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	<title>relevant media. now. &#187; xing</title>
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	<description>zelectblog für Medienmacher</description>
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		<title>Zur Kasse, bitte!</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 08:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[android]]></category>
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		<description><![CDATA[Neigen sich die kostenlosen Zeiten im Web ihrem Ende zu? In immer mehr Hinterzimmern wird in diesen Krisen-Tagen eifrig an Geschäfts- und Bezahlmodellen abseits des ehemaligen Hoffnungsträgers &#8220;Werbung&#8221; geschraubt und gebastelt. Apple hat vorgemacht, welches Geschäftsmodell erfolgsversprechend sein könnte. Zwar &#8220;nur&#8221; auf dem iPhone, dort aber mehr als eindrucksvoll. 1.000.000.000.000 - diese Zahl ist eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neigen sich die kostenlosen Zeiten im Web ihrem Ende zu? </strong>In immer mehr Hinterzimmern wird in diesen Krisen-Tagen eifrig an Geschäfts- und Bezahlmodellen abseits des ehemaligen Hoffnungsträgers &#8220;Werbung&#8221; geschraubt und gebastelt.</p>
<p><strong>Apple</strong> hat vorgemacht, welches Geschäftsmodell erfolgsversprechend sein könnte. Zwar &#8220;nur&#8221; auf dem iPhone, dort aber mehr als eindrucksvoll.</p>
<p><strong><a href="http://www.apple.com/itunes/billion-app-countdown/" target="_blank">1.000.000.000.000</a> </strong>- diese Zahl ist eigentlich unvorstellbar. <a href="http://www.apple.com/itunes/billion-app-countdown/" target="_blank"><strong>Eine Milliarde Anwendungen</strong> wurden in den letzten neun Monaten im App-Store von Apple heruntergeladen</a>, viele davon kostenpflichtig. Mit jeder verkauften Anwendung kassiert Apple immerhin 30% &#8211; ohne dass auch nur ein einziger Apple-Entwickler aktiv werden musste. Ein Traum für Apple und kreative Entwickler.</p>
<p>Kein Wunder, dass inzwischen auch <a href="http://www.android.com/market/" target="_blank">Google/Android</a> und <a href="http://uk.blackberry.com/services/appworld/?" target="_blank">Blackberry</a> eilig ähnliche Shops zusammengestellt haben.</p>
<p><strong>Gleichzeitig erleben wir, wie die Shop-Idee von der mobilen Welt in die Web-Welt überspringt.</strong> Vor allem die großen sozialen Netzwerke wie <a href="http://www.xing.com" target="_blank">XING</a> und <a href="http://www.facebook.com" target="_blank">Facebook</a> arbeiten unter Hochdruck an eigenen Lösungen. XING beispielsweise stellte am gestrigen Montag die ersten beiden Applikationen &#8220;XING News&#8221; und &#8220;XING-Nutzer fragen&#8221; als Beta-Versionen ins Netzwerk. Diese beiden Applikationen sind zwar noch hausgemacht, im FAZ-Interview mit dem XING-Vorstandvorsitzenden Stefan Groß-Selbeck  (FAZ-<a href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=common/zwischenseite.asp&amp;dx1={C5E73CB9-0D36-EA4D-0792-477DEA51EFF5}&amp;rub={CFE98609-2F12-433C-B175-7C5606AABBD6}" target="_blank">Artikel hier für 2 Euro online abrufbar</a> &#8211; Paid Content kommt also auch wieder!) wird aber deutlich, wo die Reise hingeht: Wie bei Apple sollen auch externe Entwickler ihre Kreativität einbringen und Anwendungen für XING entwickeln können.</p>
<p>Facebook hingegen bietet schon länger Applikationen von Drittanbietern an und kämpft zur Zeit mit einem einheitlichen Bezahlmodell, das es diesen Drittanbietern endlich auch ermöglicht, Applikationen kostenpflichtig zu anzubieten. <a href="http://www.techcrunch.com/2009/05/11/facebook-payment-platform-to-enter-testing-soon-only-7-months-late/" target="_blank">Demnächst soll das Payment-Model getestet werden, berichtet Techcrunch.</a></p>
