Abschreibungen, Personal- und Gewerkschafts-Themen (auch in den USA) ein Evolutions-Thema. Dazu muss man sich heute entscheiden um es in drei bis fünf Jahren umsetzen zu können.</p>
<p><strong>2. Paid Content (wie gesagt, nicht &#8220;neu&#8221;)</strong></p>
<p>Zurück zu &#8220;Times Select&#8221;, das zwar Geld bracht aber einfach nicht mehr wuchs. Also kein großartiges Modell. Jetzt soll das aufgesponnen werden; zahlende Nutzer bekommen z.B.</p>
<ul>
<li>längere Artikel (also ungekürzte Versionen)</li>
<li>mehr Artikel (vor allem Meinungen, Kommentare, etc., die es nicht ins Blatt schaffen)</li>
<li>mehr Fotos und / oder Videos (quasi Galerien und Video-Channels, die es nicht ins Blatt oder die Startseite schaffen)</li>
<li>direkten Kontakt mit den Autoren, Reportern und Journalisten</li>
</ul>
<p>Sage ich zu allem ja, solange es sich um die Resteverwertung von &#8220;Eh-Da-Kosten&#8221; handelt. Zumindest beim Start sollten dafür keine inkrementellen Kosten oder zusätzlicher Aufwand entstehen. Wenn es sich rechnet, dann kann man ja noch ein Holz auflegen.</p>
<p>Interessant finde ich die Aussage, dass das Paid Content Programm von ESPN names &#8220;<a href="http://insider.espn.go.com/insider/index">Insider</a>&#8221; recht erfolgreich läuft, da konzentrierte Sport-Informationen große Relevanz für Sport-Wetter und Fantasy-Sport-Ligen haben. Logo. Kam ich nicht drauf.</p>
<p><strong>3. Themen-spezifische Premium-Infos</strong></p>
<p>Das favorisierte Modell von Murdoch, der die Leute für die &#8220;besten&#8221; Informationen bezahlen lässt. Unter der Dachmarke der New York Times entstehen also Themen-Silos, die über die generell informierenden Artikel an der Oberfläche hinaus dann wahren Nutzwert in der Tiefe bieten. Diese &#8220;Verticals&#8221; könnten dann auch mit Informationen von Partnern und Zulieferern bestückt werden und diese Ausprägungen haben:</p>
<ul>
<li>Sport</li>
<li>Theater</li>
<li>Kunst</li>
<li>Kino</li>
<li>Ausgehen / Essen</li>
<li>Politik und Wirtschaft Hyperlokal</li>
</ul>
<p>Versteh ich ja eh nicht, warum das nicht schon viel öfter passiert ist. Aber vielleicht wurde es jetzt oft genug gesagt und es passiert mal was.</p>
<p><strong>4. Merchandise</strong></p>
<p>Die Süddeutsche ist bei uns der Meister im Ring. In den Staaten wird es bereits genau so betrieben. Als Zwischenhändler mit teils gebrandeten Artikeln über einen Online-Shop Geld verdienen. Angeboten werden kann:</p>
<ul>
<li>Tickets zu Veranstaltungen; z.B. Konzerte aber auch politische und eigene Events</li>
<li>Bücher, DVDs und was sonst so zur Zeitung passt</li>
<li>T-Shirts, Kaffeetassen, Taschen &#8211; Wobei ich hier gerne auf die Chance verweisen würde, das in Kooperation mit z.B. Spreadshirt zu machen, MyMuesli (oder wie die jetzt heißen) oder Sonntagmorgen. Da gibt es tolle Synergien, wie auch das Marketing eingebunden und die Zeitungsmarke transportiert werden kann.</li>
</ul>
<p>Logo; keine GuV dieser einzelnen Maßnahmen wird sich so schön lesen wie die GuVs der Zeitungen. Aber es ist auch nicht mehr 1989, sondern 2009.  Die Gesellschaften der nordamerikanischen und westeuropäischen Ländern ziehen weiter und entfernen sich von Massenmedien; vor allem die nachwachsenden Generationen wachsen mit Werkzeugen auf, die sie immun werden lassen für breit gestreute Informationen.</p>
<p><a href="http://img.labnol.org/di/people-thumb.jpg"><img class="aligncenter" title="Fragmentieurng im Zeitverlauf" src="http://img.labnol.org/di/people-thumb.jpg" alt="" width="530" height="268" /></a></p>