<p><strong>Diese Store-Modelle bringen meiner Meinung nach für alle Beteiligten nur Vorteile:</strong></p>
<ol>
<li><strong>Nutzer</strong><br />
Jeder Nutzer kann selbst entscheiden, ob und wenn ja welche Applikationen er nutzen möchte. Durch die Offenheit der Shops für Drittanbieter steht nach einiger Zeit für jede erdenkliche Nische eine passende App zur Verfügung.  Aber auch ohne Apps bleiben die Plattformen und Geräte natürlich nutzbar. Also: Kein Zwang, keine Bindung, viele Möglichkeiten und vor allem auch günstige Preise für einzelne Apps machen das Angebot für den Nutzer attraktiv.</li>
<li><strong>Programmierer</strong><br />
Viele der Anwendungen sind super simpel &#8211; und gerade deshalb genial. Mit der passenden Idee kann hier jeder eine Menge Geld verdienen, oft mit sehr überschaubarem Einsatz.  Die Zielgruppe wird durch die Shops gleich mitgeliefert, Marketing ist kaum notwendig.</li>
<li><strong>Plattform-Betreiber</strong><br />
Die Betreiber der Plattformen können endlich und meiner Meinung nach auch verdient ihre Leistungen monetarisieren. Warum sollte Facebook mit seiner genialen Plattform nicht auch endlich Geld verdienen? Die Betreiber stellen also die Infrastruktur, die Masse an Nutzern und, ganz wichtig, eine möglichst gute virale Vernetzung zur Verfügung. Gute Apps verbreiten sich so von ganz allein. Und mit jedem Verkauf klingelt es in der Kasse.</li>
</ol>
<p>Jeder &#8211; auch die Verlage! &#8211; kann von diesem Kuchen etwas abbekommen. <em>Lediglich</em> kreative Ideen sind gefragt.</p>
<p><strong>Zu diesem Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.relevantmedianow.com/2009/05/zitat-der-woche-kw-20/" target="_self">“You’re going to need some other way to make money other than adverts.” &#8211; Zitat der Woche KW 20</a></li>
<li><a href="http://www.relevantmedianow.com/2009/03/geschaftsmodelle-online-lastfm-fuhrt-gebuhren-ein/" target="_self">last.fm führt Gebühren ein</a></li>
<li><a href="http://www.relevantmedianow.com/2009/04/und-es-geht-doch-paid-service-statt-paid-content/" target="_self">Und es geht doch: Paid Service statt Paid Content</a></li>
</ul>
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		<title>Geschäftsmodelle Online: Last.fm führt Gebühren ein</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/03/geschaftsmodelle-online-lastfm-fuhrt-gebuhren-ein/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 09:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[geschäftsmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[last.fm]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[xing]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer über last.fm Radio hört und nicht in GB, den USA oder Deutschland lebt, wird ab Ende März 3 Euro pro Monat für die Nutzung des Webradios zahlen müssen. Lediglich in den drei genannten Ländern würden die Werbeeinnahmen auch die Kosten für die Bereitstellung des Services decken &#8211; so die offizielle Begründung für den Verzicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Wer über last.fm Radio hört und nicht in GB, den USA oder Deutschland lebt, wird ab Ende März 3 Euro pro Monat für die Nutzung des Webradios zahlen müssen. Lediglich in den drei genannten Ländern würden die Werbeeinnahmen auch die Kosten für die Bereitstellung des Services decken &#8211; so die offizielle Begründung für den Verzicht die flächendeckende Einführung im <a href="http://blog.last.fm/2009/03/24/lastfm-radio-announcement" target="_blank">last.fm-Blog</a>. Inoffiziell will man sich vermutlich nicht gleich mit der gesamten Nutzerschaft anlegen.</p>
<p>Wie zu erwarten war, schlägt die Einführung der Gebühr in der Nutzerschaft hohe Wellen. Unter dem Blogbeitrag finden sich bereits massenhaft Kommentare erboster Nutzer (<a href="http://blog.last.fm/2009/03/24/lastfm-radio-announcement#comments">aktuell über 600</a>),  die ihrem Unmut Luft machen und sich reihenweise von last.fm verabschieden.</p>
<p>Neben der Frage, ob die Rechnung für last.fm aufgehen wird, beschäftigt mich vor allem die Frage nach dem richtigen Timing zur Einführung kostenpflichtiger Services. Dabei kann meiner Meinung nach drei Strategien geben:</p>
<ol>
<li><strong>Erst Masse, dann zur Kasse</strong> &#8211; also das, was last.fm gerade macht:<br />
Reichweite aufbauen und irgendwann versuchen, diese auch zu monetarisieren.</li>
<li><strong>Parallel-Angebote:</strong><br />
Von Beginn an existieren sowohl ein kostenpflichtiges als auch ein kostenloses Angebot, im kostenlosen Modus sind nicht alle Services verfügbar. Als Unternehmen muss man also versuchen, die Nutzer von den Vorteilen einer Premium-Mitgliedschaft zu überzeugen und ihn zu einem zahlenden Kunden entwickeln. XING oder aber auch Skype arbeiten nach dieser Methode.</li>
<li><strong>Shareware-Modell:</strong><br />
Der Nutzer kann den Funktionsumfang eines Services innerhalb eines gewissen Zeitraums kostenlos testen. Nach Ablauf des Zeitraums muss eine Lizenz erworben werden &#8211; oder der Nutzer fällt zurück auf eine kostenlose Basis-Mitgliedschaft mit eingeschränktem Funktionsumfang. Innerhalb des Testzeitraums muss es dem Anbieter also gelingen, sich für den Nutzer unentbehrlich zu machen. Microsoft verfährt so, teilweise auch XING.</li>
</ol>
<p>Ich persönlich tendiere auf jeden Fall zu den Modellen 2 und 3, da hier von Anfang an klar ist, dass der angebotene Service eine kostenpflichtige Komponente besitzt. Die Kunst besteht dann darin, den kostenlosen Service so wertvoll zu gestalten, dass er Nutzern einen ordentlichen Mehrwert bietet und diese überzeugt. Gleichzeitig muss der Premium-Service so gestaltet sein, dass er zumindest einem gewissen Anteil der Nutzerschaft einen deutlichen Mehrwert bietet, der die Zahlung eines monatlichen Beitrags rechtfertigt. Keine leichte Aufgabe.</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Angebot bestimmt die Nachfrage?</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2009/02/das-angebot-bestimmt-die-nachfrage/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 13:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem deutschen Webdschungel]]></category>
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		<description><![CDATA[(SSp) &#8211; So, in meiner eben absolvierten Mittagspause bin ich dann auch noch zur Lektüre der &#8220;aktuellen&#8221; Horizont (Ausgabe Nr. 6 aus der vergangenen Woche) gekommen. Unter der Überschrift &#8220;Unsichere Wege ins Netz&#8221; schreibt Jürgen Scharrer: &#8220;Es ist beklagenswert, dass mit Journalismus im Internet kaum anständige Renditen zu erwirtschaften sind. aber es hilft ja nichts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(SSp) &#8211; So, in meiner eben absolvierten Mittagspause bin ich dann auch noch zur Lektüre der &#8220;aktuellen&#8221; <a href="http://www.horizont.net/" target="_blank">Horizont</a> (Ausgabe Nr. 6 aus der vergangenen Woche) gekommen.</p>