<p>Die Medienwelt wird ein vernischtes, fragmentiertes, segmentiertes Konstrukt und eine schöne große Summe bekommt man heute und vor allem morgen nicht mehr mit einer großen, sondern mit vielen kleinen Maßnahmen. Also, fangen wir an zu basteln!</p>
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		<title>Auflagen in den USA &#8211; Zahlen und Fakten</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/05/auflagen-in-den-usa-zahlen-und-fakten/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 18:55:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Hellmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[tageszeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie denken, dass Ihre Auflagen gerade unerfreulich sind? Aber wie so vieles im Leben ist alles relativ. Z.B. wenn man seine Auflagenentwicklung mit denen der Kollegen in den USA vergleicht. Klar. Anderer Markt. Anderes Modell. Trotzdem echt unerfreulich. Hier ein Auszug der Highlights aus dem aktuellen Report der ABC (Audit Bureau of Circulation, die amerikanische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie denken, dass Ihre Auflagen gerade unerfreulich sind? Aber wie so vieles im Leben ist alles relativ. Z.B. wenn man seine Auflagenentwicklung mit denen der Kollegen in den USA vergleicht. Klar. Anderer Markt. Anderes Modell. Trotzdem echt unerfreulich. Hier ein Auszug der Highlights aus dem aktuellen Report der <a href="http://www.accessabc.com/">ABC</a> (Audit Bureau of Circulation, die amerikanische IVW); jeweils über dem März des Vorjahres:</p>
<ul>
<li>New York Times: -3,5% an Wochentagen und -1,7% am Sonntag</li>
<li>Washington Post: -1,6% wochentags und -2,3% sonntags</li>
<li>USA Today, die US-Bild (naja, irgendwo zwischen BILD und WELT): -7,4% &#8211; Viele Hotels (z.B. Mariott), in denen alle Gäste morgens die USA Today vor die Zimmertüre gelegt bekamen, haben diese Maßnahme im ersten Quartal abgeschafft</li>
<li>Chicago Tribune verliert ebenfalls satte 7,4% an Wochentagen</li>
</ul>
<p>RICHTG hart trifft es aber diese Kollegen (jeweils Wochentag):</p>
<ul>
<li>Bosten Globe: -13,5%</li>
<li>New York Post -20%</li>
<li>Miami Herald: -15,8%</li>
<li>San Francisco Chronicle: -15,7%</li>
<li>Houston Chronicle: -14%</li>
</ul>
<p>Im Landesschnitt ging es an Wochentagen 7% in den Keller und am Sonntag 5,3%.Das hat auch folgen für das ABC-Reporting. Zeitungen kleiner als 50.000 müssen nicht mehr täglich einen Report einsenden, sonden nur noch einen Wochen-Durchschnitt. Und viele kleinere Häuser rutschen nun gerade in diese Klammer, die von Monat zu Monat wächst.</p>
<p>Noch dramatischer sind die Gesamt-Umsätze der Häuser. McClatchy, eine der größten Zeitungs-Gruppen der USA (vergleichbar mit unseren Holtzbrincks) liegt 29,5% hintern den Erlösen des ersten Quartals 2008; die New York Times 27%. Planer von Zenith Optimedia prognostizieren einen Rückgang von ca. 12% für 2009 über 2008.</p>
<p>So dramatisch stellt sich die Lage nur für wenige Verlage in Deutschland dar was den strategischen und operativen Spielraum der Häuser vergrößert. Nur muss man den dann auch bitte nutzen&#8230; Auf &#8220;Zeitungen Online&#8221; gab es ja heute wieder <a href="http://twitter.com/#search?q=%23zo09">massig Anregungen</a>. Und auch wir haben immer <a href="http://www.zelect.de/beratung/">gute Ideen</a> zu dem Thema <img src='http://www.relevantmedianow.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>&#8220;Abspecken bis zum Exitus&#8221;</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/04/abspecken-bis-zum-exitus/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 09:33:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