<p>Unter der Überschrift &#8220;<a href="http://www.horizont.net/standpunkt/klartext/pages/protected/Unsichere-Wege-ins-Netz_81962.html?openbox=1" target="_blank">Unsichere Wege ins Netz</a>&#8221; schreibt Jürgen Scharrer:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es ist beklagenswert, dass mit Journalismus im Internet kaum anständige Renditen zu erwirtschaften sind. aber es hilft ja nichts &#8211; die Verlagsoberen müssen sich Gedanken über zusätzliche Geschäftsfelder machen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Laut Scharrer haben die Verlage dabei die Wahl zwischen </p>
<ul>
<li>investieren in Internetfirmen, die das Kerngeschäft ergänzen</li>
<li>dem Vorgehen nach reinen Rentabilitätsüberlegungen.</li>
</ul>
<p>Ich kann mich mit beiden Alternativen nicht wirklich anfreunden. Warum? Weil in beiden Fällen &#8220;extern&#8221; investiert wird. Der Journalismus ist, so scheint es, bereits für tot erklärt. Haben die Verlage den Glaube an die eigenen Stärken schon verloren?</p>
<p>Letzte Woche sagte der Online-Leiter eines Tageszeitungsverlages Folgendes zu mit:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir machen jetzt keine neuen Baustellen auf, erst müssen wir die Hausaufgaben auf unserer eigenen Seite machen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Vielen Dank dafür! Es ist gut zu wissen, dass es noch Menschen gibt, die den &#8220;planlosen&#8221; Einkauf von Internetfirmen nicht als einzige Chance sehen. </p>
<p>Und tatsächlich sind mit kaum Seiten bekannt, die keine Hausaufgaben zu machen hätten. Viel zu oft trifft man auf</p>
<ul>
<li>grottige Usability</li>
<li>katastrophales Vertriebsmarketing</li>
<li>mangelhafte Suchmaschinenoptimierung</li>
<li>grobe Fehleinschätzungen, was den eigenen Online-Markt und die Mitbewerber betrifft</li>
<li>nicht vorhandene, professionelle Vermarktung der eigenen Seite</li>
</ul>
<p>Und was noch viel schwerer wiegt: Viele Seiten bauen ausschließlich auf wackeligen Werbe-Einnahmen und haben kein einziges weiteres Geschäftsmodell integriert. Paied Content mag tot sein, aber wenn z.B. <a href="http://corporate.xing.com/deutsch/investor-relations/basisinformationen/fakten-und-zahlen/" target="_blank">8% der Xing-Nutzer</a> bereit sind, für besondere Services zu zahlen, warum soll das bei News-Sites nicht auch möglich sein?</p>
<p>Wenn man allerdings keinen Service bzw. kein Produkt anbietet, ist man eben weiter auf oft spärliche Werbeeinnahmen beschränkt, Stichwort &#8220;lausige Pennys&#8221;.  Ich bin mir aber sicher, hier schlummert noch viel Potential. Also: Machen Sie ihre Websites kontinuierlich besser &#8211; und machen Sie ihren Nutzern sinnvolle, problemlösende Angebote! Denn ohne Angebot lässt sich auch schwer Geld verdienen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>XING kauf Socialmedian</title>
		<link>http://www.relevantmedianow.com/2008/12/xing-kauf-socialmedian/</link>
		<comments>http://www.relevantmedianow.com/2008/12/xing-kauf-socialmedian/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 10:45:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Sperling</dc:creator>
				<category><![CDATA[aus dem deutschen Blätterwald]]></category>
		<category><![CDATA[aus dem deutschen Webdschungel]]></category>
		<category><![CDATA[Newspapers worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[Webtrends worldwide]]></category>
		<category><![CDATA[socialmedian]]></category>
		<category><![CDATA[xing]]></category>

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		<description><![CDATA[(SSp) &#8211; Gestern habe ich noch über die Vor- und Nachteile der &#8220;Connect&#8221;-Programme von Facebook und Google berichtet. Darin hatte ich auch festgestellt, dass die in Deutschland erfolgreichen und bekannten Networks sich noch sehr zurück halten: &#8220;Um die deutschen Netzwerke wie Xing oder StudiVZ ist es übrigens immer noch still. &#8221; Und schon heute sieht das anders aus: XING kauft Socialmedian [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(SSp) &#8211; Gestern habe ich noch über die <a href="http://relevantmedianow.wordpress.com/2008/12/18/google-friend-connect-und-facebook-connect-was-bringts/" target="_blank">Vor- und Nachteile der &#8220;Connect&#8221;-Programme von Facebook und Google</a> berichtet. Darin hatte ich auch festgestellt, dass die in Deutschland erfolgreichen und bekannten Networks sich noch sehr zurück halten:</p>
<blockquote><p>&#8220;Um die deutschen Netzwerke wie <a href="http://www.xing.com/" target="_blank">Xing</a> oder <a href="http://www.studivz.net/" target="_blank">StudiVZ</a> ist es übrigens immer noch still. &#8221;</p></blockquote>
<p>Und schon heute sieht das anders aus: <a href="http://www.xing.com" target="_blank">XING</a> kauft <a href="http://www.socialmedian.com/" target="_blank">Socialmedian</a> &#8211; und dringt damit in Nachrichtenbusiness vor.  </p>
<blockquote><p>&#8220;Um im Berufsleben erfolgreich zu sein, müssen relevante Informationen schnell und übersichtlich zur Verfügung stehen. Mit wachsender Verbreitung des Internets steigen aber auch Geschwindigkeit und Masse der verfügbaren Informationen. Neben den klassischen Medien sorgen immer neue Websites, Blogs, Tweets, Videos oder andere von Internetnutzern generierte Inhalte für eine tägliche Informationsflut. Die Folge ist, dass Berufstätige viel Zeit damit verbringen, eine Vielzahl von Quellen nach relevanten Informationen zu durchsuchen, zu qualifizieren, zu speichern, zu organisieren und miteinander zu teilen. Socialmedian nimmt ihnen diese zeitraubende Aufgabe ab und verarbeitet dafür bereits rund 19.000 Info-Quellen, darunter aus  Social Web Diensten wie Digg, Delicious, Twitter, Flickr, Facebook, YouTube, Google Reader, FriendFeed sowie über die weltweite Blogosphäre bis hin zu regionalen Online-Medien oder Branchenportalen. Darüber hinaus können individuelle Newsfilter auch mit anderen Nutzern im socialmedian Netzwerk geteilt werden. Durch diesen aktiven Austausch werden Feeds zu speziellen Themen zunehmend effizienter.&#8221; (<a href="http://corporate.xing.com/no_cache/deutsch/presse/willkommen/news-detailansicht/article/pressemitteilungbrxing-ag-uebernimmt-socialmedian-inc/6/2ae5e29492/" target="_blank">Pressemitteilung XING</a>)</p></blockquote>
<p>XING integriert also in Zukunft auch Nachrichten in sein Portal. </p>
<p><strong>Das bedeutet:</strong><br />
Die Verlage müssen mit ihren Inhalten künftig die eigenen Seiten verlassen &#8211; und dort präsent sein, wo sich die Zielgruppen aufhalten. Mehr und mehr sind das die Social Networks. Wo heute noch überwiegend persönliche Nachrichten ausgetauscht werden, dürften morgen schon zusätzlich &#8220;Handelsplätze&#8221; für journalistische Werke entstehen. <br />
Das muss nicht heißen, dass alle Nachrichten kostenlos dort verbreitet werden &#8211; im Gegenteil. Die Kunst wird darin bestehen, Menschen auf Artikel aufmerksam zu machen und sie dazu zu bringen, sie an und über ihr soziales Netzwerk zu verbreiten, zu kommentieren und zu diskutieren &#8211; und das im Idealfall immer mit einem Rück-Kanal zum Verlag.</p>
<p><strong>Wir bleiben an diesem Thema dran! </strong>Denn letztendlich wird man sich als Verlag entscheiden müssen, mit welchen Services man zusammenarbeiten möchte. Dem Nutzer z.B. bei der Kommentarfunktion  x verschiedene Login-Möglichkeiten anzubieten macht jedenfalls keinen Sinn.</p>
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