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		<category><![CDATA[handelsblatt]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Nur eine Zeitung steht in Kalifornien auf finanziell festen Füßen, hat eine stabile Belegschaft und erfreut sich der unaufhörlichen Zuwendung ihrer Leser. Und ihr Chefredakteur wird der Zeitung wohl sein Leben lang verbunden bleiben. Der wegen Mordes zu Lebenslang verurteilte Ken Brydon ist Chef der &#8220;St. Quentin News&#8221;, der Knastzeitung eines der berüchtigtsten Gefängnisse der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Nur eine Zeitung steht in Kalifornien auf finanziell festen Füßen, hat eine stabile Belegschaft und erfreut sich der unaufhörlichen Zuwendung ihrer Leser. Und ihr Chefredakteur wird der Zeitung wohl sein Leben lang verbunden bleiben. Der wegen Mordes zu Lebenslang verurteilte Ken Brydon ist Chef der &#8220;St. Quentin News&#8221;, der Knastzeitung eines der berüchtigtsten Gefängnisse der Welt. Die Auflage liegt stabil bei 5 214 Exemplaren. Ihr kann kein Leser weglaufen. Und online ist einfach verboten.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/abspecken-bis-zum-exitus;2225049;0" target="_blank">Handelsblatt</a> beschäftigt sich mit den sterbenden Zeitungen in den USA, nicht ohne eine Prise Sarkasmus. Die Krise in Deutschland ist allerdings kein Thema. Trotzdem lesenswert!</p>
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		<title>Keine Printanzeigen mehr über Google</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/01/keine-printanzeigen-mehr-uber-google/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 11:04:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(AH) &#8211; Google stellt das vor zwei Jahren eingeführte Programm zur Versteigerung von Printanzeigen in am Ende 800 US-amerikanischen Tageszeitungen ein. Natürlich aus sozialen Gründen: &#8220;While we hoped that Print Ads would create a new revenue stream for newspapers and produce more relevant advertising for consumers, that product has not created the impact that we [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) &#8211; Google stellt das vor zwei Jahren eingeführte Programm zur Versteigerung von Printanzeigen in am Ende 800 US-amerikanischen Tageszeitungen ein. Natürlich aus sozialen Gründen: &#8220;While we hoped that Print Ads would create a new revenue stream for newspapers and produce more relevant advertising for consumers, that product has not created the impact that we &#8211; or our partners &#8211; wanted&#8221; schreibt Spencer Spinnell auf einem <a href="http://google-tmads.blogspot.com/2009/01/turning-page-on-print-ads.html">offiziellen Google-Blog</a>. <a href="http://turi-2.blog.de/2009/01/21/heute2-google-obama-burda-5416208">turi2</a> kommentiert das noch ein wenig ausführlicher und geht auf die TV-Werbe-Strategien ein.</p>
<p>So sehr es ihn auch schmerzt, das Produkt wieder einzustellen, so groß sei aber das Interesse von Google an &#8220;accurate journalism and timely news&#8221; um eine &#8220;healthy democracy&#8221; möglich zu machen. Die sind einfach der freundliche Riese von nebenan. Selbstlos. Sozial. Engagiert. Hach.</p>
<p>Ich bewundere an den USA und den Menschen und vor allem Managern dort, wie sie es so konsequent schaffen, aus einer reinen Business-Entscheidung im Dialog dann doch noch eine Wohltat für die Menschheit zu machen. Jedes Mal, wenn dort ein CEO Chapter 11, also Insolvenz, beantragt, dann kommuniziert er auch nur die wundervollen Chancen für das Unternehmen im Rahmen des Gläubiger-Schutzes. Es gäbe so viele Freiheiten und endlich einmal die Chance, das Unternehmen nachhaltig umzustrukturieren. Umpf.</p>
<p>Und so wird auch das Total-Versagen von Google Print-Ads eingestellt, weil es den Partnern einfach nicht genug bringt. Und weil man ja so viele andere Ideen, Ansätze und Projekte mit Verlagen hat, die zu deren Wohl in den schweren Zeiten der Wirtschaft-, Immobilien, Finanz-, Medien- und Zeitungskrise beitragen, kann man auf dieses Projekt schweren Herzens verzichten.</p>
<p>Liebes Google &#8211; Mach es mir und der Welt doch bitte einfach und kauf mit deinem großen Herz die US-Zeitungen. Dann wird alles gut.</p>
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		<title>US-Studie: Zufriedene Menschen lesen Zeitung</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2008/11/us-studie-zufriedene-menschen-lesen-zeitung/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 13:04:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[University of Maryland]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitbudget]]></category>

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		<description><![CDATA[(KB) &#8211; Jetzt ist es amtlich: Zeitung lesen macht glücklich! Eine Studie der University of Maryland hat ergeben, das unglückliche oder unzufriedene Menschen in die Glotze schauen, während die &#8220;sehr glücklichen&#8221; Personen Zeitung lesen und längere Zeit für soziale Kontakte aufwenden. Ausgewertet wurden (USA-weit) Erhebungen zu sozialen Einstellungen sowie zu Zeitbudgets von 30.000 Menschen über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(KB) &#8211; Jetzt ist es amtlich: Zeitung lesen macht glücklich! Eine <a href="http://www.springer.com/social+sciences/sociology/journal/11205" target="_blank">Studie der University of Maryland</a> hat ergeben, das unglückliche oder unzufriedene Menschen in die Glotze schauen, während die &#8220;sehr glücklichen&#8221; Personen Zeitung lesen und längere Zeit für soziale Kontakte aufwenden. Ausgewertet wurden (USA-weit) <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/3/118956" target="_blank">Erhebungen</a> zu sozialen Einstellungen sowie zu Zeitbudgets von 30.000 Menschen über einen Zeitraum von 30 Jahren (1975-2006).</p>
<blockquote><p>Fernsehen scheint die Menschen wirklich nicht über längere Zeit so zufrieden zu stellen, wie dies durch soziales Engagement oder durch das Lesen einer Zeitung geschieht.</p></blockquote>
<p>erzählt der Soziologe John Robinson. Fernsehen sei passiv und eine Fluchtmöglichkeit &#8211; vor allem dann, wenn die Nachrichten ebenso deprimierend sind wie die Wirtschaft selbst. Fernsehen sei eine Art Sucht, sagen die Soziologen. Es führe kurzzeitig zu Zufriedenheit, langfristig aber zu Elend, vor allem wenn die Menschen sozial oder persönlich benachteiligt sind. Ganz anders verhält es sich mit Zeitungslesern. Diese seien sozial aktiver, gehen öfter in die Kirche und regelmäßig zu Wahlen.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" src="http://blog.magix.com/uploads/Image/gaw_fernsehen01.jpg" alt="" width="379" height="316" /></p>
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		<title>Geldnot im Silicon Valley</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2008/10/geldnot-im-silicon-valley/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 15:37:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Hellmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kapital]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
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		<description><![CDATA[(AH) &#8211; Es ist schon ironisch: Genau die, die nun für lange Zeit die klassischen und vor allem die Printmedien in Form von Tageszeitungen tot gesagt hatte müssen jetzt besonders aufpassen. Denn: Die Banken- und Finanzkrise hat nun auch das Silicon Valley erreicht. Wie Om Malik auf seinem Blog GigaOm berichtet, hat unter anderem der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) &#8211; Es ist schon ironisch: Genau die, die nun für lange Zeit die klassischen und vor allem die Printmedien in Form von Tageszeitungen tot gesagt hatte müssen jetzt besonders aufpassen. Denn: Die Banken- und Finanzkrise hat nun auch das Silicon Valley erreicht. Wie <a href="http://gigaom.com/2008/10/08/sequoia-rings-the-alarm-bell-silicon-valley-in-trouble/">Om Malik</a> auf seinem Blog <a href="http://gigaom.com/">GigaOm</a> berichtet, hat unter anderem der VC <a href="http://www.sequoiacap.com/">Sequoia</a> (Google, ebay, etc.) die Unternehmer in seinem Portfolio einbestellt und auf harte Zeiten und dürre Jahre eingestellt.</p>
<p>Ich empfehle wirklich jedem Gründer und US-Interessierten den <a href="http://gigaom.com/2008/10/08/sequoia-rings-the-alarm-bell-silicon-valley-in-trouble/">kurzen Artikel</a> mit dem Titel</p>
<h3>Sequoia Rings the Alarm Bell: Silicon Valley Is in Trouble</h3>
<p>zu lesen. Besonders schmunzelt musste ich, weil darin nicht ein einziges Mal das Wort Umsatz (revenue) vorkommt. Es geht lediglich darum, dass es in Zukunft schwerer sein wird, Kapital zu generieren (raising funds). Hallo?! Hab ich an dem Tag in der BWL-Vorstellung gepennt, als mein Prof sagte, dass Umsätze nicht so wichtig sind?</p>
<p>Dazu kommt dann der Tipp, dass man doch Kosten sparen sollte und es ansehen sollte wie eine &#8220;internal round of fund raising&#8221;, also einfach wie wenn man im Unternehmen durch Geld sparen welches verdienen würde, in dem man seine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cash-Burn-Rate">Cash Burn Rate</a> runter (bzw. hoch, da CBR = Kapital / Periodenausgaben) schraubt.</p>
<p>Finanzkrise also im Kleinen. Nur langsam scheint das Bewusstsein zu wachsen, dass Traffic, User und die Größe der Community nicht gleich Bargeld sind. Stephan hat ja auch <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/10/06/%E2%80%9Etraffic-ist-out-bargeld-ist-in%E2%80%9C/">hier</a> schon darauf hingewiesen. Das Geld muss irgendwo herkommen. Und es wird in Zukunft nicht mehr auf die Startups regnen, die sich um San Francisco an die VC kuscheln. Es wird ihnen klar, dass auch sie den gewöhnlichen Mechaniken einer Volkswirtschaft nicht entkommen können, nur weil sie denken schlauer zu sein als ein Verleger, der eine teure Druckmaschine besitzt.</p>
<p>Zu lachen hat im Augenblick keiner was. Aber die, die zuerst gelacht haben kriegen gerade einen ganz schönen Denkzettel&#8230;</p>
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		<title>Neue Studie: Nachrichten-Konsum in den USA</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2008/08/neue-studie-nachrichten-konsum-in-den-usa/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 09:04:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newspapers worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[Webtrends worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[(SSp) &#8211; Nachdem wir hier im Blog gerne und oft über das Mediennutzungsverhalten der Deutschen (besonders auch der Jugendlichen) berichten, richten wir heute den Blick in die USA. Vor einigen Tagen hat das &#8220;Pew Research Center for the People and the Press&#8221; einen neuen Report vorgestellt, der sich mit dem veränderten Nachrichten-Nutzungsverhalten der US-Amerikaner beschäftigt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(SSp) &#8211; Nachdem wir hier im Blog gerne und oft über das <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/?s=studie" target="_self">Mediennutzungsverhalten der Deutschen</a> (besonders auch der <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/?s=jim" target="_self">Jugendlichen</a>) berichten, richten wir heute den Blick in die USA.</p>
<p>Vor einigen Tagen hat das &#8220;<a href="http://people-press.org/report/444/news-media" target="_blank">Pew Research Center for the People and the Press</a>&#8221; einen neuen Report vorgestellt, der sich mit dem veränderten Nachrichten-Nutzungsverhalten der US-Amerikaner beschäftigt.</p>
<p><strong>Die spannenden Ergebnisse:</strong></p>
<p><strong>Die Jugend interessiert sich weniger für Nachrichten</strong>.<br />
Die Zahl der Jugendlichen, die angeben an einem durchschnittlichen Tag keine Nachrichten zu erhalten steigt enorm (von 25% in 1998 auf 34% in 2008). Bei dieser (und bei anderen derartigen Studien) muss man jedoch sicher die Frage stellen, wie man &#8220;Nachrichten&#8221; genau definiert. Viele neuartige Kanäle werden im Augenblick sicher nicht berücksichtigt &#8211; man denke nur an Facebook &amp; Co.</p>
<p><strong>Suchmaschinen sind das Tor zu den Nachrichten.</strong><br />
83% aller Nutzer, die Online Nachrichten lesen geben an, Nachrichten über Suchmaschinen zu suchen. Diese Zahl ist seit 2006 relativ konstant, was Ansteigt ist die Nutzungsintensität: Die einzelne Person sucht immer häufiger über Suchmaschinen nach Nachrichten. Kein Wunder, dass der SEO-Kampf immer noch in vollem Gange ist, ein gutes Ranking schaufelt massenweise Besucher auf die Seiten.</p>
<p><strong>Das &#8220;Grasen&#8221; nach News wird zur Regel.<br />
</strong>Eine knappe Mehrheit der US-Nachrichtenkonsumenten hat keine festen Zeiten, zu denen Nachrichten konsumiert werden. Vielmehr &#8220;grasen&#8221; sie das Web mehrmals täglich nach Neuigkeiten ab.</p>
<p><strong>Die &#8220;zufällige&#8221; Nutzung steigt.</strong><br />
Passend zum vorhergehenden Punkt stoßen die US-Bürger eher zufällig beim Surfen im Internet auf Nachrichten. 73% der Online-Nutzer geben an, über Nachrichten &#8220;zu stolpern&#8221;, wenn man sich eigentlich aus anderen Gründen im Web bewegt. Auch dieser Punkt spricht dafür, Nachrichten möglichst weit zu streuen, um die Nutzer dort abzuholen, wo sie sich gerade aufhalten. Die FAZ macht es mit Ihrer Facebook-Applikation vor.</p>
<p><strong>Mobile Nutzung nimmt zu.</strong><br />
Zuletzt noch ein Punkt, in dem uns die Amerikaner weiter voraus sind. Immerhin 15% der Bevölkerung ist im Besitz eines Smartphones (iPhone, Blackberry), immerhin 37% der Nutzer greifen darüber mobil auf Nachrichten zu. In diesem Punkt befinden wir uns eher noch auf der Stufe eines Entwicklungslandes, aber vor allem der Erfolg des iPhones wird auch hierzulande eine Reihe vergleichbarer Geräte auf den Markt spülen und somit für kräftiges Wachstum sorgen.</p>
<p>(Quelle: <a href="http://www.poynter.org/column.asp?id=31&amp;aid=149051" target="_blank">poynter.org</a>)</p>
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		<title>NYT &#8211; Persönlich</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 21:36:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Hellmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newspapers worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[New York Times]]></category>
		<category><![CDATA[Personalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[(AH) &#8211; Der Innovationsstrang bei der grauen Dame reißt nicht ab. Nach den Innovationen, die Scoble uns gezeigt hat und timespeople, das (in noch einer sehr merkwürdigen Art und Weise) es möglich macht Freunden auf nytimes.com Artikel zu empfehlen gibt es jetzt auch individualisierbare Alerts &#8211; hier kann man sich quasi ein persönliches Newsletter-Abo zusammenstellen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) &#8211; Der Innovationsstrang bei der grauen Dame reißt nicht ab. Nach den <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/05/23/immer-diese-nyt/">Innovationen</a>, die Scoble uns gezeigt hat und <a title="timespeople" href="timespeople.nytimes.com">timespeople</a>, das (in noch einer sehr merkwürdigen Art und Weise) es möglich macht Freunden auf nytimes.com Artikel zu empfehlen gibt es jetzt auch individualisierbare Alerts &#8211; hier kann man sich quasi ein persönliches Newsletter-Abo zusammenstellen: Artikel werden nach Keywords, in bestimmten Ressorts oder nach Aktien durchsucht und dann entweder in Realtime, täglich oder wöchentlich zugestellt. Ist zwar noch &#8220;buggy&#8221; &#8211; Ein Haufen Fehler müssen noch raus, Nutzerfreundlich ist anders und so richtig transparent sind die Funktionen leider auch noch nicht. Wer sich aber durchbeist hat einen echten Nutzwert. Das jetzt noch fürs Handy und ich bin glücklich.</p>
<p>Besonders freut mich aber, dass die wahrscheinlich bekannteste Tageszeitung der Welt einen ganz ähnlichen Ansatz implementiert, wie unsere <a href="http://www.zelect.de/index.php?id=3">&#8220;zelection&#8221;</a>-Plattform. Scheinbar bewegen wir uns in eine richtige Richtung.</p>
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		<title>Anzeigenerlöse in den USA sinken um 14%</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 11:49:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Hellmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newspapers worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[(AH) &#8211; Verleger in den USA zu sein kann heute einfach keinen Spaß machen. Um 14% gingen die Print-Werbeerlöse im Vergleich zum Vorjahr zurück. Das ist das achte Quartal in Folge, in denen die Erlöse zum Vorjahreszeitraum nachgeben. Alleine Immobilien- und Stellenmärkte gaben jeweils um 35% nach; sicherlich auch durch die schlechte Konjunktur bedingt. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(AH) &#8211; Verleger in den USA zu sein kann heute einfach keinen Spaß machen. Um <a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601204&amp;sid=a.KF4GyDf0Xo">14%</a> gingen die Print-Werbeerlöse im Vergleich zum Vorjahr zurück. Das ist das achte Quartal in Folge, in denen die Erlöse zum Vorjahreszeitraum nachgeben. Alleine Immobilien- und Stellenmärkte gaben jeweils um 35% nach; sicherlich auch durch die schlechte Konjunktur bedingt.</p>
<p>Ein weiterer Grund ist sicherlich aber auch der Trend, dass immer mehr Unternehmen ihre Marketing-Aktivitäten auf die eigenen Homepages verlagern und Budgets von der Werbung abziehen. Damit folgen sie einem Trend, der laut einer <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2008/06/16/lt-y.aspx">aktuellen Studie</a> auch in Europa Einzug hält.</p>
<p>Dafür legten allerdings Online-Werbeerlöse der Verlage um gut 7% zu. Das flacht die gesamte Situation der Werbeerlöse auf knapp 13% ab &#8211; trotzdem sahen Verlage schon bessere Tage. Das letzte mal waren die Zahlen positiv im 4. Quartal 2005. Noch genauere Analysen gibt es <a href="http://www.naa.org/TrendsandNumbers/Advertising-Expenditures.aspx">hier</a>.</p>
<p>Dean Singleton (CEO MediaNews &amp; AP Chairman) sieht die Lösung im <a href="http://www.editorandpublisher.com/eandp/columns/shoptalk_display.jsp?vnu_content_id=1003814876">mobilen Bereich</a>. Allerdings auch ohne klare Idee fürs Geschäftsmodell. Aber immerhin eine konstruktive Perspektive.</p>
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